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| :: HC ELBFLORENZ BEIM 18.BALL-CUP |
| :: 1.MANNSCHAFT VORBEREITUNG ZUR SPIELSAISON 09/10 |
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HC startet in erste Vorbereitungsphase Nach dem die Oberligahandballer des HC Elbflorenz das Trainingsprogramm nach dem Lemgo-Event bei leichten Lauf-, Fahrrad- und Fußballeinheiten zurückgefahren hatten, beginnt in dieser Woche nach Pfingsten die erste Vorbereitungsphase für die neue Saison. Sie hält für den Kader des HC Elbflorenz drei bis vier Einheiten pro Woche bereit. Die Einheiten setzten sich aus Hallentraining und speziellen Fitnesseinheiten zusammen. Im Hintergrund wird derweil immer noch an der abschließenden Zusammensetzung des Kaders gearbeitet. Weitere Zu- und Abgänge während dieser ersten Vorbereitungsphase werden nicht ausgeschlossen. Bis spätestens Ende Juni wird der Kader für die Saison 2009/2010 endgültig stehen. |
| :: VEREINSABSCHLUSSFEIER |
| :: ABSCHLUSS DER E-JUGEND |
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Zum Abschluß der Saison spendierte uns der Verein den Besuch im Waldseilpark Bühlau. Wir hatten richtig Spass uns durch die Baumwipfel zu schwingen, schwere Hürden zu erklimmen und einen anderen Nervenkitzel als bei unseren Tunieren zu erleben. Danke auch für das leckere Abendbrot, was es dann im Anschluß an das Klettern gab. Wir möchten uns im Nachhinein auch noch einmal auf diesem Weg bei den lieben Mutti`s und Vati`s bedanken, die uns immer zu unseren Tunieren in dieser Saison begleitet, angefeuert und uns die Daumen gedrückt haben. Auch einen Dank an Frau Nikol, die sich um die organisatorischen Belange der E- Jugend gekümmert hat und uns damit sehr viel ermöglicht hat. Die Kinder der E- Jugend |
| :: SAISONABSCHLUSSBERICHT DES HC ELBFLORENZ DRESDEN |
| Ereignisreiche Saison 2008/2009 für jungen Dresdner Verein
Im dritten Jahr seiner Existenz kann man den HC Elbflorenz 2006 immer noch als jungen Verein bezeichnen, um so erstaunlicher ist die rasante Entwicklung in allen Bereichen die den Verein ausmachen. Gerade der erste Punkt wird von Außenstehenden nur allzu oft vergessen. Der Jugendbereich, der in der Vorsaison noch ein zartes Pflänzchen war, ist in dieser Saison mehr und mehr ausgebaut wurden. Der HC ist mittlerweile an drei Schulen aktiv und hat vor allem im Bereich der E- und D-Jugend einen regen Zulauf, so dass sich die Basis des Vereins im Jugendbereich ständig verbreitert. An den drei Partnerschulen betreut der HC zusätzlich bis zu 80 Kinder. Der Mutterverein hat hier wirklich eine super Arbeit geleistet und bemüht sich auch in Zukunft noch mehr Kinder in Dresden für den Handballsport zu begeistern. Teilweise begeistern konnte auch die A-Jugend, welche in der Oberliga Sachsen einen tollen 3. Platz erkämpfte und das mit einem absoluten Minikader. Der ein oder andere Spieler aus der A-Jugend sammelte auch schon Erfahrungen im Männerbereich. Diese Anbindung ist immer wichtig für einen Verein. Bei einigen A-Jugend Talenten, die in der nächsten Saison den Weg in den Männerbereich gehen, braucht es aber noch etwas Geduld, denn der Sprung aus dem Jugendbereich in den Männerbereich ist erheblich. So ist es gut für den Verein, dass die HC Mannschaft des Jahres in dieser Saison ein sehr gutes Bindeglied zwischen 1. Mannschaft und Jugendbereich herstellte. Gemeint ist damit die 2. Vertretung der 2006er. Welche mit ihrem sage und schreibe dritten Aufstieg in Folge in die Verbandsliga vordrang und sich im nächsten Jahr sicher mit ihrem Kader in der Verbandsliga etablieren kann. Die Mischung beim HC II aus Erfahrung und Jugend war schon in diesem Jahr ein Erfolgsgarant. Dieser Kurs wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Überhaupt waren die Männermannschaften beim HC in diesem Jahr immer unter den ersten Drei ihrer Liga. Die 3. Mannschaft scheiterte leider am letzten Spieltag knapp am Aufstieg. Auch sie bot eine tolle Saison und wird im nächsten Jahr sicher wieder angreifen. Da der Verein auch im Männerbereich weiter wächst, wird es wohl im nächsten Jahr sogar eine 4. Mannschaft geben, die vor allem für die alten Haudegen als Auffangbecken gelten soll. Insgesamt hat der Verein mittlerweile 142 Mitglieder, davon 34 Kinder und Jugendliche. Im nächsten Jahr will man das weiter steigern. Während die anderen Mannschaften im Verein ihren Plan erfüllten oder sogar übererfüllten, kann man bei der 1. Vertretung des HC von der Erreichung des Minimalziels sprechen. Doch auch wenn in dieser Saison alles optimal gelaufen wäre, am Sachsenmeister HSC Leipzig hätte es in dieser Saison kein vorbeikommen gegeben. Daran hätte sich auch nichts geändert wenn der HC von Verletzungsproblemen verschont geblieben wäre. Der Verein hofft trotzdem, dass sich solche Probleme mit teilweise schweren Verletzungen wie in diesem Jahr, in der nächsten Saison nicht wiederholen. Platz 2 und diesjährige inoffizielle Stadtmeisterschaft musste die 2006er an den HSV Dresden abgeben. Dazu von hier aus noch einmal Gratulation. Der HSV zeigte neben dem HSC Leipzig wohl die besten Leistungen dieser Saison und war damit die Überraschungsmannschaft des Jahres. Trotz der Freude über den 3. Platz bei den 2006ern, wären jedoch die 40 Punktemarke ein absoluter machbarer Zielpunkt gewesen bzw. ein Muss. Der HC selbst hat sein schon frühes Ausscheiden aus dem Titelkampf, wenn man davon reden kann, seiner Heimschwäche zu zuschreiben. 5 von 13 Heimspielen verloren die Dresdner in der Freiberger Arena. In der Heimtabelle bringt das dem HC lediglich Platz 7. Dies ist für ein Spitzenteam ein inakzeptabler Wert. Ganz im Gegenteil dazu waren die Landeshauptstädter in fremden Hallen nach dem HSC Leipzig, dass nächst beste Team. Man verlor auswärts lediglich zwei Spiele. In der Mitte der Saison befand sich der HC in der schwersten Phase der vergangenen Spielzeit. In fünf Spielen holte man lediglich einen Punkt. Folge war die Entlassung des Trainers Ralf Schönfeld, dessen Amt wenig später Stefan Süssmilch übernahm. Bei 20:12 Punkten stand der HC damals in der Tabelle und sogar das Minimalziel Medaillenrang schien gefährdet. Nach dem Trainerwechsel kam der HC unter der Führung des neuen Trainers wieder in ruhigeres Fahrwasser und so brachte man die Saison trotz massiver Verletzungsprobleme noch gut zu Ende. Was jedoch auch ein Mitverdienst des früheren Trainers Ralf Schönfeld war, hatte er doch die Mannschaft vor der Saison konditionell top vorbereitet. Überhaupt muss man Ralf Schönfeld Respekt zollen für seine Arbeit seit der Gründung des Vereins. Er hat die Mannschaft mit entwickelt und das Projekt HC Elbflorenz 2006 positiv vorangebracht. Der Handball lebt eben von solchen Handballenthusiasten und so hofft der HC weiterhin auf einen Verbleib Ralf Schönfelds im Verein. Die Zuschauergunst der für die Dresdner blieb wechselhaft. Mal war die Halle rappelvoll (500 bis 600 Zuschauer), mal kamen 150 bis 200 Zuschauer. Vergleicht man diese Entwicklung aber mit der Vorsaison, dann hat sich der HC hier wieder um einiges gesteigert. Handball in Dresden wieder zu etablieren, dass ist Schwerstarbeit. Dabei tat der HC vieles um die Mehrzweckhalle in der Freiberger Arena handballerisch attraktiver zu machen. Dies durchaus nicht leichte Unterfangen, will der Verein in der nächsten Saison weiter vorantreiben. Davon abgesehen ist man mit den Trainings- und Spielbedingungen in der Freiberger Arena zufrieden. So wurde und wird die Halle mehr und mehr zu einer Heimstätte. Um dem Dresdner Handballpublikum einmal was ganz besonderes zu bieten, lotste der HC Elbflorenz den TBV Lemgo zu einem Freundschaftsspiel nach Dresden. Die Dresdner holten sich in dem Spiel vor über 3000 Zuschauern in der Freiberger Arena, die wohl schönste Klatsche (20:42) ihres Lebens ab. Immerhin spielte man gegen einen Großteil der deutschen Nationalmannschaft. Der TBV bot den Zuschauern eine tolle Show und die 2006er konnten auch einige tolle Szenen für sich verbuchen. Überhaupt setzte der HC mit diesem Spiel für Dresden Maßstäbe. Das Publikum ging super mit und feierte nach dem Spiel beide Mannschaften. Während des Spieles hatte das Publikum die Dresdner toll unterstützt und jedes Tor wurde gefeiert. Insgesamt war es ein super Event, was der Organisationschef Holger Hums und sein Team an diesem Tag und um diesen Tag herum in Wochen langer Arbeit auf die Beine gestellt hatten. Eingefädelt hatte das Spiel Ex-Trainer Ralf Schönfeld. Am Ende hatte sich alle Arbeit gelohnt und der HC hatte es geschafft den Handballstandort in Dresden wieder in größerem Zusammenhang in Erinnerung zu rufen. Kleiner Ausblick: Der HC ist weit, was bedeutet weit in seiner Planung für die nächste Spielzeit. Hier haben die Vereinsoberen gute Arbeit geleistet. Verstärkt wurde die Mannschaft vor allem dort, wo nach der abgelaufenen Saison, nach Meinung der sportlichen Leitung, Bedarf bestand. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Mannschaft in näherer Zukunft weiter verändert. Der HC wird zeitnah darüber berichten. Sicher kann man jetzt schon sagen, im nächsten Jahr gibt es die stärkste HC Mannschaft seit Bestehen des Vereins. Natürlich will man mit der Mannschaft in der nächsten Saison ganz vorn angreifen. Davon abgesehen ist zu vermuten, dass nicht wenige Mannschaften in der nächsten Saison versuchen werden dem Bedeutungsverlust der Oberliga zu entgehen und den strukturellen Veränderungen im Oberligahandball mit einem Schritt in höhere Gefilde gerecht zu werden. Dieses hat wohl die spannendste Saison der letzten Jahre zur Folge. |
| :: 08.05.2009 WELTKLASSE HANDBALL IN DRESDEN |
Foto: Dehli-News Foto: Dehli-News Foto: Dehli-News Foto: Dehli-News Foto: Dehli-News |
Pure Begeisterung der 3.600 Fans und Besucher am Freitagabend,
den 8. Mai 2009, beim Weltklasse Handball in Dresden des HC Elbflorenz vs. TBV Lemgo – im Freundschaftsspiel - 20:42
Uns ist ein großartiger Neuanfang im Handballsport in Dresden gelungen. Im Artikel der Dresdner Morgenpost vom 12.05.2009 heißt es: „…Das war ein Spatenstich für eine erfolgreiche Zukunft des Handballs in Dresden…“ Mit der überaus positiven Resonanz der Fans, Besucher, Sponsoren und VIP´s haben sich die Erwartungen des Organisationsteams vom HC Elbflorenz übertroffen. Unser Freundschaftsspiel vs. TBV Lemgo lockte mehr als 3.600 Fans und Besucher aus Dresden und Umgebung in die Freiberger Arena, in der eigentlich sonst auch Eishockeyspiele der „Dresdner Eislöwen“ stattfinden. Kurzerhand wurde diese Arena handballtauglich umgestaltet, sodass dieser Event auf gutem Boden stattfinden konnte. Als erstes möchten wir uns bei allen Besuchern und Fans recht herzlich bedanken, Sie haben mit Ihrem Kommen einen großen Teil zu diesem wunderschönen Handballabend beigetragen. Besonderer Dank gilt natürlich auch unseren Sponsoren, die den Weltklasse Handball in Dresden erst ermöglicht haben. Zu dem ist noch die gute Arbeit der zuverlässigen Helfer im Hintergrund und im organisatorischen Bereich lobend zu erwähnen, die einen reibungslosen Ablauf garantierten. Den Jugendmannschaften des HK Lovosice und des HC Elbflorenz danken wir für ihr sportliches und sehenswertes Vorspiel und den Einläufern des VfL Meißen, SG Klotzsche, HK Lovosice und HC Elbflorenz für eine perfekte Vorstellung der Spieler beider Mannschaften. Diese wurden zum Spielbeginn von ihren kleinen, vielleicht schon zukünftigen Nachwuchsspielern, mit Einlauffeuerwerk in die Arena unter Jubelrufen der Fans begleitet. Nicht zuletzt danken wir den Spielern beider Mannschaften und deren Trainer- und Betreuerstab für eine atemberaubende handballerische Leistung auf dem Spielfeld und einem insgesamt aufregenden Handballabend. Sicher werden der TBV Lemgo und der HC Elbflorenz sich zum zweiten Anwurf zur Revanche wieder treffen, denn – „Freunde sind wir schon geworden“. Für die Spieler beider Mannschaften ging es dann noch Mitternacht in den angesagten PM Club im Haus Altmarkt, wo „ganz große Spieler“, dass kann man wortwörtlich sagen, auf einen erstklassigen Tag anstießen und sich bei House- und Poprythmen entspannen konnten. Holger Hums Management Elbflorenz feiert Handballfest Viel Arbeit hatte es gekostet, das Dresdner Handballevent der letzten Jahre auf die Beine zu stellen. Am Ende hatte sich die wochenlange Arbeit für das Organisationteam um Holger Hums gelohnt. Was mit einer Idee und den Kontakten des vorherigen HC Trainers Ralf Schönfeld begann, wurde Wirklichkeit: Der HC Dresden brachte es tatsächlich fertig mit dem TBV Lemgo ein deutsches Spitzenteam gespickt mit Nationalspielern zu einem Spiel in die Landeshauptstadt zu holen. Am Ende war es nicht nur für die Spieler des HC Elbflorenz ein ganz besonderes Erlebnis. Mit wem man nach dem Spiel auch sprach man sah nur begeisterte Gesichter. Dies galt auch für die Lemgoer Spieler selbst, die nach dem Spiel versicherten, dass sie so ein Freundschaftsspiel nur selten erlebt hatten. Was auch daran lag, dass der TBV Lemgo genau das zeigte was die Zuschauer sehen wollten, nämlich Spaß am Handball auf höchstem Niveau. Doch das schöne an diesem Spiel war, dass auch jedes Tor der Dresdner gefeierte wurde. Mehr sogar noch, die Zuschauer unterstützen die Dresdner in jedem Angriff. Für viele Spieler war es sicher ein Höhepunkt als sie nach dem Spiel in jede Ecke der Halle gingen und mit den Zuschauern zusammen ein Spiel feierten, in dem jeder Spieler seine ganzen besonderen Momente erlebt hatte. Auch die Dresdner hatten während des Spieles die ein oder andere schöne Aktion geboten. Schon vor dem Spiel war klar, dass das Ergebnis keine Rollen spielen würde. Es war rein das Erlebnis was zählte. Für die HC Spieler setzte sich das Erlebnis fort, als man zusammen mit dem TBV Lemgo im Bus des Bundesligisten noch eine Jugendtanzveranstaltung besuchte. Dabei stellte sich heraus, ohne in Details zu gehen, das es im Bus der Lemgoer ähnlich herging wie in jedem „durchschnittlichen“ Oberligabus, wenn man gut gelaunt eine Halle verlässt. Wer am Ende die „3. Halbzeit“ im Tanzlokal gewann bleibt natürlich geheim. Der HC hofft, dass er mit diesem Spiel wieder einen Anstoß dafür geben kann, den Dresdner Handball weiter zu entwickeln. Emotionen pur! Den 14 Kinder der e-Jugend war die Aufregung anzusehen, als sie die große Halle mit so vielen Zuschauern sahen. Da war das Spiel gegen HK Lovosice fast Nebensache. Jedes Tor wurde mit großen Trommelwirbel und Applaus gefeiert. Mit den großen Handballern und sogar mit Weltmeistern vom HC und Lemgo einzulaufen, wird wohl für die meisten Kinder ein einmaliges Erlebnis bleiben oder es wird eben gerade dadurch der Ehrgeiz geweckt, auch einmal in die Fußstapfen des einen oder anderen Idols zu treten. Mit einlaufen durften auch Kinder von den Vereinen HK Lovosice, SG Klotzsche und VfL Meißen. Der HC Elbflorenz zeigt damit, dass er offen ist, für die Zusammenarbeit mit den Vereinen im Dresdner Handballsport! P R E S S E 3600 begeisterte Zuschauer feierten beide Vereine ...Die mehr als 3500 Zuschauer schnalzten 60 Minuten lang mit der Zunge. Der TBV beeindruckte mit Tempo, Zauberei und wunderschönen Toren. Der gebürtige Lars Kaufmann eröffnete schon nach 27 Sekunden den Torreigen. In der neunten Minute führte das Team von Trainer Markus Baur mit 6:0. Dann tobte die Halle: Mario Scholz erzielte nach 8:22 Minuten den ersten Treffer für den tapfer kämpfenden HC Elbflorenz. "Ein Riesenerlebnis für mich", strahlte der Rückraumspieler hinterher. Mit sechs erzielten Toren war Scholz bester Dresdner. Ebenfalls stark: Keeper Maik Wagner, der den Bundesliga-Stars mit tollen Paraden ein ums andere Mal den Zahn ziehen konnte. Trotzdem hatte der TBV die Partie jederzeit im Griff und begeisterte das Publikum mit sehenswerten Aktionen. Als Florian Kehrmann in der 56. Minute den 40. Treffer für Lemgo erzielte, erhoben sich die Zuschauer von ihren Plätzen. "Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mal wieder in der Heimat zu spielen", meinte der achtfache Torschütze Kaufmann. Auch Elbflorenz-Geschäftsführer Volkmar Köster strahlte: "Der Abend hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich Dresden für Handball begeistern kann."... MOPO Sebastian Wutzler F E E D B A C K ....Sie haben 4 Mädels sehr glücklich gemacht und ihnen einen unvergeßlichen Abend bereitet. Auch im Namen der Eltern möchte ich Danke sagen, das ihre Kinder mit an diesem Rahmenprogramm teil nehmen durften. Für alle Mädels war dies wohl einer der schönsten Erlebnisse in ihrer kleinen Handball-Laufbahn... ...zunächst einmal Glückwunsch zu der hervorragenden Veranstaltung, es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht.... ...gleichzeitig vielen Dank für die gelungene Veranstaltung! Trotz der Klassenunterschiede war es ein Genuss, die teilweise spektakulären Spielzüge der Profis zu genießen!... ...Was für eine Stimmung am Freitagabend in der Halle. Das Spiel gegen Lemgo kann man wohl als Schmankerl bezeichnen. Die Stimmung der Zuschauer hat mich restlos begeistert. Ich hoffe es gibt eine Wiederholung. Ich bin dabei. Kompliment an Mannschaft ,Trainer und Organisatoren... ...vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft und den angenehmen, interessanten und abwechslungsreichen Aufenthalt...Es hat uns sehr viel Spaß gemacht... |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : HSC LEIPZIG |
| HC erhält Lehrstunde vom Sachsenmeister
Vor allem in der 1. HZ erhielt der HC am letzten Spieltag der Saison eine Lehrstunde vom Sachsenmeister und Regionalligaaufsteiger HSC Leipzig. Damit verlor das Team sein mittlerweile fünftes Heimspiel. In der nun abgelaufen Saison waren das eindeutig zu viele verlorene Punkte in eigener Halle. Kurz vor dem Anpfiff wurde das Spiel unterbrochen, wie in allen Oberligahallen in Sachsen an diesem Tag, um dem Publikum noch einmal zu verdeutlichen, dass es ohne Schiedsrichter nicht geht. Diese hatten nämlich eine öffentliche Verlautbarung verlesen lassen, nach dem es in dieser Saison gleich mehrere Zwischenfälle speziell in der Oberliga gegeben hatte, wobei der HC Einheit Plauen hier trauriger Rekordhalter zu sein scheint. Vielleicht sollte der HVS einmal darüber nachdenken, die Strafen für solches Verhalten drastisch anzuheben und das nicht allein im finanziellen Sinne. Der HC Elbflorenz 2006 distanziert sich von solchen Vorkommnissen und kann gleichzeitig aus seiner Sicht sagen, dass die Schiedsrichterleistungen in dieser Saison absolut in Ordnung waren. Drastisch ist auch das richtige Wort für die Leistung der Dresdner, nämlich drastisch schlecht. Im ganzen Spiel leistete man sich bei 25 Toren unglaubliche 29 Fehlwürfe. Allein 12 Fehlwürfe hatte man schon bis zur 20. Minute fabriziert. Das ganze wurde noch unterstützt durch 20 technische Fehler. Dies war der Saisonnegativrekord. Der Sachsenmeister aus Leipzig hatte vor allem in den ersten 20 Minuten des Spiels jeden leichten Fehler der Dresdner mit einem Kontertor beantwortet. Dabei glänzten die Leipziger, wie schon die ganze Saison, mit einer meisterlichen Effektivität bei der Torverwertung. Sicherlich ein Fakt mit dem sich die Mannschaft aus Leipzig vom Rest der Oberliga abhebt. Die 2006er waren gut ins Spiel gestartet und zwar mit zwei schnellen Toren zur 2:0 Führung. Doch dann netzten die Leipziger 6mal in Folge ein und baute den Vorsprung im Weiteren kontinuierlich aus. Der HC selbst schaffte es bei 15 Toren des Gegners in 22 Minuten in der gleichen Zeit 3mal zu treffen. Auch das ist negative Saisonbestleistung. Die Leipziger liefen schon nach 15 Minuten mit einem Lächeln zurück in die Abwehr, da sie wahrscheinlich nicht fassen konnten wie leicht es ihnen gemacht wurde. In den letzten Minuten konnte sich der HC etwas stabilisieren, was zum 8:20 Halbzeitstand führte. Wer die Dresdner an diesem Tag sah wusste, dass an diesem Tag nichts zu holen war. Auch wenn man die 2. HZ mit einem Tor gewann blieb der Gast aus der Messestadt immer Herr der Lage. Maximal auf 9 Tore konnte der HC in der 2. HZ noch verkürzen. Einzige Lichtblicke im Spiel waren ein super aufgelegter Frank Wiegel und die zumindest im Angriff ordentlich agierenden Christan Ruben und Matthias Hubald am Kreis. Die Torhüter des HC konnten einem an diesem Tag im Wesentlichen Leid tun, machten aber noch das Beste aus ihrer Spielzeit. Am Ende stand ein verdienter 25:36 Sieg des Sachsenmeisters und eine schlechte Leistung der Heimmannschaft zum Abschluss dieser Saison. Fazit: Der HC hatte sich vor dem Spiel viel vorgenommen und in nahezu allen Belangen enttäuscht. Der HSC Leipzig zeigte den Dresdnern klar die Grenzen in dieser Saison auf. Insgesamt wünschen wir dem Verein aus Leipzig viel Glück in der Regionalliga und vielleicht gibt es ja ein kleines Handballwunder im nächsten Jahr. Wir drücken mal die Daumen! Ein Wunder hätte der HC an diesem Tag auch gebraucht, der leistungs- und verletzungsbedingte Ausfall gleich mehrerer Akteure konnte zu keiner Zeit kompensiert werden. Schade, dass man sich so aus der Saison verabschiedete. Trotzdem zählen am Ende immer alle 26 Spieltage zusammen und da hatte man bei weitem mehr Höhen als Tiefen. Jetzt steht für den HC jedoch noch ein Highlight ins Haus, nämlich das Spiel gegen den TBV Lemgo oder eben gut ein Drittel der Nationalmannschaft. Vorher wird man noch ein spezielles Trainingslager in Senftenberg durchführen, um für den Vergleich mit Lemgo gerüstet zu sein. Natürlich gibt es in den nächsten Wochen auch noch ein Saisonfazit, welches gleichzeitig mit einen kleinen Blick in die kommende Saison wirft. Es verloren deutlich: Wiegel (6/2), Ruben (5), Scholz (4), Klaco (3), Reinhardt (2), Hubald (2), Roch (1), Müller (1), Hühn, Rothe, Friebe u. Wagner (beide Tor) |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : HSC LEIPZIG |
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Zum letzten Saisonspiel ist der HSC Leipzig zu Gast. Seines Zeichens der aktuelle Sachsenmeister. Genau mit dieser Zielrichtung waren die Leipziger in die Saison gegangen. Vor der Saison hatte man sich dafür zahlreich und durchaus namenhaft verstärkt. Mit derzeit 47:3 Punkten und der besten Abwehr sowie dem besten Angriff machten die Leipziger schon vier Spieltage vor Ultimo den Titel fest. Damit steigen sie in der nächsten Saison in die stärkste aller Regionalligen auf. Dazu noch einmal Gratulation und viel Glück in der nächsten Saison! Die Leipziger kommen vor allem über ihre mannschaftliche Geschlossenheit. Auch der achte, neunte oder zehnte Mann bringt Qualität auf die Platte. Einzig Aufbauspieler Daniel Kunz sticht mit mittlerweile über 170 Toren etwas aus der Mannschaft heraus. Die Mannen aus der Messestadt sind mittlerweile seit 21 ungeschlagen und konnten in dieser Spielserie die Elbflorenzer gleich zweimal schlagen, einmal im Pokal und einmal in der Hinrunde der Oberliga. Alles in allem ist also das Maß der diesjährigen Oberligadinge zu Gast in der Freibergerarena. Der HC erwartet also die Mannschaft mit dem derzeit wohl größten Selbstvertrauen der Liga. Es ist nicht anzunehmen, dass diese bisher so souveräne Mannschaft in Dresden irgendwelche Abschiedsgeschenke verteilt. Die Dresdner erwartet also die bisher größte Herausforderung der Saison. Für den HC läuft es derzeit ganz gut. Die Stimmung in der Mannschaft ist dementsprechend gelöst. Acht der letzten neun Spiele hat man gewonnen und das trotz personeller Engpässe. Zuletzt konnte man sich vor allem im Angriff steigern. Wenn man gegen den Sachsenmeister mithalten will, muss es auch in der Abwehr noch etwas runder laufen. Des Weiteren muss man die Quote bei der Chancenverwertung anheben. Das Spiel gegen Leipzig ist aber auch ein wenig das Spiel der Rückkehrer, denn die 2006er können personell wieder ein wenig aufstocken. Seit langem wird das Protokoll wohl mal wieder voll ausgefüllt, wenn auch nicht komplett mit „eigenen“ Spielern. Natürlich wollen sich diese 14 HCler noch einmal mit einer guten Leistung vom Heimpublikum verabschieden. Im Training wurde dafür vor allem viel gespielt und noch etwas am Feinschliff gearbeitet. Was am Ende dabei herauskommt bleibt abzuwarten. Die Landeshauptstädter kommen nicht so oft in den Genuss aus einer Außenseiterposition heraus ins Spiel gehen zu können. Verschenken werden aber auch die Dresdner nichts und so noch mal alles aus sich herausholen. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HVH KAMENZ : HC ELBFLORENZ |
| :: AUF DER SUCHE NACH EINEM NEUEN VEREIN |
| Auf der Suche nach einem neuen Verein in Dresden
…Es war eine schöne Erfahrung, die Sie mir ermöglicht haben und es hat viel Spaß gemacht. Dass die erste Mannschaft (noch) eine Nummer zu groß für mich ist war absehbar und ich denke, ich konnte mich dann gestern ganz gut in die 2. Mannschaft einfügen. Das ist die Klasse, die ich mir zutraue zu spielen und die meiner Leistung, denke ich, entspricht. Wenn es nach mir geht, habe ich also meinen neuen Verein bereits gefunden. Ich sehe ein gutes Management und Führung des Vereins. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten… Fabian Lenz |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - HVH KAMENZ : HC ELBFLORENZ |
| HC reist nach Kamenz
Zum vorletzten Spiel in dieser Saison reisen die Landeshauptstädter zum HVH Kamenz. Dieser nimmt derzeit mit 26:22 Punkten Platz 7 in der Tabelle ein. Bisher haben die Mannen von Noch-Trainer Mainitz eine recht durchwachsene Saison hinter sich gebracht. Die Kamenzer galten vor der Saison als Mitanwärter auf die Medaillenplätze. Das kann kaum verwundern, immerhin war man mit gleich 5 ausländischen Spielern in die Saison gegangen. Das war vor der Saison der Oberligaspitzenwert. Zuletzt ging es jedoch wieder aufwärts beim HVH, denn seit 5 Spielen ist die Mannschaft ungeschlagen. Um die Saison aber wirklich halbwegs versöhnlich abzuschließen und zumindest den Platz im Mittelfeld der Oberliga zu sichern, muss der HVH aus den letzten beiden Spielen noch ein paar Punkte holen. Anfangen wollen die Kamenzer damit gegen den HC Elbflorenz. Das Hinspiel haben die Kamenzer noch gut in Erinnerung, konnten sie doch die Dresdner in eigner Halle schlagen. Der Sieg war damals im Wesentlichen auf den Kamenzer Torhüter Jiri Trhlik zurückzuführen, der nicht nur in diesem Spiel die Kamenzer Abwehr in vielen Szenen mit starken Paraden ersetzte. Wenn die Kamenzer eines können, dann ist es guten Angriffshandball in allen Facetten zu präsentieren. In diesem Bereich gehören sie immer noch zu den besten Teams der Oberliga. Namen wie Deiko, Kotulan, Lewandowski oder Schubert stehen vor allem im Angriff für hohe Qualität. Des Weiteren haben die Kamenzer ihr treues und lautstarkes Heimpublikum im Rücken. Diesem wollen sie im vorletzten Heimspiel in dieser Saison sicher noch einmal eine Topleistung zeigen. Die Stimmung bei den Dresdnern kann man als entspannt und trotzdem konzentriert bezeichnen. Spiele, wie das gegen den TBV Lemgo und auch schon die nächste Saison werfen ihren Schlaglichter bereits voraus. Nach dem feststehenden Platz 3 und 7 Siegen aus den letzten 8 Spielen bringt die HCler so leicht nichts mehr aus der Ruhe. Auch hat die Mannschaft gelernt mit dem ständigen und gehäuften Ausfällen von Leistungsträgern zu leben. An dieser Situation wird sich auch im Spiel gegen Kamenz nichts ändern. Jedoch wird ein weiterer Ausfall auch mit einem Rückkehrer zumindest etwas wieder ausgeglichen. Die Osterpause war für den HC enorm wichtig, um wieder etwas Kraft zu tanken und sich auch im Kopf noch einmal auf die letzten beiden Spiele vorzubereiten. Dafür wurde im Training wieder gut und intensiv gearbeitet. Die Ausgangsposition für die 2006er in Kamenz ist angesichts der feststehenden Tabellensituation der Dresdner komfortabel. Aus Sicht des HC kann man locker aufspielen. Was dabei am Ende zu Buche steht bleibt abzuwarten. „Wir haben keinen Druck. Kamenz will sicher eine suboptimale Saison mit einem Sieg gegen einen Medaillengewinner aufbessern. Auch will man unbedingt vor dem ewigen Konkurrenten Hoyerswerda bleiben. Alles in allem sehe ich den Druck so nicht bei uns. Wir werden wie in den letzten Spielen versuchen das Beste aus unseren personellen Rahmenbedingungen zu machen“ so Co-Trainer Wegehaupt. |
| :: LETZTER SPIELTAG AM 25.04.09 |
| Ablauf des letzten Spieltages am 25.04.09
14:00 Uhr - Spiel der 3. Mannschaft gegen HCS Neustadt-Sebnitz um den Aufstieg in die 1.Kreisliga 16:00 Uhr - Spiel der 2. Mannschaft gegen HCS Neustadt-Sebnitz 1. um den Aufstieg in die Verbandsliga 17:45 Uhr - Ehrung der 2. Mannschaft bei Sieg gegen HCS Neustadt-Sebnitz 1. durch Herrn Uwe Vetterlein, den amtierenden Präsidenten des Handball-Verbandes Sachsen - anschließend die Ehrung der A-Jugend-Mannschaft zum dritten Platz in der Sachsen-Oberliga 18:00 Uhr - Spiel der 1. Mannschaft gegen HCS Leipzig mit anschließender Ehrung durch Herrn Uwe Vetterlein Doppelte Aufstiegschance Am Samstag dem 25.04.2009 wird nicht nur eine erfolgreiche Saison der Oberligamannschaft des HC Elbflorenz beendet, sondern es kommt für den Unterbau des HC Elbflorenz zum großen Showdown. Beide Mannschaften, die Zweite und die Dritte, können an diesem Tag den Aufstieg in die nächst höhere Liga perfekt machen. Die dritte Vertretung des HCE trifft auf HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II und damit auf den direkten Mitkonkurrenten um den Aufstieg in die erste Kreisliga. Beide Mannschaften sind punktgleich (28:06), allerdings konnte man das Hinspiel in Neustadt für sich entscheiden. Damit heißt es für die Dritte, mindestens einen Punkt zu holen, da in dem Fall der direkte Vergleich gegenüber Neustadt-Sebnitz gewonnen wird. Allerdings ist die klare Zielstellung 2 Punkte und nach 2 Jahren Zugehörigkeit zur 2. Kreisliga der Aufstieg in Liga 1. Die Liga nach oben verlassen wollen auch die Jungs der zweiten Mannschaft. Auch hier heißt der Gegner HC Sachsen Neustadt Sebnitz. Damit kommt der letztjährige Absteiger aus der Verbandsliga in die Landeshauptstadt. Die Zweite geht mit 2 Punkten Vorsprung auf die SG Kurort Hartha, dem einzig verbliebenen Konkurrent um den Aufstieg in die Verbandsliga, in die Partie. Wie bei der dritten Mannschaft würde ein Punkt reichen um nächstes Jahr in der nächst höheren Liga spielen zu dürfen. Das Ziel ist aber ein Sieg, zumal aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen ist (HCE2 unterlag 30:36). Der Aufstieg in die Verbandsliga würde den 3. Aufstieg in Folge der Zweiten bedeuten. |
| :: PRESSEMITTEILUNG MOPO 07.04.09 |
Zweijahresvertrag perfekt
Trainer Stefan Süßmilch (links) und Gesellschafter Holger Hums (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung mit Martin Hrib. DRESDEN - Der Aufstiegszug ist längst abgefahren, die Oberligasaison bald beendet: Beim HC Elbflorenz blickt man deshalb lieber nach vorn als zurück. Zum Beispiel auf den 8. Mai. Dann kommt das Starensemble von Bundesligist TBV Lemgo um den Görlitzer Nationalspieler Lars Kaufmann zum Freundschaftsspiel in die Freiberger Arena. „Mit diesem Highlight wollen wir ein Zeichen in Handball-Dresden setzen und neue Zuschauer mobilisieren“, erklärt Elbflorenz-Macher Holger Hums. „Wir hoffen auf 2 500 Besucher.“ Auch ein Rahmenprogramm ist geplant. Für das sucht der Verein noch eine Cheerleader-Gruppe sowie eine E- oder D-Jugendmannschaft für ein Vorspiel gegen den Elbflorenz-Nachwuchs. Bitte per e-mail melden: mail@hc-elbflorenz.de. Auch an die neue Saison denkt man schon bei den Dresdnern. Hums: „Wir wollen nächstes Jahr mit aller Macht aufsteigen und investieren dementsprechend in eine schlagkräftige Mannschaft.“ Die erste spektakuläre Neuverpflichtung ist Martin Hrib, der für zwei Jahre unterschrieb. Um den Tschechen gab’s in den letzten Wochen ein mächtiges Tauziehen, vor allem Zweitligist Stuttgart und Regionalliga- Aufsteiger HSC Leipzig boten mit. Aber auch Lok Pirna, wo der Linkshänder vor einigen Wochen suspendiert wurde, wollte den 31-Jährigen halten. Für Dresden entschied sich Hrib nicht nur wegen des „Gehalts am oberen Oberligalimit“ (Hums), sondern auch wegen der sportlichen Perspektive. Hums, einer der Gesellschafter der Spielbetriebs GmbH und Sponsor: „Mit ihm als Nachwuchstrainer oder Manager und mit seinen Kontakten in der Szene wollen wir langfristig zur Nummer eins in der Region werden.“ Thomas Schmidt |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : EHV AUE II |
| :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ III : MOTOR DIPPOLDISWALDE |
HC III: Deutlicher Heimsieg gegen Motor Dippoldiswalde Am vorletzten Spieltag der laufenden Saison hatte der HC III. die Männer von Motor Dippoldiswalde zu Gast und war eindeutiger Favorit in dieser Begegnung. Und man war bereits vor Anpfiff dieser Partie seit etwa 20 Stunden Tabellenführer, allerdings mit freundlicher Unterstützung durch den ärgsten Rivalen aus Neustadt-Sebnitz. Die Dresdner kamen dann der Favoritenrolle auch von Beginn an mit Nachdruck und Schwung nach und lagen nach einigen Spielminuten bereits mit 5:0 in Front. Bis zum 9:2 reichte die erste Konzentrationsphase der Dresdner, danach legte man eine kleine Kunstpause ein, folgerichtig kamen die Dippoldiswalder bis zur Halbzeit auf 16:8 heran. Jedoch schien die Führung im Spiel nie gefährdet. Das wurde dann mit Beginn der zweiten Halbzeit mehr als deutlich, denn die Dresdner ließen mit den Stationen vom 19:11 bis zum 24:11 sowie vom 24:12 bis zum 31:12 keinen Zweifel über den heutigen Tagessieger mehr aufkommen. Am Ende ein sehr verdienter Sieg, und mit 34:14 auch in der Höhe folgerichtig. So hat der HC eine gelungene Generalprobe zum Saisonfinale abgeliefert, in dem es am 25.04.2009 um nicht mehr und nicht weniger als um den Aufstieg in die 1. Kreisliga gehen wird. Der Gegner in diesem Heimspiel ist dann der verlustpunktgleiche HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II, somit ist bereits jetzt für reichlich Spannung gesorgt… HC III spielte: Donath (Tor); Winkler (2), Zahmel (2), Otto (3), Berger (3), Nieckler (4), Lehmann (6), Leischke (4), Gerischer (3), Barsig, Deinart (4), Bertram (3) td24 |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : EHV AUE II |
Gäste aus dem Erzgebirge Zum vorletzten Heimspiel treffen die HCler auf das Juniorteam aus Aue. Die Auer Mannschaft hatte ihr erstes Ziel, den Klassenerhalt, schon frühzeitig realisiert. Zum jetzigen Zeitpunkt nehmen die Auer mit 21:25 Punkten Platz 9 in der Tabelle ein. Zuletzt holte man sich Selbstvertrauen, in dem man den HSV Glauchau in eigener Halle besiegte. Die junge Auer Mannschaft ist stärker einzuschätzen als die letzten Gegner der 2006er HSV Glauchau und SC Riesa. Das Hinspiel, was die Dresdner im Erzgebirge mit 30:27 gewannen, war ein sehr umkämpftes und intensives Spiel. Die Männer aus dem Erzgebirge können angesichts ihrer sicheren Tabellenposition befreit und ohne Druck aufspielen. Zu den Stützen der Mannschaft gehören im Wesentlichen fünf Spieler. Die Ex-Leipziger Weik und Wittig sowie die aus Auer Jugendabteilung stammenden Richter und Nebel. Rückhalt im Tor bietet einer der besten seiner Zunft in der Oberliga Michael Hilbig. Insgesamt trifft der HC also am Wochenende auf ein junges motiviertes Team, was über fast 60 Minuten außerdem ein hohes Tempo gehen kann. Alles in allem trifft der HC also auf einen ernst zunehmenden Gegner, dem der HC schon auf Grund des schweren Auswärtssieges in Aue viel Respekt entgegen bringt. Die Dresdner haben auch in dieser Woche wieder viermal das Trainingsbein geschwungen um für das Wochenende das Optimum rauszuholen. Optimum bedeutet natürlich Heimsieg und damit weitere zwei Pluspunkte auf der Habenseite. Interessant ist dabei am Vorabend der Blick nach Freiberg, denn sollte die HSG gegen den Sachsenmeister HSC Leipzig in eigener Halle den kürzeren ziehen, dann wäre das Thema dritter Platz keines mehr. Auf der anderen Seite haben es die Dresdner immer noch selber in der Hand. Wie auch in den Vorwochen hat sich das Trainerteam eine Taktik für das Spiel gegen die jungen Auer zurechtgelegt. Dabei sind sich die Trainer sicher, dass man es sich gegen die Mannen aus dem Erzgebirge nicht leisten kann, nach 45 Minuten ein oder zwei Gänge zurückzuschalten. „15 Min. Abwehr-Stillstand wie in Riesa dürfen einfach nicht sein. Auch weil sich die Auer nicht so schwach präsentieren werden wie Riesa und Glauchau.“ So Co-Trainer Wegehaupt. Dabei hofft man wie schon die letzten Spiele auf eine gute Angriffsleistung, denn im Angriff lief es zuletzt im Gegensatz zu Schwankungen in der Abwehr recht gut. Auch gegen einen überragenden Maik Wagner im Tor hätten die Trainer nichts einzuwenden. Zuletzt in Riesa und schon im Hinspiel in Aue entschärfte er jeweils über 20 Bälle. Solche Leistungen sollten Mut machen und zwar dem ganzen Team. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - SC RIESA : HC ELBFLORENZ |
Gute 45 Minuten reichen zum Sieg gegen überforderten Gastgeber Vergessene Zuschauer, vergessene Spieler, vergessene Zahlen, vergessene Abwehr, vergessene Punkte und Berichte zum Vergessen, dies alles konnte man im und nach dem Riesa Spiel erleben, wenn auch aus verschiedenen Perspektiven. Der Schreiber des Berichtes wurde beim Verlassen der Halle von SC Anhängern zu folgendem angehalten: „Schreib ja etwas Ordentliches über uns“. Der Schreiber sagte natürlich artig ja, um letztendlich das zu machen was er will. Der Schreiber des Riesaer Spielberichtes wurde beim Verlassen der Halle anscheinend auch zu etwas aufgefordert: „Spiel’s noch einmal Sam.“ Genau das geschah dann auch. Im Gegensatz zum sich wiederholenden Spielberichtsrechtfertigungskonglomerat des SC, kann man sich Casablanca aber eben immer wieder anschauen. Auf Grund der Personalengpässe war der HC mit zwei A-Jugendspielern und einem dritten Torhüter nach Riesa gereist. Während sich Mario Scholz nach der Erwärmung einsatzbereit meldete, war bei Maik Buschhaus klar, dass es nur auf einen kurzen Einsatz hinaus laufen konnte. So kam es dann auch. Auf diesem Wege muss man der Physio-Einmann-Abteilung mal ein dickes Kompliment für die Arbeit machen, die Woche für Woche geleistet wird. Wie man am Ergebnis schon sieht war es keine Abwehrschlacht. Eher könnte man es nennen: Wie man eine Abwehr „schlachtet“! Zunächst hatte man soviel Tore nicht erwartet, wirkte doch die Beleuchtung in der Riesaer Spielstätte eher wie die hereinbrechende Abenddämmerung. Schläfrig wirkte angesichts dessen allerdings nur eine Mannschaft. Bevor das Spiel jedoch so richtig los ging wurde es auch schon wieder unterbrochen, denn es fehlte ein Spieler auf dem Dresdner Protokoll. Der Spieler den es ja gar nicht gab hatte aber gerade 2 Minuten bekommen. Der Schreiberling der auch im Spiel der Schreiberling ist, hatte den Schiedsrichtern vor der Partie natürlich absichtlich das kleine Rätsel aufgegeben, die hatten es aber nicht gelöst. (: Lange Rede kurzer Sinn, der HC trug den Spieler nach, der Schreiber ist ein Hopfenviereck ärmer, einen gelben Karton reicher und es konnte weitergehen. Jedoch nur kurz, denn jetzt erlaubte sich das Riesaer Kampfgericht einen kleinen Spaß, war es doch der Meinung, dass der Spieler mit der Dresdner Nr. 6 ebenso nicht auf dem Protokoll stand. Nach einer kleinen Unterredung gingen die Schiedsrichter und die Dresdner schmunzelnd ihrer Wege, hatte doch das Kampfgericht die 6 mit der 9 verwechselt. Nobody is perfect! (siehe oben). Das Spiel ging also weiter und offenbarte gleich zu Beginn ein Hauptproblem der Riesaer in dieser Saison. Die SC Abwehr und die Riesaer Torhüter vermittelten das Gefühl, dass man versucht einen Brand mit einem Feuerwerfer zu löschen. Das Ergebnis waren nur 39 Gegentore, denn mit denen waren die SCler wirklich gut bedient. Bis zum 12 :13 in der 20. Minute war es ein offenes Spiel in dem die 2006er aber fast immer in der Vorderhand waren (0:1, 6:7, 7:10, 11:12). Dabei spielten die Dresdner im Angriff einen guten Ball. Vor allem Spielmacher Pepe Klaco (9/3 Tore) und die linke Seite mit dem Duo Scholz/Schmidt (zusammen 13 Tore) trafen immer wieder nach guten Aktionen. Vor allem Mario „Magic“ Scholz spielte mit der Riesaer Abwehr ab Mitte der 1. HZ des Öfteren: Wo bin ich? oder eben: Wo seit ihr? Als die HCler, auch gestützt auf eine gute Torhüterleistung, vom 12:13 auf 12:19 erhöhten, war das Spiel damit im Prinzip im Sack. Die Riesaer erholten sich zu keiner Zeit im Spiel von diesem Zwischenspurt der Gäste. So hieß es zur Halbzeit 15:21 aus Sicht der Gastgeber. Die 2. HZ lief bis zur ca. 45 Min. nach dem gleichen Muster wie die letzten Minuten der 1. HZ. Der SC war in der Abwehr überfordert und baute im Angriff an Durchschlagkraft ab. Der Zwischenstand von 21:31 weist dies klar aus. Angesichts des klaren Ergebnisses wechselten die 2006er jetzt die A-Jugendlichen Hühn und Roch ein und stellten weiterhin auf zwei Positionen um. Beide Jünglinge machten für ihr erstes Oberligaspiel eine gute Partie und konnten sich jeweils 2mal in die Torschützenliste eintragen. Während es im Angriff der 2006er weiterhin ganz ordentlich lief, stellte man die Abwehrarbeit zu großen Teilen ein. Ob dieses im sicheren Gefühl des Sieges passierte oder auch durch die Auswechslungen gewisse verständliche Abstimmungsprobleme herrschten, kann keine Ausrede dafür sein, dass man sich vom Heimverein in der Schlussviertelstunde noch 14 Tore einschenken ließ. Immerhin hatte man zuvor in den drei Vierteln des Spieles im Schnitt nur 7 Tore kassiert. In dieser Beziehung bleib sich der HC also treu, eine Mannschaft mal so richtig abwatschen, dafür sind die Landeshauptstädter einfach zu „nett“. Am eindeutigen Spielverlauf über ca. 45 Min. besteht aber trotzdem kaum ein Zweifel. Einzig der gut aufgelegte Marcel Kühnel und der wohl konstanteste Riesaer in dieser Saison Gerhard Kumfert konnten an diesem Tag in der SC Mannschaft überzeugen. Beide erzielten mehr als die Hälfte der Riesaer Tore. Allen genannten Punkte ergaben am Ende ein aber so was von verdienten 35:39 Auswärtssieg für die Elbflorenzer. Zur Euphorie besteht jedoch weiterhin kein Anlass! Fazit: 39 Tore das ist nicht gerade alltäglich beim HC. 35 Gegentore aber auch nicht. Während die Gastgeber die Abwehrarbeit über 60 Minuten einstellten, tat es der HC nur in der Schlussviertelstunde. Doch auch wenn man eine komplette A-Jugend eingewechselt hätte darf so etwas nicht passieren. Der HC wusste vor dem Spiel, dass die Kombination SC Abwehr und SC Torhüter in dieser Saison oft kein Erfolgsgarant ist. Diese Schwäche konnte man teilweise mit sehr gutem Angriffshandball ausnutzen. Die Riesaer sehen im Abstiegskampf mit solchen Leistungen ganz schweren Zeiten entgegen. Wenn man die Spiele in Görlitz und in Riesa vergleicht, muss man konstatieren, dass derzeit bei den Kowegern das Handballherz hörbar schlägt, während bei den SClern dringend Herztropfen in Form von besseren Leistungen benötigt werden. Die 2006er ihrerseits fuhren in der neuen Trainer Zeitrechnung den 5. Sieg im 6. Spiel ein. Weiterhin verteidigen die Dresdner damit mit allem was sie noch haben Platz 3. Dieser Kampf um Platz 3 könnte nun am kommenden Wochenende in die entscheidende Runde gehen, da der direkte Konkurrent aus der Bergstadt in Kamenz den Serienfaden verlor. Zum Schluss noch eines: Wie man sich angesichts der Schwere und der Masse der Verletzungen beim HC, noch über eine Situation lustig machen kann, in der man jede Woche um jeden Spieler bangt der noch geradeaus laufen kann, dass bleibt wohl ein Geheimnis, was mit Verstand nicht zu lösen ist. Jedoch ist es eben so, dass Wörterfetischisten manchmal auch Verstandsabstinenzler sind. Dabei wäre es doch manchmal besser, es wäre genau umgedreht. Mit den abschließenden Worten wäre der Stift aus der nudelstädtischen Rechtfertigungsgranate gezogen und sie wird mit Sicherheit explodieren, denn sie kann nicht anders. Dem SC wünscht man sportlich das Beste, andererseits sei einem der ganze persönliche Wunsch nachgesehen, dass das SC-Spielberichtstorpedo demnächst Schiffe in der Verbandsliga versenkt. Es gewannen: Klaco (9/3), Schmidt (7), Scholz (6), Müller (5), Rothe (4), Ruben (3), Hühn (2), Roch (2), Wiegel (1), Buschhaus, Friebe, Judisch, Wagner (alle Tor) |
| :: SPIELBERICHT 2. MANNSCHAFT - SSV HEIDENAU : HC ELBFLORENZ II |
Dieser Sieg macht hungrig … SSV Heidenau vs. HC Elbflorenz 2006 II 23 : 29 (11 : 12) Die zweite Vertretung des HC Elbflorenz reiste mit zwei Punkten Vorsprung zum Tabellen-Zweiten dem SSV Heidenau. Dadurch kristallisierte sich vor dem Punktspieltag dieses Spiel als Schlüsselpartie beider Mannschaften für den Saisonausgang. In den ersten Minuten der Partie machte die Heimmannschaft das Spiel, konnte sich aber nicht absetzen. Unsere Mannen blieben in der Anfangsphase im Spiel, aber konnten durch Konzentrationsschwächen in allen Bereichen nicht den Spielverlauf kippen. Ab der 20. Minute konnte man das Spiel drehen, ist erstmals in Führung gegangen. Man hat leichte Fehler abgestellt und auch Tom zwischen den Pfosten vereitelte klare Chance des SSV Heidenau. Kurz vor der Halbzeitpause gelang es der Heimmannschaft aus Heidenau einen 3 Tore Vorsprung unserer Mannschaft auf 11:12 Halbzeitstand zu verkürzen. In der Pause musste man sich wieder sammeln und vor allem nicht den versäumten Chancen nachtrauern, denn man war im Spiel und sollte in der zweiten Halbzeit einen Tick mehr Konzentration und Cleverness aufs Parkett legen, um diese Partie für sich zu entscheiden. Ab dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit erwischte man eine gute Anfangsphase und legte Tore vor. Doch leider ein Strohfeuer, denn die Gastgeber wussten sich zu wehren, verkürzten nicht nur, sondern packte noch eins oben drauf. Über die Spielstände 11:13, 15:15 und 17:17 ging der SSV Heidenau mit 19:17 verdient in Führung. Aber genau in dieser Phase nutzen unsere Spieler jede sich bietende Chance zum Torwurf bzw. über die Strafwürfe und netzten den Ball im gegnerischen Tor ein. Die Chancenauswertung in den zweiten 30 Minuten war sehr gut. Durch eine starke Abwehrleistung in Verbindung mit dem Torhüter wurde der Rückstand verringert, und die Zweite ging über die Stationen 19:17, 19:19, 20:22 und 22:25 in Führung. Bis zum Abpfiff dieses Handballmatches wurde konzentriert gespielt und man konnte die Platte mit einem verdienten Arbeitssieg verlassen. Fazit: Hiermit möchte ich nicht viel Federn lassen … bin sehr erstaunt, dass keine größeren Verletzung während dieser Partie zu Buche standen. Es spielten für den HC: Sven P., Tom A., Carsten R. (6), Peter M. (2), Henning H., Marcus S. (2), Carsten B., Sebastian S. (1), Marcel W., Pat M. (3), Alexander J., Fischi (5), Sebastian B. (6), Ronny K.(4) |
| :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT - SSV HEIDENAU II : HC ELBFLORENZ III |
Klarer Auswärtssieg gegen SSV Heidenau II Ja, so kann es gehen. So kann man mit konzentrierter Leistung erfolgreich sein und dennoch Spaß am Spiel haben!!! Diese angenehme Erfahrung durften die zwölf Spieler des HC III beim Auswärtsspiel gegen den SSV Heidenau II auf der Habenseite verbuchen. Dabei begann das Spiel durchaus erfolgreicher für die Gastgeber, die bis etwa zur 15 Minute führten und mit schnellen, bissig vorgetragenen Kontern jeden kleinsten Fehler der Dresdner konsequent ausnutzten. Doch der HC stand in der Abwehr diesmal zunehmend sicherer, spielte mit laufender Zeit betont engagierter und schien dann immer zwei, drei Hände mehr an den Ball zu bekommen als den Heidenauern lieb war. Auf dieser soliden Grundlage aufbauend, konnten die Dresdner den Spielfaden in die Hand bekommen und folgerichtig in Führung gehen. Der Gegner jedoch hielt lange tapfer dagegen, so dass zur Halbzeit beim Stand von 9:12 die Partie noch lange nicht entschieden war. Nach Wiederanpfiff der Begegnung kamen die besten 20 Minuten der Dresdner in diesem Spiel. Abwehr und Torwart standen lange Zeit ohne Gegentor sicher und vorn wurde der Vorsprung durch zum Teil sehenswerte Spielzüge ausgebaut. Zum Abpfiff beschenkten sich die Spieler des HC III mit einem deutlichen 18:30 Auswärtssieg und bedankten sich artig bei der mitgereisten kleinen, aber feinen Fanschar. Es bleibt also weiterhin spannend in punkto Aufstieg. Der HC III hat es nach wie vor in der Hand aus eigener Kraft in die 1. Kreisliga aufzusteigen. HC III spielte: Schmidt, Donath (Tor); Winkler (1), Otto (5), Lehmann (1), Leischke (9), Gerischer (2), Hieckmann (2), Deinart (8), Hühn (2) td24 |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - SC RIESA : HC ELBFLORENZ |
Die Reise geht in die Sportstadt An diesem Samstag müssen die 2006er erneut reisen und zwar in die Sportstadt Riesa. Gegner ist da der Tabellenzwölfte SC Riesa. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schneider kämpft in der Oberliga weiterhin gegen den Abstieg. Von den letzten sieben Partien gewannen die SCler genau ein Spiel. In der ganzen Saison gewann man fünf Spiele. Gradmesser für den letzen Sieg war dabei Tabellenelfte HSV Glauchau. Für die Riesaer zählt vor dem letzten Spieltag jeder Punkt, will der SC es doch vermeiden am letzten Spieltag gegen heimstarke Görlitzer und sicher um die 700 bis 800 Zuschauer um den Verbleib in der Oberliga zu kämpfen. Auch der Blick in die Regionalliga verheißt für die Riesaer nichts Gutes, denn die DHfK Leipzig wackelt immer noch gewaltig. Legt man den Spielerkader der Riesaer zu Grunde hat man bisher sicher nicht das Leistungsvermögen der Vorsaison abgerufen bzw. das Leistungsvermögen des Kaders. Dabei spielten Verletzungen genauso eine Rolle, wie die teilweise fehlende Leistung bei Führungsspielern der Mannschaft. Das Heimpublikum hat der Mannschaft deswegen aber die Unterstützung noch nicht verwehrt und wird sicher auch im Spiel gegen den HC Elbflorenz ordentlich Gas geben. Zu den Stützen der Mannschaft gehören neben dem Publikum mit Sicherheit die Spieler Zeitz, Kumfert, Hegner so wie die Kühnel Brüder. Daneben fehlt es dem SC allerdings etwas an qualitativer Tiefe, jenes mussten die Riesaer bei den nun schon 16 Niederlagen immer wieder spüren. Jedoch ging es für die Riesaer in den letzten beiden Spielen etwas aufwärts, denn auch beim HSV Dresden präsentierte man sich nicht gänzlich chancenlos. Gegen HC Elbflorenz sind zwei Szenarien denkbar, entweder die Spieler des SC verkrampfen im Kampf gegen den Abstieg und vergessen die schlechte Bilanz der vorherigen Spiele oder sie wachsen über sich hinaus. Schon auf Grund der personellen Eingeschränktheit der 2006er werden die Nudelstädter wohl alles versuchen damit letzteres Szenario eintrifft. Ob dieses Szenario dann einen Sieg beschert steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall würde es ein spannendes Spiel garantieren. Sie wissen wie es los geht! Na wie immer! Zuerst der „Gesundheitscheck“ und dann eine Aussage darüber, was der Rest erreichen will. Ausfallen werden wie bekannt: Winkler, Kaiser, Hubald, Seifert, Reinhardt und Schaarschmidt. Damit ist aber nicht Schluss, denn der erst kürzlich in die 1. Mannschaft aufgerückte Peter Menzel zog sich einen Zehenbruch zu und fällt damit aus. Fraglich bleiben außerdem der Einsatz von Mario Scholz und Maik Buschhaus. Sollten beide nicht oder nur bedingt einsetzbar sein, muss man leider von einem personellen Supergau sprechen. So ist es egal gegen wen es derzeit geht, jedes Spiel für den HC ist auf Grund der mannschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig und in dem Sinne ein Topspiel. Aus diesem Grund hält man sich auch mit Prognosen zurück. So kann das Motto wieder nur sein: Mit dem was das ist das Optimum zu erreichen. Dabei ist man wie schon in Glauchau auf eine stabile Abwehr und eine gute Torhüterleistung angewiesen. Das Spiel in Glauchau war in beiden Punkten schon ein Schritt nach vorn. Im Angriff machen sich die 2006er weniger Sorgen, wenn denn alle Spieler dabei sind. Bisher erwischen immer ein bis zwei Spieler bei den 2006ern im Angriff einen überdurchschnittlichen Tag. Des Weiteren können die verbleibenden Spieler über den überwiegenden Teil des Spieles ein hohes Tempo gehen. Wie schon vor dem Spiel in Glauchau haben die Trainer bei den Sportstädtern zwei entscheidende Schwächen ausgemacht, dies es gilt konsequent zu bedienen. Nur alle genannten Punkte im Verbund und keinen weiteren Ausfälle vor und im Spiel ermöglichen es die Punkte aus Riesa mitzunehmen. Schönheitspreise will der HC dabei nicht gewinnen. |
| :: PRESSEMITTEILUNG |
Sehr geehrte Mitglieder des HC Elbflorenz, Herr Friedemann Küchenmeister hat dem Vorstand des HC Elbflorenz 2006 e.V. am 19.3.2009 seinen Rücktritt als Präsident mitgeteilt. Die Gründe für seine Entscheidung sind, dass sich neue berufliche Tätigkeitsfelder ergeben haben, die ihm keine Zeit mehr lassen, seinen eigenen Ansprüchen für diese Funktion und für den Verein gerecht zu werden. Er wird auch zukünftig, entsprechend seiner Möglichkeiten, dem HC Elbflorenz weiter zur Seite stehen. Der Vorstand bedankt sich bei Herrn Küchenmeister für seine Arbeit und beschließt, auf Grund des Rücktrittes, bei der außerordentlichen Vorstandssitzung vom 19.03.2009 wie folgt:
Mit freundlichen Grüßen, Katja Nikol Andreas Donath Vertretungsberechtigter Vorstand HC Elbflorenz 2006 e.V. Enderstr.94 01277 Dresden |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HSV GLAUCHAU : HC ELBFLORENZ |
Punkte 29 und 30 eingefahren Es gibt das Sprichwort: Männer essen keinen Honig sondern die kauen Bienen. Jenen, die das Spiel in der Sachsenlandhalle gesehen haben bzw. sehen „mussten“, müssen beim Anschauen das Gefühl gehabt haben, ständig auf Bienen zu kauen. Das gilt auch für die weiblichen Zuschauer. Die können aber bekanntermaßen mehr aushalten als der Mann an sich. Im Prinzip hätte alles nicht so schwierig sein können, denn die vor dem Spiel ausgemachten Schwächen des Gegners trafen genau so ein. Immer wenn das Spiel schneller wurde kam der HSV nicht mehr mit und von den Außenpositionen warfen die Hausherren wie vermutet schwach bzw. scheiterten am Dresdner Torhüter. Erstere Schwäche resultiert daraus, dass der HSV weiterhin an einem Spielkonzept festhält was auch in der 4. deutschen Liga kaum noch greift. Bis zum 4:3 für die Hausherren – jenes war die letzte Führung der HSVler im Spiel – war schon zu erahnen, dass von einem Leckerbissen am Ende des Spieles kaum die Rede sein wird, außer man isst eben gerne Bienen. Das Spiel wurde aus Sicht der Dresdner zumindest vom Ergebnis her etwas besser. Beim 4:5 holte man sich die erste Führung im Spiel. In der Folge blieb das Spiel bis zum 7:9 weiter eng. Beide Mannschaften waren vor allem aus dem Aufbau erfolgreich. Zu dieser Zeit waren schon 22. Minuten gespielt. In den letzten Minuten der 1. HZ drückten die Dresdner etwas mehr aufs Tempo und erhöhten den Vorsprung auf 7:12. Wer dachte die Dresdner würden jetzt an Sicherheit gewinnen, der sah sich wie so oft schon getäuscht. Nun folgte eine Art Endlosschleife: Der HC konnte das Spiel vorentscheiden, brachte den Gegner aber wieder ins Spiel. So oft haben wir das schon erlebt. Nur fünf Minuten später hatte die Gastgeber auf 11:13 bzw. am Ende der 1. HZ auf 12:14 verkürzt. Es folgte die 2. HZ. Wie das Gefühl war diese zu sehen, wurde hinlänglich beschrieben. Darum nur noch das Wesentliche. Nach der Halbzeit zog der HC wieder das Tempo an und führte durch einen 3-Tore-Run 12:17. Wenig später begannen die Dresdner zu zaubern. Bei einer 17:20 Führung in der 46. Min. und doppelter Überzahl wäre folgendes Szenario Normalität gewesen: Man macht noch 2 bis 3 Tore, lässt keines zu und kassiert keine Zeitstrafe. Die 2006er schwangen jedoch den handballerischen Zauberstaub und eins, zwei, drei Kartoffelbrei raus kam: Zwei vergebene Großchancen, eine Zeitstrafe und zwei Gegentore. Ja, die einen machen eben aus Sch… Gold und die anderen beherrschen den umgekehrten Weg. Damit war der HSV wieder auf 19:20 heran und witterte seine Chance. Wenn die Dresdner aber eines an diesem Tag machten, dann waren es die wichtigen Tore. Vor allem Frank Rothe auf der Rechtsaußenposition zeigte sich gegen den guten haltenden Enrico Fuchs auf glauchauer Seite eiskalt. Gleiches galt für „Pepe“ Klaco vom Siebenmeterpunkt. Der Torhüter der Gastgeber machte insgesamt an diesem Tag wenn es ums halten ging eine gute Partie, jedoch hatte er gerade in der entscheidenden Phase des Spieles die Feinjustierung für die Konterpässe in der Kabine gelassen. Ergebnis dieser fast schon tragischen Passmisere war das 20:23 in der 58. Min. Der Rest des Spieles ist schnell erklärt, der HC schaukelte die Partie nach Hause und ließ sich auch durch den eingesetzten siebten Feldspieler oder offensiven Deckungsvarianten beim HSV nicht aus dem Konzept bringen. Fazit: Ein mäßiges Spiel mit zwei stark dezimierten Kadern hatte einen verdienten Sieger. Die Dresdner hatten es angekündigt, sie wollten irgendwie gewinnen. Genau so kam es dann auch. Angesichts der personellen Situation und der letzten derben Niederlage in eigener Halle, nehmen die Dresdner die Punkte gerne mit. Es war ein richtig „dreckiger“ Sieg der den HC weiterhin im Kampf um Platz 3 hält. Der Gegner gegen den die Punkte 29 und 30 eingefahren wurden, bot an diesem Tag mit wenigen Ausnahmen Ernüchterndes. Die Glauchauer hätten mit ihrer Leistung gegen nahezu jeden Gegner aus der Oberliga schwerlich die Punkte in der Sachsenlandhalle behalten. Da der HC auch keine handballerische Offenbarung bot, machte den Unterschied an diesem Tag, dass der HC wenn er wichtige Tore brauchte sie auch machte. Das macht dann auch an durchschnittlichen Tagen den Unterschied zwischen Mannschaften aus, die in der Tabelle nun nach dem Spiel eine kleine Welt trennt. Dem HSV Glauchau wünscht man bei seiner sicher nötigen mannschaftlichen und spieltechnischen Umstrukturierung viel Erfolg. Der HC ist seinerseits froh, dass alle restlichen Spieler ohne Verletzung geblieben sind, jedenfalls auf den ersten Blick. Das ermöglicht den Dresdnern in den Folgewochen wenn nötig noch mehr „dreckige“ Siege einzufahren. Der Kampf um Platz 3 scheint auf einen Zweikampf hinaus zu laufen, wobei beide Restprogramme der Zweikämpfer nicht ohne sind. Mit Sieg zurück gemeldet: Klaco (8/7), Rothe (6), Scholz (4), Müller (3), Ruben (2), Schmidt (1), Buschhaus (1), Kirchhoff, Menzel, Wiegel, Friebe u. Wagner u. Judisch (alle Tor) |
| :: SPIELBERICHT 2. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ II : MEDIZIN BAD GOTTLEUBA |
Klarer Heimsieg …HC Elbflorenz II vs. Bad Gottleuba 35 : 22 (15 : 14) Mit Bad Gottleuba stand eine Mannschaft zum heutigen Heimspiel auf dem Parkett, die in der laufenden Saison einige Überraschungssiege in der Liga vorzuweisen hatte. Man war also gewarnt und wollte konzentriert zu Werke gehen. Nach starken ersten Minuten in diesem Match unserer Zweiten konnte man sich leider nicht klar im weiteren Spielverlauf absetzen. Man brachte durch eigene technische Fehler im Angriff und durch passives Abwehrverhalten die Gäste aus Bad Gottleuba wieder zurück ins Spiel. Sie spielten ihren Stiefel gut runter, so dass Sie über die Stationen 4:1, 9:4 zu einem 10:9 im Spiel hielten. Das Deckungssystem der HC 2. wurde zwischenzeitlich geändert, was die Gäste ausnutzten und über die Außenpositionen gut zum Abschluss bringen konnten. Das Angriffsspiel in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit geriet ins Stocken, weil auch der Ball nicht mehr so gut im Angriff lief. Dazu wurden auch Spieler vom Pech verfolgt und trafen nur das Gebälk. In den letzten Minuten bis zur Halbzeitpause verlief das Spiel sehr ausgeglichen, so dass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte und die Anzeigetafel zum Halbzeitpfiff einen Zwischenstand von 15.14 anzeigte. Die ersten Minuten der 2. Halbzeit glichen dem der ersten Halbzeit. In der Abwehr hat man sich den Ball erkämpft und spielte ein sehr gutes Umkehrspiel was diesmal in Tore umgemünzt wurde. Ein sehr gut haltender Tom zwischen den Pfosten lies die ein um andere Torchance des Gegners zu Nichte machen. Somit stieg die Tordifferenz immer weiter an und brachte nach einem engen Halbzeitstand unserer Zweiten, einen verdienten, klaren 35 : 22 Sieg zum Schlusspfiff dieser Partie. Als Fazit kann man hiermit nur erwähnen, wenn gewisse Regeln eingehalten werden und man sich an die Marschrute hält, ist aus dieser Mannschaft einiges heraus zu kitzeln. Wir danken allen Zuschauern für die tolle Unterstützung. Es spielten: Tom, Maik, Carsten R. (7), Alexander, Marcus (7), Carsten B., Sebastian S. (1), Marcel (4), Michael, Patrick (3), Ronny (2), Peter (4), Henning (2) und Stefan |
| :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ III : MEDIZIN BAD GOTTLEUBA II |
Arbeitssieg gegen Medizin Bad Gottleuba II Da war nicht viel zu sehen vom Schwung des letzten Wochenendes. Zäh tröpfelte das Spiel in der 1. Halbzeit vor sich hin, minutenlang konnte keiner der Kontrahenten den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Und dennoch, die Dresdner führten vom ersten Angriff an. Und dann war die erste Hälfte zum Glück schon vorbei, 10 : 9 für den HC. Mit Beginn der 2. Spielhälfte machte sich die Umstellung auf der Spielmacherposition für die Dresdner bezahlt, Zug um Zug konnte der Vorsprung ausgebaut werden. Ein schönes, gar ansehbares Handballspiel wurde es bis zu 60 Minute nicht. Am Ende zählt nur das Ergebnis, HC III gewinnt (allerdings nicht unverdient) gegen Medizin Bad Gottleuba II. mit 27 : 21 Toren. Der HC sollte dieses Spiel schnell abhaken und sich auf die kommende schwere Auswärtsaufgabe in Heidenau konzentrieren. HC III spielte: Engelmann, Lindemann (Tor); Schurig (6), Winkler, Otto (4), Nieckler (9), Wilzhaus (1), Lehmann (2), Leischke (3), Deinart (2), Donath td24 |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - HSV GLAUCHAU : HC ELBFLORENZ |
Mit dem letzten Aufrechten nach Glauchau An diesem Samstag muss der HC zum HSV Glauchau in die Sachsenlandhalle. Der HSV befindet sich in dieser Saison im Wesentlichen im Niemandsland der Tabelle. Überhaupt ging es für den Verein in den letzten Jahren sportlich stetig bergab. In dieser Saison ist dies teilweise einer Verjüngung geschuldet. Die Mannschaft befindet sich im Umbruch. Der ein oder andere Leistungsträger wird außerdem den Verein wohl nach der Saison verlassen. In dieser Saison läuft das Spiel meistens über die „Alten“. Die Aufbau-Achse Toman, Kästner und Mraz und Torhüter Fuchs sind die Stützen der Mannschaft. So hängt viel im Glauchauer Spiel davon ab, wie das Trio im Aufbau agiert bzw. was der Fuchs vor seinem Bau wegfischt. Können die drei Spieler im Aufbau im Verbund ihre Leistung nicht abrufen, standen meistens Niederlagen für den HSV zu Buche. Von den letzten vier Spielen gewann die Mannschaft aus der Muldestadt ein Spiel, dabei spielte man aber teilweise ganz gut mit und hätte mit etwas mehr Cleverness noch den einen oder anderen Sieg mehr einfahren können. Die Mannschaft hat an einem guten Tag immer das Potenzial, fast jedem Gegner in der Oberliga enorme Probleme zu bereiten. Das werden sich die Mannen um Spielmacher Kästner sicher auch für dieses Spiel gegen die Landeshauptstädter zu Herzen nehmen. Rien ne va plus! Nichts geht mehr, das ist leider das Motto derzeit beim HC. Als Trainer getraut man sich schon nicht mehr zum Training zu gehen, da man keine Lust hat von Hiob weitere Botschaften zu empfangen. Co-Trainer Wolfram Wegehaupt: „Die Situation ist grotesk. Bei uns herrscht langsam eine Art Galgenhumor. Ich persönlich habe so viele schwere Verletzungen in einer Mannschaft, in einer Saison noch nicht erlebt. Unter Krankenhaus machen wir es derzeit nicht.“ Seifert, Kaiser, Reinhardt, Schaarschmidt, Winkler und nun noch Hubald, dass ist Bilanz der Verletztenliste nach dieser Woche. Letzterer musste sich ebenfalls einer Operation unterziehen. In den Sternen steht außerdem der Einsatz von Frank Rothe, er konnte an keinem Training teilnehmen. Sein Ausfall würde normalerweise bedeuten, dass die 2006er keinen Auswechselspieler mehr haben und keinen einzigen Außen. So heißt es für den HC weiter zu improvisieren und irgendwie die Saison noch so gut als möglich über die Bühne zu bekommen. Für das Spiel in Glauchau wird sich die 1. Vertretung des Vereins wohl bei der A-Jugend bzw. wenn möglich bei der 2. Mannschaft bedienen. Angesichts des letzen Heimspieles und der personellen Sorgen fahren die Dresdner also mit einem gewissen „Rucksack“ in die Sachsenlandhalle nach Glauchau. Aus diesem Grund ist ein Sieg in Glauchau alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Das Hinspiel kann kaum als Gradmesser genommen werden, fehlten doch bei Glauchau gleich mehrere Leistungsträger. Insgesamt treffen zwei Mannschaften aufeinander die viel Erfahrung in ihren Reihen vereinen. Gleichzeitig befinden sich beide Vereine im Umbruch, wenn dieser Umbruch auch bis heute zu unterschiedlichen Entwicklungen führte. Die Dresdner wollen irgendwie die Punkte aus Glauchau mitnehmen. Dafür muss sich aber vor allem die Abwehr im Verbund mit den Torhütern enorm steigern. Gerade bei den Keepern sind sich die Trainer sicher, dass es eine Leistungssteigerung geben wird. Ebenso hat man bei den Muldestädtern eine gewisse Schwäche ausgemacht, die man versuchen will konsequent für sich zu nutzen. Des Weiteren spielt der HC anscheinend in fremden Hallen derzeit besser als teilweise in der eigenen. Eine Mischung aus Optimismus und personellem Realismus, sieht die Dresdner vor einem schweren Spiel. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : HSG FREIBERG |
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HC mit deutlicher Heimniederlage Es gibt Spiele, die lohnen keinen Spielbericht im eigentlichen Sinne. Und es gibt Spiele die könnte man abbrechen und dann wieder aufnehmen wann man will, am Ergebnis würde sich nichts ändern. Also beschränken wir uns auf eine Art längeres Fazit. Wie in der Tradition dieser „Spielberichte“ lassen wir alle personellen oder andere spieltechnische Begleitumstände außen vor. Des Weiteren wird die Niederlage nicht hier im Spielbericht an Personen festgemacht. Spielberichte die das Gegenteil tun, lesen wir jede Woche zur genüge. Nur so viel: Erik Schaarschmidt wünschen wir auch auf diesem Wege gute Besserung und bitte lieber Handballgott habe doch endlich ein Einsehen mit uns. Zurück zum Spiel: Die Dresdner starteten beängstigend gut, denn nach 9 Minuten hatte man 9 Tore und keinen Fehlwurf auf dem Konto. Da dies so war, wird die Ursachenforschung für den Rest des Spieles auch an denen betrieben, die das Spielgerät an diesem Tag in der Hand hatten. Irgendwie wirkte das Spiel wie eine leichte Kopie des Hinspiels, allerdings am Ende mit einem Sieger, der seine Chancen mit einer beeindruckenden Quote nutze. Hier findet sich schon ein Baustein des klaren Freiberger Sieges. Wenn man ohne Fehlwürfe neben das Tor, Pfosten usw. eingerechnet (so viele waren es auch nicht) bei 48 Versuchen 42mal das Tor trifft, ist klar, dass weder die Dresdner Abwehr noch die Dresdner Torhüter an diesem Tag irgendeine Art von Normalform erreichten. Keines der Deckungssysteme der Dresdner zeigte eine Wirkung. Gleiches galt für die Wechsel im Tor. Im Gegensatz dazu zeigte der gegnerische Torhüter Gerd Vogel nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder eine sehr gute Leistung. Sollte er dieses Niveau nur einigermaßen bis zum Ende der Saison halten, gibt es bei der Frage über den besten Torhüter der Saison keine zwei Meinungen. Mit 42 Gegentoren gewinnt man natürlich kein Spiel. Die Dresdner selber warfen an diesem Tag 31 Tore, was für Dresdner Verhältnisse ein überdurchschnittlicher Wert ist. Überdurchschnittlich schlecht ist aber auch der Wert an vergebenen Würfen, denn der lag ca. beim gleichen Wert. Die Freiberger kamen in der 12. Min. in Fahrt und zeigten dann für den Rest des Spieles warum sie derzeit die Mannschaft der Rückrunde sind. Und wenn es einmal hakte und vielleicht im leichten Übermut des nahenden Sieges etwas die Linie verloren ging, stellte sie ein Jiri Tancos mit all seiner Routine wieder her. Doch auch der Rest der Mannschaft hat seit der Rückrunde dazu gelernt und so gingen die Freiberger als absolut verdienter Sieger vom Platz. Damit ging der Vergleich in dieser Saison zwischen beiden Mannschaften, wie schon in der Vorsaison, 2:2 aus. Das beschreibt es besser als das Wort Revanche, da dies für den Sportbereich überhaupt ein Wort mit wenig Sinn ist. Die Serie ist tot, es lebe die Serie heißt so ein Kurzfazit des Spieles, denn die der HSG wurde ausgebaut und die des HC riss. Es ist schwer zu erklären, warum der HC in eigener Halle bisher ein weniger Punkte geholt hat als auswärts. Auch sind die Leistungsschwankungen schwer zu erklären. Dies ist auch ein Grund warum der Kampf um Platz 3 wahrscheinlich bis zum Ende der Saison spannend bleibt. Noch besetzen die Dresdner den 3. Platz und haben so weiterhin die Chance aus eigner Kraft die Medaille in Bronze noch zu sichern. Überhaupt kann man sich bei den 2006er sicher sein, dass die Mannschaft jetzt nicht den Kopf in den Sand steckt, dafür ist das Mannschaftsgefüge einfach zu gut. Das heißt nicht, dass die 2006er nach dem Spiel zur Tagesordnung übergehen, den mit 11 Toren in der eigner Halle zu verlieren, wenn man einen Platz vor dem Gegner steht, dass heißt es knallhart aber sachlich auszuwerten. Der Trainer wusste nach dem Spiel noch mehr, was auch vor dem Spiel klar war: Es heißt arbeiten, arbeiten und arbeiten. An die Freiberger geht noch mal eine Gratulation für ihre gute Leistung und ein Dank, dass sie mit dazu beigetragen haben die Halle mit guter Handballatmosphäre zu füllen. Zum Ende hin kann man also feststellen: Der Kampf um Platz 3 ist eröffnet und die Gegner sitzen nicht nur in Freiberg, aber vor allem da. Für die Freiberger bleibt das Fazit, dass man anscheinend immer eine Rückrunde zum vergessen brauch, um dann eine unvergessliche Rückrunde zu spielen. PS nach Freiberg: Wenn ihr noch mehr Punkte macht, geht sie dahin die Lockenpracht? Glattes Haar, Wunderbar! |
| :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : SG KURORT HARTHA II. |
HC III: Souveräner Sieg gegen SG Kurort Hartha II. Die zweite Vertretung der SG Kurort Hartha hatte im Punktspiel der 2. Kreisliga Männer gegen den HC Elbflorenz 2006 III zu keinem Zeitpunkt eine reelle Chance auf einen Punktgewinn. Zu dominierend traten die Dresdner von Beginn an auf und beherrschten den Gegner nahezu nach belieben. Der raschen Führung zum 3:0 folgte ein zügiger Ausbau des Vorsprungs (7:4 => 10:5 => 16:6) bis zum Halbzeitstand von 22:10. Phasenweise konnte der Zuschauer richtig guten Handballsport erkennen. Die Dresdner waren gut aufgelegt und mit zunehmender Spieldauer wuchs die Sicherheit und damit auch sichtlich die Freude am Spiel. In der 2. Halbzeit hat der HC III dann einen Gang herunter geschaltet, nur konnte der Gegner damit nichts anfangen. Die Folge war ein auch in der Höhe verdienter Heimsieg, nach 60 Spielminuten stand ein 39:19 auf der Anzeigetafel. Schade nur, dass es nicht mehr mit dem 40-zigsten geklappt hat …. HC III spielte: Donath, Schmidt (Tor); Winkler (1), Zahmel, Otto (3), Berger, Nieckler (11), Wilzhaus (1), Lehmann (2), Leischke (6), Gerischer (1), Hieckmann (2), Deinart (3), Bertram (9) td24 |
| :: DENNY MERTIG UNTERZEICHNETE VERTRAG |
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Denny Mertig unterzeichnete Vertrag beim HC Elbflorenz ...Ich habe die letzten Monate genau verfolgt und gesehen, was sich beim HC Elbflorenz bewegt und entwickelt hat... ...Mein erklärtes Ziel ist, mit dem HC Elbflorenz in die Regionalliga aufzusteigen.... |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : HSG FREIBERG |
Bergstädter zu Gast in der Landeshauptstadt Zum nächsten Heimspiel erwartet der Tabellendritte HC Elbflorenz 2006 den Tabellenvierten HSG Freiberg. In diesem Sinne ist die Partie das Spitzenspiel des 21. Spieltages. Die Freiberger sind nach einer Hinrunde zum vergessen, bisher die Mannschaft der Rückrunde. Mit dem 28:25 Heimerfolg gegen den HSV Glauchau baute das Team seine derzeitige Serie auf 8 gewonnene Spiele am Stück aus. Dabei gewann man u. a. schwere Spiele auswärts beim HSV Dresden oder beim LHV Hoyerswerda. Jenes dürfte zu einem enormen Selbstvertrauen der Bergstädter beitragen. Das Erreichen des Pokalfinales legten die HSGler in den vergangenen Wochen noch als Sahnehäubchen oben drauf. Auf der anderen Seite schielen die HSGler nach Platz 3 in der Oberliga. Der Abstand zu den 2006ern, welche diesen Platz inne haben, beträgt derzeit drei Punkte. So ist es für die Silberstädter ein absolutes Schlüsselspiel, denn bei einer Niederlage in Dresden wird die Chance auf einen Medaillenplatz gering und die Erfolgserie könnte einen entscheidenden Knick bekommen. Um dieses Zukunftsszenario zu vermeiden, wird die Mannschaft um den erfahrenen Tschechen Jiri Tancos und einen der besten Rechtsaußen der Liga Robert Zornick alles versuchen die Heimniederlage aus dem Hinspiel vergessen zu machen, um die Serie so weiter auszubauen. Insgesamt ist wohl neben dem HSC Leipzig und dem HSV Dresden die derzeit stärkste Mannschaft in der Liga zu Gast in der Freiberger Arena. Was aber auch bedeutet, dass die Freiberger diesen Status in Dresden beweisen müssen. Die Dresdner freuen sich auf die nächste Herausforderung in eigener Halle. Dabei weiß man, dass die HSG wohl kaum eine ähnlich desolate Leistung wie im Hinspiel bieten wird. Damals verhinderte der HSG Keeper Gerd Vogel vor allem in der 1. HZ ein Freiberger Heimdebakel. Vielmehr werden die Freiberger versuchen erfolgreich Revanche zu nehmen. Für die Dresdner bietet sich wie schon beim LHV in der vergangenen Woche eine weitere Möglichkeit im Kampf um Platz 3 einen zusätzlichen Schritt nach vorn zu machen. Darüber hinaus will der HC in einem so reizvollen Vergleich natürlich gerne seine Serie ausbauen und die der Freiberger stoppen. Dies soll vor allem über eine gute Abwehrarbeit gelingen, die in den letzten Spielen Stück für Stück verbesserte wurde und unter dem neuen Trainer außerdem flexibler geworden ist. Überhaupt kann man mehr und mehr die Handschrift des Trainers erkennen und einige Umstellungen im Training hat schon gewisse Wirkung gezeigt. In diesem Sinne hat sich die Mannschaft wieder konsequent vorbereitet, ohne dabei sein ganzes Spiel von der Spielweise des Gegners abhängig zu machen. Man ist optimistisch genug, dass man selbst seine Spielweise in eigner Halle etablieren kann und so erfolgreich ist. Personell ist der HC im Gegensatz zu den Vorwochen noch eingeschränkter, wird doch mit Mathias Hubald an diesem Tag, eine weitere Alternative, aus privaten Gründen fehlen. Des Weiteren ist der Einsatz von Frank Wiegel noch unklar. Bei seinem Ausfall ständen nur noch 10 Spieler zur Verfügung. Für die Mannschaft heißt es so, noch mehr zu improvisieren und noch mehr zu beißen. Es bedeutet aber auch, dass das Ende der personellen Fahnenstange nun erreicht ist. Wir hoffen der Handballgott hat uns erhört. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - LHV HOYERSWERDA : HC ELBFLORENZ |
HC gewinnt in Hoyerswerda und ist endgültig wieder im Geschäft Mit einem Start-Ziel-Sieg beim LHV Hoyerswerda gewann der HC sein viertes Spiel in Folge und ist damit nun wieder in der Liga angekommen. 0:1, das war die Führung der Dresdner am Anfang des Spieles und 25:26 war die Führung am Ende des Spieles. Dazwischen lag nur ein Ausgleich der LHVer zum 1:1. Die Stationen zum 11:14 Pausenstand sahen die Dresdner immer vorn, teilweise mit bis zu vier Toren (2:5; 6:9; 7:11; 9:12; 11:14). Hatten die Hoyerswerdaer im Hinspiel den HC mit einer super taktischen Ausrichtung überrascht, war es diesmal der HC der in der Abwehr in einem offensiveren 5:1 System agierte und so den LHV vor gewisse Probleme stellte. Vor allem die Aufbauspieler der Zusestädter kamen wenig zur Entfaltung. Außerdem war da ja noch der überragende Maik Wagner im Tor. Dieser hielt in der 1. HZ 12 Bälle, davon drei vom Siebenmeterpunkt. In der 2. HZ legte er noch einmal 10 gehaltene Bälle drauf, wobei er auch zwei Konter entschärfte. Neben ihm war es in der 1. HZ vor allem Mario Scholz, der immer wieder traf. Er erzielte alleine fünf der ersten 10 Tore. Er hatte nach der Videoanalyse am Freitag, die richtigen Schlüsse aus seiner Wurfleistung im Hinspiel gezogen. Jedoch ein Spieler ragte in der gesamten Spielzeit etwas heraus. Der auf Grund der vielen Verletzungen auf Linksaußen gerückte Daniel Schmidt, traf von Außen wie er wollte. 10 seiner 11 Versuche brachte er an den LHV Keepern vorbei im Tor unter. Die ersten 20 Minuten spielte man wirklich gut und erlaubte sich wenig Fehler und wenig Fehlwürfe. Dann geriet der Motor des HC jedoch etwas ins stocken. Es lief nicht mehr alles so flüssig wie am Anfang. Trotzdem konnte der LHV dies nicht entscheidend nutzen. Vor allem in den häufigen Überzahlsituationen für die Lausitzer agierte das junge Team von Trainer Allonge wenig clever. Ganz anders die Dresdner, die wie schon oft in der Saison, in der Unterzahl sehr gut agierten. Eines war jedoch zu Beginn der 2. HZ klar, das Spiel würde weiterhin eng bleiben. Das sollte sich dann auch bedingt bewahrheiten. Zunächst wurde die Abwehrarbeit für den HC nicht leichter, denn nach Mitte der 2. HZ waren mit Maik Buschhaus und Mario Scholz zwei Spieler mit zweimal 2-Minuten belastet. Das führte dazu, dass man teilweise zwei Spieler ständig wechseln musste. Beim 16:17 in der 40. Min war der LHV wieder im Spiel und die Halle kochte langsam hoch. Doch der HC schlug zurück und verpasste innerhalb von fünf Minuten den aufgeheizten LHV Fans eine kalte Dusche, führte man doch nach einem Zwischenspurt 18:22. Als der LHV auf 20:23 verkürzte, legte der HC mit guter Arbeit in der Abwehr und zwei daraus resultierenden Kontern zum 20:25 in der 49. Min. nach. Danach folgten 10 Minuten die keinen mehr auf den Sitzen hielt. In der 50. Min. vergaben die Dresdner die Chance zum 21:26 und kassierten im Gegenzug eine 2-Minutenstrafe. Ab jetzt war der Wurm drin. Der LHV kam Tor für Tor heran und hatte in der 56. Min. mit 24:25 den Anschluss wieder hergestellt. Nach einer neuerlichen Zeitstrafe für den HC stand man wieder nur zu fünft auf dem Feld. Vor allem im Angriff machte sich das bemerkbar. Trotzdem konnte man den Treffer zum 24:26 setzten, nachdem man mehr als drei Minuten keinen Ball im Tor des LHV unterbringen konnte. Der LHV blieb getrieben von seinen Zuschauern jedoch dran und so verkürzte der Gastgeber auf 25:26. Zu dieser Zeit waren noch 1:30 Min. zu spielen. Der HC weiterhin in Unterzahl sieht sich, wie die ganzen letzten Minuten, einer offensiven Deckung gegenüber. Beim angezeigten Zeitspiel für die Landeshauptstädter bringen die den Gäste den Ball an den Kreis und als Mathias Hubald sich abdrehen will um vielleicht das entscheidende Tor zu werfen, pfeifen die Schiedsrichter Zeitspiel. Danach kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen Nick Widera und Mathias Hubald, beide Spieler sehen danach Rot. Zu diesem Zeitpunkt sind noch 9 Sekunden zu spielen. Der LHV führt den Freiwurf an der eigenen 9-Meterlinie aus und wird von Frank Wiegel bei ca. 12 Metern halbrechts vor dem Tor gestoppt. Die Uhr stoppt bei 59:59 und der HC Spieler erhält eine 2-Minutenstrafe. Die 2006er stellen mit den drei verbliebenen Spielern in Block. Conny Böhme auf Seiten LHV nimmt sich den Ball und versucht ihn von immerhin 12 Metern im rechten Winkel der HC Tor unterzubringen. Jedoch wird der wirklich gute Wurf von Maik Wagner leicht an den Pfosten gelenkt und somit entschärft. Danach fallen alle Dresdner Spieler über ihren Torhüter her und die Mannschaft gewinnt verdient mit 25:26 auswärts. Fazit: Der HC machte beim LHV eines seiner besten Spiele und gab nahezu 50 Minuten den Takt im Spiel vor. Damit baute die Mannschaft ihre Serie auf 8:0 Punkte aus. Dabei leisteten sich die Dresdner weniger Schwächenphasen als in den Spielen zuvor. Auch eine gute Chancenverwertung trug zum Sieg in einem gutklassigen Oberligaspiel bei. Die weitestgehend junge LHV Mannschaft zeigte vor einer super Kulisse kein schlechtes Spiel und steckte nie auf, musste sich jedoch am Ende verdient geschlagen geben. Dieses Fazit zogen nach dem Spiel auch viele der LHV Fans. Bei aller Freude über den Sieg muss sich der HC aber auch fragen, warum er so ein Spiel nicht deutlich für sich entscheidet und den Gegner unnötig wieder ins Spiel bringt. Hier ist zum Titel Spitzenmannschaft noch Platz. Die Verletztenliste konnte in diesem Spiel eine zufriedenstellende Stagnation verbuchen. So hat der HC das erste Spiel der Kürwochen positiv gestaltet. Im Blick auf die vergangenen 2 bis 3 Monate bleibt festzuhalten, dass die Mannschaft noch vor wenigen Wochen kaum so einen Auftritt in Hoyerswerda hingelegt hätte. Außerdem tat sie das ganz entscheidend mit Spielern die vor Wochen noch kaum Berücksichtigung fanden. Für Euphorie ist allerdings weiterhin kein Platz, denn die Dresdner müssen weiter hart an sich arbeiten, damit am Ende ein Medaillenplatz herausspringt. Siegesserie ausgebaut: Schmidt (10), Scholz (7), Rothe (3), Buschhaus (3/2), Klaco (2), Müller (1), Schaarschmidt, Ruben, Wiegel, Hubald, Friebe, Wagner (beide Tor) |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - LHV HOYERSWERDA |
HC reist in die Lausitz Am Wochenende reist der HC Elbflorenz zum LHV Hoyerswerda. Der LHV belegt derzeit mit 22:16 Punkten den 5. Tabellenplatz. Die Lausitzer, die diese Saison mehr als Übergangssaison sehen, spekulierten nach dem bisherigen Saisonverlauf doch noch auf einen Medaillenplatz. Der LHV startete gut in die Saison, geriet dann jedoch etwas ins straucheln. Von den letzten 11 Spielen gewann man vier. Nach der letzten Auswärtsniederlage beim HSV Glauchau sind die LHVer so nun etwas im Zugzwang, beträgt der Abstand zu 3. Platz mittlerweile immerhin 4 Punkte. Da die Dresdner diesen letzten Medaillenplatz derzeit besetzten, können sich die Hoyerswerdaer keinen Punktverlust gegen den HC leisten. Auch ist der LHV in eigener Halle leichter Favorit, zumal die Gastgeber das Hinspiel absolut verdient in fremder Halle gewannen. Im Laufe der Saison plagten sich die Männer aus der Zusestadt mit massiven Verletzungsproblemen herum. Allerdings hat sich die Situation beim LHV wieder entspannt. Die Entwicklung beim HC ist genau umgedreht, denn hier spitzt sich die Personalsituation Woche für Woche zu. Ansonsten setzt der Traditionsclub aus der Lausitz vor allem auf seinen nachrückenden Nachwuchs. Die Gründe dafür sind sicherlich unterschiedlich. Das Gerüst durch die Jugend ist mittlerweile schon so gut, dass sich der LHV in Zukunft nur punktuell verstärken muss um noch weiter in die Oberligaspitze vorzudringen. Allerdings hat der LHV auch erfahrene Oberligahasen ins seiner Mannschaft, so das die Mischung insgesamt stimmt. Wie immer erwartet jeden Gegner des LHV außerdem ein frenetisches Heimpublikum, was seine Mannschaft nach vorn treiben wird. Man kann sich also auf eine hoffentlich spannende und faire Partie freuen. Beim HC hat man zuletzt wieder Grund zur Freude, nicht zur Euphorie. Jedoch sind die drei Siege am Stück jetzt schon Schnee von gestern. Nach der Pflicht folgt nun in den nächsten beiden Wochen die Kür. Die Dresdner freuen sich auf die Aufgabe beim LHV und haben dafür in dieser Woche im Training wieder gut gearbeitet. Die personelle Situation ist weiterhin angespannt. Der Trainer ist nicht zu beneiden, muss er doch ansehen wie ihm sein Personal, Woche für Woche durch die Hände gleitet. Wie auch schon in den letzten Spielen werden die 2006er das Beste aus der Situation machen. Die Ausgangsposition beim LHV kommt dem HC dabei natürlich gelegen. Trainer Stefan Süssmilch: „Ich sehe uns nicht als Favorit in Hoyerswerda.“ Im Gegensatz zum Hinspiel haben sich die Rollen so etwas vertauscht. Die Landeshauptstädter fahren trotz aller personeller Qualitätsverluste optimistisch in die Zusestadt und wollen so versuchen den LHV in eigener Halle ein Bein zu stellen bzw. am besten zwei. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : LRC MITTELSACHSEN |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : LRC MITTELSACHSEN |
Schlusslicht zu Gast in der Landeshauptstadt Am Sonntag empfangen wir mit dem LRC Mittelsachsen das Tabellenschlusslicht der Liga. Dem Verein kann eigentlich nur noch ein kleines Handballwunder helfen, will der Verein den Abstieg vermeiden. Der LRC war erst vor dieser Saison aus der Verbandsliga in die Oberliga aufgestiegen. Allerdings präsentierte sich der Aufsteiger aus der Region Oschatz lange nicht so gut, wie der zweite Aufsteiger SV Koweg Görlitz. Dabei hatten die Mittelsachsen in der Sommerpause auf dem „Transfermarkt“ zugeschlagen und mit Sime Humbolt eine Linkshänder für die rechte Aufbauseite geholt. Der schlug zunächst auch gut ein, konnte aber kaum allein die teilweise fehlende Qualität der Mittelsachsen kompensieren. Eigentlich hatte man den Oschatzern eine weit aus bessere Rolle vor der Saison in der Oberliga zugetraut. Der Grund dafür, dass bisher alles ganz anders kam, kann man vielleicht am Spielkonzept der LRCler festmachen. Jenes Konzept wurde seit der Verbandsliga nicht an die Oberliga angepasst. So reichte es beim LRC meist eben nur für gute 30 oder 40 Minuten. Vor allem in diesem Zeitbereich im Spiel lieferten die Mittelsachsen auch schon richtig gute Spiele ab. Der LRC wird so darauf setzen, auch in Dresden lange das Spiel offen zu gestalten, ist man doch in der klaren Außenseiterposition. In den letzten Wochen hat sich die Trainingsintensität bei HC I deutlich erhöht, um vor allem im letzten Teil der Saison noch viele Punkte zu holen. Zunächst soll der dritte Sieg in Folge her, um weiter im Kampf um die Medaillenplätze eingreifen zu können. Dabei will man sich in eigener Halle weiter neues Selbstvertrauen für die anstehenden schweren Spiele in der Rückrunde holen. Da das nächste aber immer das schwerste Spiel ist, muss der LRC ernst genommen werden. Gerade auf diesen Punkt wurde vom Trainer noch einmal deutlich hingewiesen. Des Weiteren muss der HC endlich mal auch die einfachen Tore machen, hatte man doch wiederholt in den Spielen vorher bei der Chancenverwertung gesündigt. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und so freut sich die Mannschaft auf die neue Heimaufgabe, bei der nichts anderes als ein Sieg erwartet wird. Gesundheitscheck: Kreuzbandriss, Rotationsbruch, Bruch der Augenhöhle und zweimal Grippe sowie der ein oder andere angeschlagene Spieler, jenes ist der Stand nach dieser Woche. Wieder heißt es, machen wir das beste daraus und hoffen auf ein verletzungsfreies Spiel. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT - HC ELBFLORENZ : HSG NEUDORF-DÖBELN |
HC glanzlos aber deutlich Am Wochenende besiegte der HC den Tabellenzehnten HSG Neudorf Döbeln deutlich mit 31:25. Das Ergebnis spiegelt Kräfteverhältnisse klar wieder. Einen Tag zuvor hatten die Dresdner bei der offiziellen Halleneröffnung in Radeberg den ansässigen Bezirksligisten 40:16 bezwungen. Alles um das Spiel herum war top organisiert und der SV kann eine sehr schöne Spielstätte sein Eigen nennen. Kompliment! Solche Halle vermisst man in Dresden. Zurück zum Spiel. Den besseren Start in dieses Nachholespiel hatten die Gäste aus Döbeln. Die reisten diesmal ohne grippale Ausfälle, aber ohne den verletzten Matthias Morgner an. Trotzdem konnten sie in einer sehr zerfahrenen Anfangsphase mit 1:3 in Führung gehen. Schnell konnten die Dresdner jedoch zum 3:3 ausgleichen. Die folgende 3:4 Führung für die HSG sollte die letzte im Spiel bleiben. Ab der 5:4 Führung für die 2006er gaben die Hausherren die Führung nicht mehr ab. Die Döbelner hatten ihr „Heil in der Flucht gesucht“ und es von Beginn an mit einer 4:2 Deckung versucht. Das störte den Spielaufbau der Dresdner zunächst. Jedoch reagierte der Trainer des HC schnell und stellte ebenfalls um. Die Elbflorenzer konnten so die anfänglichen Unsicherheiten in weiten Teilen abstellen. Nur eines blieb über die gesamte Spielzeit gleich. Die 2006er vergaben hunderprozentige Chancen für zwei Spiele. So verwarf man insgesamt sechs Konter und zwei Siebenmeter. Dazu kamen noch weitere gute, jedoch ungenügend genutzte Wurfchancen. Die Döbelner hatten es immer wieder ihrem guten Torhüter Fischer zu verdanken, dass sie im Spiel blieben. Beim 8:5 hatten sich die HCler einen ersten kleinen Vorsprung erspielt. Vor allem der an diesem Tag sehr gut aufgelegte Christian Ruben konnte seine Chancen am Kreis immer wieder nutzen. Auf Döbelner Seite war es vor allem Robert Pratersch der die Akzente setzte und da er dies im Wesentlichen über das ganze Spiel als Einziger tat, blieben die Döbelner an diesem Tag auch einiges schuldig. Da aber eben auch der HC das ein oder andere schuldig blieb, stand es in der 28. Min. 13:12 für die Hausherren. Doch nun konnte der HC aus seiner sehr guten Deckungsarbeit auch Kapital schlagen. Mit vier schnellen Toren (17:12) gelang endlich das, was man die ganze 1. HZ immer wieder verpasst hatte, man sorgte für klare Verhältnisse. Doch auch diese Führung sorgte am Beginn der 2. HZ beim HC nicht für die nötige Sicherheit. Der zweite Abschnitt begann ähnlich zerfahren wie der erste. Bis zum 26:22 blieb der Vorsprung immer bei vier und mehr Toren. Dabei verhinderte das schon genannte Chancenverwertungsproblem, dass die Döbelner nicht gänzlich beim HC unter die Räder gerieten. Dabei war auffällig, dass immer wenn die Landeshauptstädter das Tempo anzogen, die HSG Abwehr überfordert war. Warum der HC es nicht schaffte noch mehr und noch besser die Tempokarte zu spielen, muss in der Auswertung nach dem Spiel deutlich angesprochen werden. Auch als die Döbelner noch einmal auf drei Tore (26:23) verkürzten, hatte man nicht das Gefühl das der HC das Spiel an diesem Tag verlieren könnte. Nicht umsonst konnten die Gastgeber an diesem Tag immer wieder sündigen ohne, dass die HSG daraus Kapital schlug. Als die Dresdner mit dem 27:23 und 28:23 nachlegten, war das Spiel endgültig entschieden. In dieser Phase war es vor allem der derzeit sehr gut aufgelegte Maik Buschhaus, der das Heft des Handelns in die Hand nahm. Er zeigte in den wichtigen Situationen wie wichtig er derzeit für die Mannschaft ist. Der Rest des Spieles ist schnell erzählt, der HC traf dreimal und die HSG zweimal und so gewannen die Hausherren am Ende verdient mit 31:25. Fazit: Wie der Trainer nach dem Spiel sagte: „Es war nicht alles Gold was glänzt.“ Der HC ließ beim Spiel noch einige Fragen offen, z. B. die nach der schlechten Chancenverwertung. Auf der anderen Seite zeigte der HC dem Gegner auch klar auf, dass es an diesem Tag in der Freiberger Arena nichts zu holen gab. Insgesamt konnte der HC mit dem Sieg also eine kleine Miniserie starten. Diese will man nächste Woche gegen den Tabellenletzten noch ausbauen. Dabei sollte man aber mehr Souveränität an den Tag legen, als phasenweise gegen die HSG Neudorf/Döbeln. Nach und nach bringt der zweite Sieg in Folge das Selbstvertrauen in die Mannschaft zurück. Der immer noch neue Trainer lernt die Mannschaft mehr und mehr kennen und setzte in der kurzen Zeit schon gewinnbringende Impulse. Es starteten eine kleine Serie: Klaco (6/2), Scholz (5), Ruben (5), Rothe (4), Buschhaus (3), Müller (3), Schaarschmidt (2), Schmidt (2/2), Hubald (1), Wiegel, Kaiser, Wagner, Friebe, Judisch (alle drei Tor) |
| :: SPIELBERICHT 2. MANNSCHAFT |
Pokalhalbfinale leider verloren … Die zweite Mannschaft des HC Elbflorenz reiste zum Pokalhalbfinale in die Nassau- Halle nach Weinböhla, um endlich wieder zu zeigen, was in dem Kader steckt. Es sollte nicht nur den Spielern aus der zweiten Reihe Einsatzchancen gegeben werden, sondern man wollte auch der Heimmannschaft, der 1. Mannschaft des TuS Weinböhla, Parole bieten. Doch dieses Pokalspiel wird wohl bei einigen Akteuren oder auch Zuschauern in Erinnerung bleiben, wie auch immer. Die erste Halbzeit begann mit einer Gästeführung, die dann im Laufe der Spielzeit die Einzige bleiben sollte. Mit einer hohen Fehlerrate, in Form von technischen Fehlern im Angriff, begann die Partie des HC Elbflorenz sehr nervös und konnte auch nicht im Abwehrverband überzeugen. Doch mit Zunahme der Spielzeit hatte man seinen Meister in dem gegnerischen Schlussmann gefunden, der nur sechs Mal in 30 min. hinter sich greifen brauchte. Durch die nicht genutzten Torchancen im Angriffsspiel kam die Heimmannschaft ohne viel Gegenwehr zu sehr leichten Toren. Der Halbzeitstand von 6:15 sprach klare Worte … Totalausfall im Wurfabschluss. In der zweiten Halbzeit wollte man sich nicht weiter so präsentieren – jetzt spürte man auch wieder Kampf, Moral und vor allem Bewegung auf der Platte. In nur gut 12 Minuten konnte man den Rückstand von neun Toren immer mehr verkürzen und die Heimmannschaft führte nur noch mit 3 Toren (16:19). Bei diesem Spielstand verletzte sich Stefan Zahnow in der Abwehr so schwer, dass er aus der Halle getragen und medizinisch betreut werden musste. In der weiteren Spieldauer verfiel man immer wieder in den gleichen Trott aus der ersten Halbzeit. Statt im Angriffsspiel die Tore zu machen, lud man den Gegner durch Konterangriffe zu sehr einfachen Toren ein. Auf diese Art und Weise war nichts zu gewinnen und die Erste des TuS Weinböhla hat verdient dieses Spiel mit 23:29 Toren gewonnen. Wir wünschen auf diesem Weg Stefan Z. gute Besserung sowie schnelle Genesung. Es spielten: T. Altenberger, M. Engelmann, C. Reupke(6), A. Jahn (3), M. Scheibe (7/1), C. Brunzel, M. Hartmann, S. Zahnow, S. Schmidt, S. Brüning(2), R. Kirchhoff (5/2) |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT |
Zum kürzlich verlegten Heimspiel erwarten die 2006er die HSG Neudorf Döbeln. Der Tabellenzehnte (15:19 Punkte) ging mit einem klassischen Fehlstart in die Saison, konnte sich aber in den letzten zwei bis drei Monaten wieder aufrappeln. Das Abstiegsgespenst hat man jedoch immer noch nicht ganz vertrieben. Zudem verlor man auch noch, vor drei Wochen, ein wichtiges Spiel in eigener Halle gegen den HSV Glauchau. Etwas wieder einrenken konnte man das mit einem Sieg in der Vorwoche gegen den EHV Aue II. Das die Mannschaft zwischenzeitlich überhaupt in Abstiegsgefahr gerät, hätte vor der Saison niemand für möglich gehalten. Jedoch wirkte sich die Abgänge von Kostulski und Morgner sowie die Verletzung von Spielmacher Händler stärker aus, als gedacht. Eben erwähnter Morgner kam jedoch unlängst wieder zurück. Auch Spieler wie Neuzugang Pratersch und der derzeitige Kopf der Mannschaft Priemer spielen eine sehr gute Saison und sind gefährliche Spieler für jeden Gegner. Insgesamt ist der Traditionsverein sehr schwer einzuschätzen, da die Leistungen in dieser Saison insgesamt sehr wechselhaft waren. Da die Mannschaft jedoch immer noch um ein oder zwei Punkte kämpfen muss, um ganz sicher im Mittelfeld zu verbleiben, trifft der HC mit Sicherheit auf einen hochmotivierten Gegner. Des Weiteren haben sich beide Mannschaften schon zweimal in der Saison getroffen und beide Ergebnisse vielen denkbar knapp aus. Beide Spiele waren bis zum Ende spannend. So ist auch diesmal durchaus mit einer engen Partie zu rechnen. Der Vorwochensieg gegen die Görlitzer war natürlich wichtig für den HC. Zurück in der Erfolgsspur ist man jedoch noch lange nicht. Ein recht ordentliches Programm hatten bzw. haben die Dresdner diese Woche zu bewerkstelligen. Sonntag das Nachholspiel gegen Döbeln, davor Samstag eine Halleneröffnung in Radeberg und nicht zu vergessen, das Spiel unter der Woche gegen Pirna. Für das Spiel gegen Döbeln war kein anderer Termin mehr zu finden. Überhaupt wirkte die Absage des Spieles gegen Döbeln in ihrer Entstehung interessant, hatte man doch das Gefühl, dass die linke Hand bei den Döbelner nicht wusste was die rechte Hand tut. So stand die Absage noch bis in den Freitagabend vor dem Spiel auf der Kippe. Die Dresdner hatten schon einige Stunden vorher aus Gründen der sportlichen Fairness der Spielverlegung zugestimmt, denn ohne die Zustimmung des HC hätte das Spiel stattgefunden. Nun ist es wie es ist und die Dresdner stehen vor einer schweren Heimaufgabe und eben diese nehmen sie zu 100 Prozent an. Ziel ist es diese Aufgabe zu lösen und damit Platz 3 in der Tabelle zu festigen. Vor allem im Abwehrverhalten müssen sich die 2006er steigern. Im Angriff lief es in Görlitz zuletzt hingegen besser. Das eine zu verbessern und das andere auszubauen muss der Schlüssel zum Erfolg sein. Personelle gibt es beim HC nichts Neues. So einiges ist seit Wochen klar und anderes steht bis Sonntag auf der Kippe. Wer da ist spielt und gibt alles für 2 Punkte. |
| :: RODELN UNTER WETTKAMPFBEDINGUNGEN |
| Rodeln unter Wettkampfbedingungen Am 24.01.2009 gegen 18 Uhr trafen sich Sponsoren und Fans des HC in Altenberg, auf der anspruchsvollsten Bob- und Rodelbahn der Welt. Es wurde in drei Durchgängen gerodelt, wobei die Zeit die wesentliche Rolle für die Endplatzierung spielte. Außer der Zeit war natürlich auch bei einigen Teilnehmern die B-Note sehr interessant. Widererwarten dominierten die weiblichen Rodlerinnen das Renngeschehen. Anschließend war lustiges Beisammensein bei einem deftigen Abendessen in der Ski-Hütte Holzau. In geselliger Runde wurde auch die Siegerehrung durchgeführt. Glückwunsch dem Sieger Winkler Junior, Bauschlosserei Winkler. Vielen Dank unserem Freddy, der wie immer, solche Veranstaltungen bis auf den I-Punkt super organisiert. |
| :: 45:36! PIRNA TESTSIEGER GEGEN ELBFLORENZ |
| Da blieb viel offen In einem abendlichen Testspiel über 3 x 25 Minuten bezwang Regionalligist ESV Lok Pirna vor 150 Zuschauern das Oberliga-Team des HC Elbflorenz mit 45:36 (15:13, 17:12, 13:11). Richtig zufrieden waren am Ende aber beide Seiten nicht. "Wir wollten eigentlich unseren Anschlusskadern eine Chance geben. Aber daraus wurde aus Krankheits- und Verletzungsgründen nichts", erklärte Pirnas Teammanager Torsten Schulz. Dafür hat sich Lok nächste Woche vier Testspieler eingeladen - schon mit Blick auf die kommende Saison. Während der ESV seine nächste Regionalliga-Partie erst am 1. März beim TSV Neuhausen/Filder bestreitet, geht es für den HC Elbflorenz bereits am Sonntag um 17 Uhr wieder um Oberliga-Punkte. Die Dresdner empfangen die HSG Neudorf/Döbeln zum Nachholer. Beim Test in Pirna war HC-Trainer Stefan Süßmilch, der erst seit zwei Wochen im Amt ist, mehr mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft zufrieden: "Im Passspiel müssen wir noch zulegen. Und im Angriff die einfachen Fehler abstellen." Steffen Grimm |
| :: RADEBERGER SV ERÖFFNET NEUE SPORTHALLE - HC NIMMT TEIL |
Der Radeberger SV eröffnet am Samstag 21.02.2009 die neue Sporthalle am Berufsschulzentrum auf dem Robert-Blum-Weg. Der HC nimmt die Einladung des Radberger SV gerne an und wird am Samstag vor Ort sein. Anreisehinweise finden Sie auf der Homepage vom Radeberger SV. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| Dresden fährt endlich wieder 2 Punkte ein Nach fünf sieglosen Spielen konnte der HC wieder einen Sieg einfahren. Damit glückte der Einstand für den neuen Trainer Stefan Süßmilch und die Dresdner konnten endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Das der HC nach den letzten Wochen nicht mit Hurra-Handball in Görlitz durch die Halle fegt, war eigentlich jedem vor dem Spiel klar. So wurde es ein allzeit spannendes und enges Spiel. Den ersten Treffer in der wieder mit guter Stimmung gefüllten Jahnsporthalle setzten die Gäste. Bis zum 4:4 blieb das Spiel ausgeglichen. In der Folge konnten sich die Görlitzer einen kleinen Vorteil erarbeiten der bis zur Halbzeitführung von 15:14 für die Koweger anhielt. Dabei betrug die höchste Führung der Hausherren beim 8:5, 12:9 und 13:10 jeweils drei Tore. Wie erwartet setzen vor allem Mittelmann Türkowski und der Halblinke Kai Vogt bei den Görlitzern die Akzente. Während die Kreise von Türkowski mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr eingeengt werden konnten, blieb der Görlitzer Torschützenkönig fast über die ganze Spieldauer gefährlich. Nur eben in der Endphase des Spieles nicht. Beim HC waren es vor allem Pepe Klaco (7/3 Tore) und Mario Scholz (8 Tore) die Akzente setzten. Vor allem letzteren bekamen die Görlitzer nie wirklich in den Griff. Die Probleme lagen aber weniger im Angriff, als vielmehr in der Abwehr. Wenn man denn den Gegner schon am Zeitspiel hatte, kassierte man dann durch Unkonzentriertheiten doch noch den Treffer. Außerdem leisteten sich die Dresdner auch immer wieder Fehler in der Rückwärtsbewegung, was den Görlitzern, die das Tempospiel durchaus beherrschen, zu leichten Toren verhalf. Trotzdem wurde das Spiel der 2006er Ende der 1. HZ merklich besser. Die 2. HZ begann mit dem Treffer zum 16:14. Zusätzlich verlor man noch Maik Buschhaus, nach dem dieser seine dritte Zweiminutenstrafe erhalten hatte. Die Dresdner kamen jedoch jetzt immer besser ins Spiel und glichen in der 33. Min. zum 16:16 aus. Vier Minuten später führte man, wenn auch denkbar knapp, mit 18:19. Das Spiel begann sich langsam zu drehen. Der zu Beginn der 2. HZ eingewechselte Mathias Hubald setzte jetzt in der Abwehr und im Angriff immer wieder Akzente. Dabei ließ er sich auch von Görlitzer „Rucksackeinlagen“ am Kreis nicht stoppen. Nach dem zwischenzeitlichen 19:19 Ausgleich durch weiterhin gut spielende Hausherren, legten die Dresdner jedoch drei Tore in Folge nach und führten so in der 43. Min. mit 19:22. Die nächsten knapp sechs Minuten lief das Spiel im Wesentlichen gleich. Die Görlitzer bissen und kämpften und musste sich ihre Tore teilweise hart erarbeiten. Die 2006er warteten hingegen jetzt immer wieder erst gar nicht das Jubelende der Görlitzfans ab und antworteten mit Toren über die schnelle Mitte. Beim 26:29 in der 55. Min schien das Spiel scheinbar auf einen Sieg der Landeshauptstädter hinauszulaufen. Jedoch hatten die Görlitzer schon vorher ihre Deckung auf eine sehr offensive 5:1 Deckung um. Die Umstellung fruchtete, auch weil sich die HCler in dieser Zeit teilweise in Unterzahl befanden und in den Reihen der Dresdner zu wenig Bewegung im Spiel war. Beim HC wollte jetzt wieder jeder teilweise alles. Dieses Kopf durch die Wand Prinzip und eine Görlitzer Manndeckung ließ die Hausherren unter dem Jubel ihrer Fans auf 28:29 aufschließen. So waren noch ca. 45 Sekunden zu spielen. Knapp 15 Sekunden später überwand der oben schon erwähnte Mario „Magic“ Scholz den Görlitzer Keeper Peer Purschke mit einem Heber, den der Görlitzer Torhüter zwar berührte, der aber dann doch unter dem Jubel der Dresdner Bank im Tor landetet. Die Görlitzer regierten jedoch schnell und erzielten 15 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 29:30 Anschlusstreffer. Bei 59:51 auf der Uhr befanden sich die Dresdner wieder im Angriff. Eben diesen brachte Pepe Klaco dann clever nach Hause, indem er sich von der Görlitzer Deckung festmachen ließ und den Ball dabei gar nicht mehr aus den Händen gab. Die Dresdner gewannen am Ende knapp aber verdient, weil sie als es um die Bigpoints ging, diese im Gegensatz zu Görlitz auch machten. In diesem Sinne wurden sie in diesen wichtigen Situationen ihrer Favoritenrolle gerecht. Fazit: Ein Sieg ist ein Sieg und dieser zählt nicht mehr und nicht weniger als 2 Punkte. Der Dresdner Trainer war schon in der Woche vor dem Spiel von einer enger Partie ausgegangen, wohl wissend, was die Görlitzer in eigener Halle zu leisten in der Lage sind. Überhaupt muss man der Heimmannschaft ein Kompliment machen. Sie holen immer wieder das Optimum aus ihren Möglichkeiten heraus und haben sich ständig weiterentwickelt. Insgesamt spielen sie von den Mannschaften die unten drin stehen den besten Handball. Einzig allein ihre partielle Unerfahrenheit in Oberligagefilden und die Gegebenheit, dass die Leistungsträger nahezu keine Pausen haben, sind dafür verantwortlich, dass nicht noch mehr Punkte auf der Habenseite stehen. Deutlich wurde das auch an diesem Spiel, denn als der sehr gute Koweger Vogt schon 45. Min auf der Platte stand, wurde sein Akku zunehmend leerer und so konnte er als es wirklich darauf ankam, keine Akzente mehr setzten. Die Dresdner hingegen konnten in den entscheidenden Momenten von ihrer Ausgeglichenheit profitieren. Nach diesem knappen Sieg und den vergangenen Wochen, kann sicher jeder verstehen, dass die Dresdner nach dem Spiel einen befreienden Siegestanz aufführten. Dabei wissen die Dresdner selber, dass sie nicht ihr bestes Spiel gemacht haben. Jedoch war es auch kein schlechtes Spiel. Eines sollte den Dresdner Mut machen: Einer der Görlitzer Trainer sah die Mannschaft des HC derzeit bei 70 Prozent ihres Potenzials. Ob dies so ist, sei dahingestellt. Aber auch den Görlitzern kann man Mut machen: Die Dresdner sehen die Görlitzer bei fast 90 bis 95 Prozent und mit noch einer leichten Steigerung könnte es mit dem Klassenerhalt klappen. Viel Glück! (: Es gewannen: Scholz (8), Klaco (7/3), Hubald (4), Buschhaus (3), Schaarschmidt (3), Rothe (3), Ruben (1), Wiegel (1), Schmidt, Müller, Menzel (n. e.), Wagner, Friebe (beide Tor) |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| Vorbericht zum Spiel in Görlitz 9:25 Punkte und Platz 12 in der Tabelle, diese Eckdaten klingen zunächst nicht berauschend. Wenn man diese Daten jedoch aus Sicht des Aufsteigers SV Koweg Görlitz sieht, sind sie wirklich beachtenswert. Vor der Saison hatten viele keinen Pfifferling auf die Koweger gesetzt. Zum Glück taten das die Görlitzer selber nicht und so befindet sich die Mannschaft um das Trainergespann Schuller/John weiterhin in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsplätzen. Überhaupt kamen die Görlitzer bisher recht erfrischend rüber und auch ihre Heimspiele waren bisher für jeden Gast ein Erlebnis. Die Zuschauer waren bisher für die Görlitzer ein zusätzlicher Antriebsfaktor, wenn es darum ging, Punkte zu ergattern. Auch auswärts lassen sich die Fans immer wieder etwas einfallen. Spielerisch haben die Trainer versucht der Mannschaft den Tempohandball der heutigen Zeit einzuhauchen. Teilweise konnte der Aufsteiger dies auch umsetzen. Eines ist aber auch über die Saison deutlich geworden, dem Aufsteiger fehlen einfach eins, zwei erfahrene gestandene Oberligaspieler. Mehr aber auch nicht. Hätten die Görlitzer solche Spieler, müssten sich andere etablierte Oberligamannschaften, die sich derzeit im unteren Mittelfeld befinden, noch wärmer anziehen. Stützen der Mannschaft sind, neben dem tollen Heimpublikum, vor allem Spielmacher Fabrice Türkowski und der beste Torschütze der Mannschaft Kai Vogt. Beide würden sich bei einem eventuellen Abstieg (Gott bewahre) sportlich nicht unbedingt weiterentwickeln und Potenzial ist da sicher noch mehr da. Darüber werden sich die Görlitzer aber zurzeit eher keinen Sorgen machen und so werden sie versuchen auch an diesem Wochenende aus ihrer Sicht „das Unmögliche möglich“ zu machen. Was für zwei Wochen beim HC. Alter Trainer raus, neuer Trainer rein. Dann eine Spielabsage die einige Fragen offen ließ und in ihrem Zustandekommen zeitweise für Verwirrung sorgte. Dazu noch ein großer Aufwand, um alle Sachen, um das Heimspiel herum, abzusagen. Dazu kommen noch zwei neue Langzeitverletzte. So diente die Woche vorallem dazu, alles „zu verarbeiten“ und sich dann auf den neuen Gegner vorzubereiten. Dieser ist, der schon angesprochene SV Koweg Görlitz. Das Hinspiel gegen die Görlitzer haben die Dresdner noch im Hinterkopf. Erstens präsentierte sich ein wirklich guter Aufsteiger und zweitens fiel die Nachbetrachtung des Spieles aus Görlitzer Sicht recht positiv aus. Die Görlitzer haben realistisch gesehen nahezu das Optimum aus ihrer Saison geholt. Das bedeutet, dass sie bis zum heutigen Spieltag voll im Kampf um den Nichtabstieg sind. Genau dieser Fakt macht die Lausitzer in eigener Halle zu einem ernstzunehmenden Gegner. Nichtsdestotrotz fährt der HC als Favorit zum SV, nichts anderes muss der Anspruch der Männer um Mannschaftskapitän Christian Ruben sein. Auch auf Grund der zweiwöchigen Handballzwangspause sind die Landeshauptstädter heiß auf die Partie. So kann man sich auch nichts Schöneres vorstellen als die beiden Punkte, in einer sicher wieder tollen Handballatmosphäre, aus Görlitz mitzunehmen. Dafür muss aber endlich wieder der Schalter umgelegt werden. Eine Steigerung im Vergleich zu den letzten Wochen muss her. Dafür hat die Mannschaft im Training ordentlich mitgezogen. Dabei galt immer wieder die Devise, weder den Gegner, noch sich selbst zu unterschätzen. Trainer Stefan Süßmilch gibt dem jungen Talent Peter Menzel (18) auf der Rechts-Außen-Position eine Chance. Er wird für den verletzten Martin Kaiser zum Einsatz kommen. Personal: Es sieht bescheiden aus. Definitiv bis zum Saisonende fallen aus: Eric Seifert und nun auch Martin Kaiser. Auch Ronny Reinhardt könnte sich dazu gesellen. Bei ihm steht die Frage, OP ja oder nein, noch aus. Damit verfügen die Dresdner noch über einen Außenspieler. Nimmt man den berufsbedingten Ausfall von Stephan Winkler dazu, haben die 2006er nach Zweidrittel der Saison vier Spieler komplett verloren. |
| :: SPIELBERICHT 2. MANNSCHAFT 08.02.2009 HCS Neustadt–Sebnitz |
| Weiter bergauf 36:30 (16:11) Aufsteiger gegen Absteiger, so hieß das Duell am vergangenen Sonntag. Betrachtet man nicht die Tabellensituation, sondern nur diese Aussage, so könnte man sagen, man hat sich gut geschlagen. Hat man jedoch das Ziel aufzusteigen, war die abgelieferte Leistung der Mannschaft bis auf wenige Ausnahmen einfach zu schlecht, um gegen den HCS Neustadt –Sebnitz an diesem Tag zu bestehen. Von Anfang an kam der HC nicht richtig in Fahrt. Weder in der Abwehr noch im Angriff konnte man an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. Die Neustädter waren gut aufgestellt und spielten eine solide Partie, so dass sie verdient mit 16:11 zur Halbzeit führten. Alle Anstrengungen den Spielstand in der zweiten Halbzeit doch noch umzubiegen, waren vergebens. Man kämpfte, zeigte Einsatz und spielte sich immer wieder sehr gute Tormöglichkeiten heraus, die leider nicht konsequent genutzt werden konnten. In den Spiel entscheidenden Situationen beim 22:19, 24:21 und 32:28 fehlte einfach ein kühler Kopf, um den Abstand weiter zu verkürzen. Danach war das Spiel so gut wie gelaufen und der HCS Neustadt – Sebnitz gewann verdient mit 36:30. Als Fazit sollte man das Spiel am besten schnell abhaken, aber nicht vergessen die Lehren daraus zu ziehen und diese im Pokalspiel gegen des TuS Weinböhla “III“ versuchen umzusetzen. Es spielten: T. Altenberger (Tor), S. Pitschmann (Tor), M. Engelmann (Tor), M. Scheibe (11), S. Fischer (8), S. Zahnow (4), M. Wermuth (2), M. Hartmann (1), T. Roth (1), M. Mäusebach (1), R. Kirchhoff (1), F. Bertram (1), A. Jahn, S. Schmidt |
| :: PRESSEMITTEILUNG |
| HC ELBFLORENZ SPIELBETRIEBS GmbH Die HC Elbflorenz Spielbetriebs GmbH hat auf die seit Wochen andauernde Erfolglosigkeit seiner 1.Mannschaft reagiert und den Cheftrainer Ralf Schönfeld mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Das Training wird Übergangsweise vom Co-Trainer Wolfram Wegehaupt geleitet, bevor ab kommenden Mittwoch der bisherige A-Juniorentrainer Stefan Süßmilch die Mannschaft als Cheftrainer übernimmt. Herr Süßmilch wird bis zum Saisonende zugleich verantwortlicher Trainer der A-Junioren bleiben. Aufgabe von Herrn Süßmilch wird sein, die Mannschaft so weiter zu entwickeln und die Mannschaft für die neue Saison so zu formieren, dass der HC Elbflorenz in der Saison 2009 / 2010 mit ihm, einen erneuten Regionalligaangriff starten kann. HC Elbflorenz Spielbetriebs GmbH Volkmar Köster Geschäftsführer |
| :: SPIELBERICHT 2. MANNSCHAFT 31.01.2009 ESV Dresden 2. |
| Die HC 2. konnte sich durchsetzen … Am letzten Punktspieltag war die zweite Mannschaft des HC beim Tabellen Zweiten der Bezirksliga, dem ESV 2., zum Topspiel des Spieltages geladen. Im Vorfeld zollten wir viel Respekt der Heimmannschaft, denn sie erarbeiteten sich in dieser Liga einen Tabellenplatz, den ihnen im Vorfeld keiner so richtig zugemutet hatte. Das Team des ESV 2. wurde zu Beginn der Saison auf heimischen Boden in der Freiberger Arena klar geschlagen. Doch diese Mannschaft hat sich in den letzten Monaten gefunden, so das einige Mannschaften aus unserer Liga bei der Punktevergabe oft den kürzeren ziehen mussten. Unsere Mannschaft begann dieses Spiel sehr nervös und luden den Gastgeber besonders in der Anfangsphase zu leichten Treffern über die Kreismitte – bzw. Außenposition ein. Durch diese klaren Wurfaktionen ließen auch unsere Keeper nicht gut aussehen. Im Angriffsspiel hatte man zwar die richtigen Mittel gewählt, um den Ball im gegnerischen Tor einzunetzen, aber die Bälle flogen nur so am Tor vorbei … bei klarsten Chancen! Die Heimmannschaft nutzen ihre Chancen zum Torerfolg besonders in der Anfangsphase des Spiels und führten über die Stationen 0:2; 5:6, 8:10. Unsere Mannen konnten mit Zunahme der Spielzeit ihre Abwehr stabilisieren, aber der Knoten der Chancenverwertung wollte einfach nicht platzen. So gingen beide Mannschaften mit einer Führung der HC 2., bei einem Stand von 12:11 Toren, in die Kabine. Im zweiten Abschnitt änderte sich der Spielverlauf, je länger diese Partie lief. Die Abwehr hatte sich gefunden und im Angriff wurden die herausgearbeiteten Chancen viel effektiver in Tore umgemünzt. Dieses Muster setzte sich fort, bis zur 52 min. – was dann geschah, wollte keiner so richtig wahr haben. Bei einer 30:20 Tore Führung verlor man den so genannten Spielfaden … ausschließlich technische Fehler im Angriffsspiel und der Schlendrian ließen die Heimmannschaft wieder aufatmen und so schmolz von Minute zu Minute eine zehn Tore Führung dahin. Man gewann dieses Spiel mit einer vier Tore Führung (32:28 Toren) verdient und somit war auch ein wichtiger Schritt getan, die Tabellespitze nicht nur zu verteidigen, sondern diese auch auszubauen. Fazit: Es war kein Spiel für unseren Trainer, der in manchen Situationen nicht wahr haben wollte, was er auf der Spielfläche sah!! Eine Fehlerquote die zu hoch war, auch wenn alle Spieler ihre Einsatzzeiten bekommen haben, kann nicht Grund für die Nachlässigkeit und Uneffektivität sein. Wir danken hiermit unseren Fans` die uns bei diesem Ritt kräftig unterstützt haben und freuen uns sehr, euch bald wieder begrüßen zu dürfen. Es spielten für den HC: S. Pietschmann, T. Altenberger, C. Reupke (4), T. Roth (3), C. Brunzel (1), S. Winkler(7), M. Hartmann (1), S. Zahnow (2/2), M. Scheibe (7), S. Schmidt, S. Mäusebach (1/2), S. Brüning, R. Kirchhoff (2) |
| :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT 08.02.2009 HCS NEUSTADT/SEBNITZ II |
| HC III siegt auch im Spitzenspiel Am 08.02.2009 mussten die Dresdner auswärts beim Tabellenführer HC Sachsen Neustadt-Sebnitz II antreten. Ein echtes Spitzenspiel, denn es trafen der Tabellenführer aus Ostsachsen und der Tabellenzweite aus Dresden aufeinander. Die Dresdner begannen etwas zu verhalten und hatten rasch einen 4-Tore-Rückstand „herausgearbeitet“. Nach dem Aufwachen wurde dann auch Handball gespielt, Zug um Zug wurde der Rückstand aufgeholt, zur Halbzeit stand es unentschieden 11:11. In der zweiten Hälfte gaben die Dresdner die Führung nicht mehr aus der Hand und bauten den Vorsprung bis auf 5 Tore aus. Die hektischen letzten 7 Minuten mit Manndeckung durch die Neustadt-Sebnitzer konnten den HC nicht aus dem Tritt bringen, mit Augenmaß beim Abschluss und der nötigen Nervenstärke wurde dieser, in weiteren Strecken überzeugend heraus gespielte Auswärtssieg (17 : 22) dann unter Dach und Fach gebracht. Kompliment an die ganze Mannschaft, die mit taktischer Disziplin und solider handwerklicher Leistung den Sprung an die Tabellenspitze geschafft hat. Nach dieser Vorstellung hat der HC III in Bezug auf den Aufstieg in die 1. Kreisliga Männer alle Trümpfe selbst in der Hand und kann sich eigentlich nur noch selbst ein Bein stellen. Jedoch, abgerechnet wird am Ende der Saison und die ist noch lang … HC III spielte mit: Schmidt, Donath (TW); Winkler, Otto (9), Wiltzhaus (4), Schurig (3), Lehmann (1), Leischke (2), Gerischer (3), Bertram, Hühn |
| :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT |
| HC III gewinnt gegen Klotzsche II und hält den
Kontakt zur Tabellenspitze Das Punktspiel der 2. Kreisliga Männer zwischen SG Klotzsche II und HC Elbflorenz 2006 III endete am 31.01.2009 mit einem knappen, am Ende jedoch verdienten Sieg der Männer von Elbflorenz. 30:32 stand nach 60 gespielten Minuten auf der Anzeigetafel, die Tagesaufgabe wurde erfüllt, der Kontakt zur Tabellenspitze wurde gehalten. Der HC III hat weiterhin alle Chancen „in der Hand“, den Aufstieg in die 1. Kreisliga zu schaffen. Doch zurück zum Spiel: Elbflorenz begann konzentriert mit geringer Fehlerquote, lag nach etwa 12 min mit vier Toren vorn (vom 5:5 zum 5:9) jedoch nur um Klotzsche binnen weniger Angriffe den Ausgleich zum 9:9 zu gestatten. Danach konnte sich keiner der Kontrahenten absetzen, beide Teams spielten auf einem Niveau recht guten Handball bis zum 14:14-Halbzeitstand. Mit Wiederanpfiff fanden die Klotzscher besser in die Partie, beim HC häuften sich die individuellen Fehler und so lief die Mannschaft lange Rückständen hinterher. Nach der letzten Auszeit (10 Minuten vor Abpfiff) besann man sich jedoch der handballerischen Qualitäten und erreichte mit gutem Einsatz und dem nötigen Quäntchen Glück den Ausgleich zum 26:26. Den drei aufeinander folgenden Toren zum 26:29 hatten die Klotzscher in den Schlussminuten nichts ernsthaftes mehr entgegen zu setzten. So endete ein spannendes Ligaspiel mit durchaus erwähnenswert guten Schiedsrichtern am Ende zu Gunsten der an diesem Tage besseren Mannschaft, dem HC Elbflorenz III. Am nächsten Wochenende geht es dann in das Sportforum Neustadt zum Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer, mal sehen wer danach die Tabelle anführt. HC III spielte mit: Schmidt, Donath (TW); Winkler (2), Berger (1), Nieckler (6), Wiltzhaus (3), Lehmann (4), Leischke (1), Gerischer (7), Barsig, Bertram (4), Hieckmann und Deinart (4) |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT 25.01.2009 |
| HC verliert Stadtderby-Wochenende 31./1.
Januar/Februar 2009 Nach einem jederzeit spannenden und bis in die Endphase engen Spiel, verliert der HC beim Tabellenzweiten und Handballnachbarn HSV Dresden mit 31:27. Mit dem Treffer zum 0:1 durch Ronny Reinhardt eröffnete der HC ein Spiel, welches eine Werbung für den Oberligahandball und den Handball in Dresden darstellte. Bis zum 3:3 konnte keine Mannschaft einen Vorteil erkämpfen. Mit drei Treffern in Folge war es dann die Mannschaft des HSV, die sich mit 6:3 einen kleinen Vorsprung erarbeitete. Der Vorsprung war das Ergebnis dreier Fehlwürfe der 2006er. Dabei hatte es der HC anfangs mit einer vorgezogenen 5:1 Deckung versucht. Vor allem die linke Seite der Prohliser wollte man damit stören. Das gelang auch, gleichzeitige Fehler im eigenen Spielaufbau verhinderten jedoch ein besseres Ergebnis. Kaum wurde die Zwangsbewachung für die linke HSV-Seite etwas gelockert, liefen Triebel und Koch nach und nach zur bekannt guten Form auf. Bis zum 12:9 konnte der Gastgeber die Führung halten. In der Folge kam der HC jedoch immer besser ins Spiel. So konnte man in der 25. Min zum 13:13 ausgleichen. Wenig später führte man 14:15. Das Spiel begann sich langsam zu drehen, blieb aber weiterhin eng. Mit 15:15 ging man dann in die Kabine. Wobei die Dresdner zwei Gelegenheiten zur Führung ausließen und die Prohliser eine. Die 2. HZ begann wie die 1. HZ endete: der HC war besser im Spiel. So führte man kurz nach der Halbzeitpause mit 15:17 und wenig später mit 16:19. Bis zum 17:20 hielt der HC den Gastgeber weiter auf Distanz. Jetzt folgte eine Spiel entscheidende Szene. Nach dem der an diesem Tag etwas unglücklich auftretende Erik Schaarschmidt schon auf die Sünderbank musste, bekam der HC eine Doppelbestrafung. So stand man nur noch zu dritt auf dem Feld. Bis zum 21:22 konnte man die nun ständigen Unterzahlsituationen mit viel Kampf ausgleichen. Einmal traf man sogar beim 3 gegen 5 durch Pepe Klaco. Alleine sieben der insgesamt acht Zeitstrafen kassierte man ab der 45. Min. Trotz dessen konnte man bis zum 27:26 das Spiel offen gestalten. Vor allem Markus Müller wurde in dieser Phase seiner diesjährigen Führungsrolle gerecht. Er markierte allein die Treffer 24, 25 und 26. Da man nun jedoch zweimal den Ball nicht im Tor unterbringen konnte, der HSV jedoch traf, lagen die 2006er nun 29:26 zurück. Der HC gab aber nicht auf und erzielte den 29:27 Anschluss. Nun folgte wieder eine wichtige Szene. Mario Scholz scheiterte gut zwei Minuten vor dem Ende frei von 6-Meter am HSV-Keeper Heyne. Deshalb blieb der Anschluss den Gästen verwert. Im Gegenzug traf der HSV erneut und das Spiel war entschieden. Am Ende stand ein 31:27 auf der Anzeigetafel, weil der HSV in den letzten vier Minuten das Spiel mit einem Endsport für sich entschied. Die Schiedsrichter aus Brandenburg boten eine nahezu fehlerlose und sehr gute Leistung. Eine Köstlichkeit aus dem Spreewald drückten sie den Trainern nach dem Spiel außerdem noch in die Hand. Eine wundbare und so auch noch nie erlebte Szene und ein gelungener Abschluss eines trotz der Niederlage tollen Dresdner Handballderbys. Beide Mannschaften boten alles andere als eine "peinliche" Leistung und so war es auch kein Duell “Herzblut gegen frustrierte Einzelkämpfer”, sondern nur ein Handballspiel was alles zu bieten hatte, was das Zuschauerherz begehrt. Wie im Hinspiel entschieden Nuancen. Ein Dank geht auch an beide Fanlager, für die gute Stimmung. Fazit: Der HSV gewann am Ende die enge Partie verdient. Eine Partie in der zwei, drei Szenen das Spiel entscheidend mit entschieden (siehe oben). Beide Mannschaften gaben alles und boten den zahlreichen Zuschauern ein gutes Spiel. Der HC präsentierte sich bei weitem besser als teilweise in den letzten Wochen. Der HSV präsentierte sich so gut wie die ganze Saison schon. Wobei an diesem Tag, bei beiden Mannschaften die "Zweite Reihe" in der Leistung abfiel. Beim HC gilt das auch für die Torhüterleistung in der 2. HZ. Insgesamt ist so abzusehen, dass beim HC keine Ruhe einkehrt. Damit ist jedoch sicher nicht die Mannschaft gemeint. Es bleiben noch genügend Spiele um wieder erfolgreich zu sein. PS: Locker lassen will der Schreiber nicht. Wer am Wochende in der Halle war und etwas Fantasie besitzt, kann sich eine Dresdner Handballzukunft vorstellen, die den Handball in Dresden wieder einen Schritt nach vorn bringt und das in allen Bereichen. Und abseits von allem Finger zeigen, zeitweisen Jubelarien und weiteren Meinungsäußerungen, sollte man darüber noch einmal in Ruhe nachdenken. Alles aber eben nur in der Fantasie! :) Müller (7), Klaco (7/4), Scholz (5), Kaiser (2), Reinhardt (2), Hubald (1), Ruben (1), Schaarschmidt (1), Buschhaus, Schmidt, Rudisch, Wagner (beide Tor) |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| Wochenende 31./1. Januar/Februar 2009 Der Vorbericht soll diesmal vor allem dazu dienen, Argumente dafür zu liefern, dass die Gamighalle am Wochenende aus allen Nähten platzt. 1. Es steht ein Derby ins Haus! 2. Es spielt der Tabellenzweite gegen den Tabellendritten. 3. Das Hinspiel endete mit einem denkbar knappen Sieg. 4. Beide Vereine polarisieren verschiedentlich auf die eine oder andere Art. 5. Aus 4. folgt, es werden auch die einen oder anderen, mal mehr mal weniger, neutralen Zuschauer sich das Spiel nicht entgehen lassen wollen. Hoffentlich! 6. Beide Vereine sind mit ganz unterschiedlichen Zielen in die Saison gestartet. 7. Der Dresdner Handball bestimmt das Oberliganiveau in dieser Saison mit. Wer hätte es vor der Saison gedacht: Der HC fährt am Wochenende als (ganz) leichter Außenseiter zum Stadtrivalen in die Gamigstraße. Das liegt weniger an der Platzierung des HC als vielmehr an der sehr guten Platzierung des HSV (welche kein Experte der Oberliga vorausgesagt hatte). Doch es läuft beim HSV in dieser Saison einfach rund. Alles Pech was man in der letzten Saison hatte ist vergessen und hat sich in pures Glück verwandelt. Was aber auch heißt, das der HSV im letzten Jahr unter Wert die Oberligasaison abschloss. Nur sieben Minuspunkte hat der Prohliser Traditionsverein bisher zu Buche stehen. Dabei verlor man nur gegen den Tabellenführer HSC Leipzig, etwas überraschend gegen die HSG Freiberg und ja genau, gegen den HC Elbflorenz. Einen Punkt gab man auch etwas überraschend gegen Görlitz ab. Dabei ist der HSV auswärts bisher besser als in eigener Halle, lediglich gegen die 2006er verlor man auswärts. Die anderen sechs Minuspunkte gab es in eigner Halle. Es ist darum interessant, weil der HC selbst, bisher nur ein Spiel auswärts verlor. Das macht die Konstellation noch interessanter. Handballerisch leben die HSVler vor allem von ihrer linken Seite mit dem Duo Koch, Triebel. Aber auch ein vielseitiger Denny Weber ist ein Garant für den Erfolg des HSV. Alles in allem trifft der HC also auf einen starken Gegner. Zwischendurch nachdenkliches: Kann man sich wirklich derzeit über den Dresdner Handball freuen? Platz 2 und 3 bisher, was will man mehr? Es geht aufwärts oder? Jedoch geht es anscheinend nur getrennt aufwärts. Was wäre möglich, wenn man in Dresden endlich mal … die Leier ist zwar alt, an Interessantem hat sie jedoch nichts verloren. In den nächsten ein bis zwei Jahren stehen wichtige Ligareformen an die auch die Oberligen betreffen und die ein zusammenlegen der Kräfte eigentlich sinnvoll erscheinen lassen. Man wird sehen was die Zukunft bringt, wahrscheinlich noch ein paar Jahre Vergangenheit. Zurück zum Spiel: Rund laufen, nein, das tut es beim HC derzeit nicht. Ein Punkt aus vier Spielen und teilweise wenig erquickliche Leistungen. Das Spiel gegen Delitzsch war der bisherige Tiefpunkt im Abwärtstrend des HC. Zusätzlich gab es in dieser Woche noch einige Nebengeräusche und zwar abseits des Handballfeldes. Für die Spieler bleibt die Situation gleich: Um den Trend zu stoppen, muss ein Sieg her. So kommt das Derby natürlich gerade recht, denn ein Derby zählt eben was und setzt zusätzliche Kräfte frei. Dabei ist egal wer wo in der Tabelle steht und wie die letzten Spiele liefen, denn ein Derby hat etwas besonderes, was Spieler wie Zuschauer lieben. Mit Liebe allein kann es aber beim HC am Samstag nicht getan sein. Eine Steigerung muss her, will man in der Gamigstraße bestehen. Im Training ist man dafür in dieser Woche mal etwas andere Wege gegangen. Des Weiteren ist man davon überzeugt: Der Erfolg wird sich wieder einstellen. Für das Spiel in der Gamigstraße ist man gerüstet wohl wissend wie es in der Gamigstraße mit zwei Auswärtspunkten klappen kann (siehe letzte Saison). Personal: Dazu gibt es diesmal keine Auskunft. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| Wochenende 24./ 25. Januar 2009 Nach einer schwachen Leistung über 40 Min. verliert der HC verdient gegen ein gutes Juniorteam aus Delitzsch mit 28:32. Der Blick auf die Tabelle zeigt es, die Dresdner sind nach einer erneuten Niederlage in die Punkteregion gekommen wo sie mit den derzeitigen Leistungen hingehören. Obwohl sich die Anfangsphase des Spieles recht ausgeglichen gestaltete, machte das Team aus Delitzsch schon in dieser Phase eine bessere Figur. Vor allem der an diesem Tag überragende Daniel Warmuth (10 Tore) war nicht in den Griff zu bekommen. Einerseits fand die Abwehr des HC, vor allem im Mittelblock nicht ins Spiel, andererseits fassten die Torhüter der Dresdner insgesamt 6 Bälle in der 1. HZ an. Beides in Verbindung brachte bis zur Halbzeit 17 Gegentore. Im Angriff wirkte man ab der 15. Minute dazu noch völlig verunsichert. Zu Beginn hatte vor allem Mittelmann Maik Buschhaus die Akzente gesetzt, er traf allein viermal in der Anfangsviertelstunde. Alles in allem kam der HC weder spielerisch noch kämpferisch ins Spiel. Daneben reihte sich ein Abspielfehler an den anderen. Das Ergebnis war eine 17:14 Führung für die Gäste aus Delitzsch. Bis Mitte der 2. HZ gab es im Wesentlichen dasselbe Spiel wie in Halbzeit 1: Delitzsch clever und im Rhythmus und Dresden irgendwo, aber nicht auf dem Spielfeld. Einzig allein der beste Dresdner an diesem Tag war Frank Rothe, er konnte immer wieder Akzente auf der Rechtsaußenposition setzten. Der Kampfgeist der Dresdner war jedoch noch nicht ganz erloschen. Das lag an verschiedenen Eckpunkten des Spieles. 1. Der Dresdner Torhüter Maik Wagner konnte sich zunehmend steigern. 2. Die Delitzscher ließen ab der 40. Minute etwas nach. Vielleicht auch weil sie jetzt in gewisser Abfolge das ein oder andere Mal auf die Strafbank mussten. 3. Hatten auch einige Delitzscher schon Spiele vom Vortag in den Knochen. Umso höher ist die Leistung der jungen Delitzscher einzuordnen. 4. Die Dresdner konnten ihr Spielniveau leicht anheben. Die 2006er schoben sich nun bis zur 54. Minute Tor um Tor heran und so stand es ca. fünf Minuten vor dem Ende 27:28 aus Sicht der Dresdner. Damit hatten die Dresdner einen zwischenzeitlichen 6-Tore-Rückstand fast egalisiert. Zwei Chancen zum Ausgleich allerdings blieben ungenutzt. Das Juniorteam seinerseits fand wieder seinen Rhythmus und brachte das Spiel verdient mit 32:28 aus Sicht der Gäste nach Hause. Damit war die dritte Heimniederlage der Dresdner perfekt. Fazit: Nach einem Punkt aus vier Spielen ist eines klar, es läuft derzeit nicht rund bei den 2006ern. Die gute Ausgangsposition um die Medaillenplätze hat man innerhalb von wenigen Wochen verspielt. Damit befindet man sich nun an der Spitze des Mittelfeldes, denn das geht ab Platz 3 los. Das ist das Niveau auf dem sich die Dresdner nun einordnen müssen. Auf dem jetzigen Tabellenniveau noch länger zu bleiben wird mit der gezeigten Leistung, bei der nun schon dritten Heimspielniederlage, allerdings nicht gelingen. Die Mannschaft muss sich selber wieder aus dem derzeitigen Leistungstief ziehen. Auch muss die Mannschaft damit leben, dass die Besserwisser jetzt wieder aus allen Ecken kommen und diesen oder jenen „hilfreichen“ Kommentar geben. Manchmal herrscht bei den Dresdnern schon etwas Verwunderung darüber, wie ein Verein der mittlerweile seit drei Jahren eine gute Arbeit macht und sich versucht Schritt für Schritt weiter zu entwickeln,immer wieder in den Fokus gesammelter Oberligaschläue gerät. Naja was soll es: Überzeugen kann man so oder so nur mit Leistung (wenn auch nicht jeden). Saisonziel heißt für die Dresdner trotz der letzten schwierigen Wochen: Medaillenplatz. So heißt es weiter ruhig seinen Weg zu gehen und sich konzentriert auf das nächste Spiel vorzubereiten. |
| :: SPIELBERICHT 2. MANNSCHAFT |
| HC Elbflorenz 2006 II – SV Niederau 1891 31:22
(10:12) Am letzten Wochenende standen sich nach einer langen Winterpause der Tabellenführer HC Elbflorenz 2006 II und der Tabellenletzte SV Niederau 1891 in der Freiberger Arena gegenüber. Beide Mannschaften erwischten einen guten Start, so dass es schon nach 8 Minuten 7:5 stand. Doch in diesem Tempo sollte es nicht weiter gehen. Die Abwehr des HC stand gut, jedoch mangelte es an der Chancenauswertung und voreiligen Abschlüssen im Angriff. Dementsprechend kam der SV Niederau heran und ging mit 7:10 in Führung. Der Pfiff zur Halbzeitpause ertönte bei einem Stand von 10:12. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte nahm der HC das Heft in die Hand und glich zum 13:13 aus. Soviel vorweg: Ab diesem Zeitpunkt sollte die Heimmannschaft auch nicht mehr in Rückstand geraten. Der SV Niederau kam durch eine nunmehr gut eingestellte Abwehr immer weniger zu aussichtsreichen Torchancen. Auch die personellen und konditionellen Mängel machten sich nun beim Gegner bemerkbar. Seitens des HC wurde das Tempo konstant aufrecht erhalten und die Torchancen konzentriert verwertet. So zog man kontinuierlich Tor um Tor davon und gewann schlussendlich verdient mit 31:22. Ein großes Dankeschön gilt unseren Zuschauern die uns trotz des zeitgleichen Spiels der Handballnationalmannschaft tatkräftig unterstützt haben. Es spielten: S. Pitschmann (Tor), T. Altenberger (Tor), M. Scheibe (8), P. Mäusebach (7), S. Zahnow (6), R. Kirchhoff (3), S. Schmidt (3), S. Brüning (2), A. Jahn (2), T. Roth, C. Brunzel, M. Wermuth, S. Winkler, M. Hartmann |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| Wochenende 24./ 25. Januar 2009 Die Dresdner empfangen heute das Juniorteam aus Delitzsch. Die Delitzscher nehmen derzeit mit 15:13 Punkten Platz 7 der Tabelle ein. Damit liegen sie weit über Plan. Zuletzt gewannen die Mannen von Trainer Mathias Wolf zweimal deutlich gegen die HSG Freiberg und den HSV Glauchau. Die Glauchauer kamen dabei in Delitzsch mit 40:25 unter die Räder. Die Delitzscher sind zur Zeit gut drauf und gewannen vier ihrer letzten fünf Spiele. Auf Grund der Bundesligapause ihrer 1. Mannschaft kamen in den letzten beiden Partien verstärkt Anschlusskader der Zweitligamannschaft und Stammspieler zum Einsatz. Diese trugen dann auch im Wesentlichen zur guten Leistung der jungen Concorden bei. Gerade in den letzten Partien beeindruckte immer wieder das Angriffspiel des Juniorteams. Viele Tore waren immer garantiert. Insgesamt stellen die Delitzscher derzeit mit 453 Toren den besten Angriff der Liga. Allein die Abwehr kann mit der Qualität des Angriffs nicht mithalten. Darüber hinaus stellt die Bundesligareserve der Concordia außerdem mit Martin Müller, einen der besten Torschützen der Oberliga. Aber auch Anschlusskader wie Eulitz, Dietzmann und Kählke stehen für handballerische Qualität. Die Mannschaft aus Delitzsch bevorzugt seit Jahren einen schnellen und modernen Handball, denn die Spieler Woche für Woche, mit dem sicher größten Trainingspensum der Oberliga, versuchen zu verbessern. Alles in allem sind die Delitzscher stärker einzuschätzen, als es ihre derzeitige Tabellensituation ausweist. Für die Dresdner war der Punkt in Plauen enorm wichtig, um wieder etwas Selbstvertrauen zu tanken. Dieses braucht man auch, wenn die Mannschaft gegen das Juniorteam in der derzeitigen Zusammensetzung bestehen will. Mit einem Heimsieg will der HC auch in eigener Halle wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dafür hat man in der Woche wieder hart trainiert. Mehr noch als zu vor wird der Schlüssel im Spiel gegen junge Delitzscher in der Abwehrarbeit liegen. Gegen den bisher besten Angriff der Liga, hat man sich vorgenommen, besonders konsequent in der Abwehr zu arbeiten. Das alles mit dem Ziel, die Concorden vor größere Probleme zu stellen, als sie diese in den letzten Spielen gegen Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle hatten. Zusätzlich muss man die Fehlerquote gering halten, da man sonst in den Tempohandball der Delitzscher gerät, den diese seit der Jugend wie ein Schwamm aufsaugen. Um das Spiel erfolgreich zu gestalten, haben die Dresdner auch wieder verschiedene Deckungsvarianten trainiert, die je nach Situation eingesetzt werden können. Personal: Das Remis in Plauen hat der Torschütze des goldenen Tores Martin Kaiser mit einer Verletzung bezahlt, damit fällt der bisher beste Torschütze der Dresdner aus. Für wie lange bleibt abzuwarten. Daneben ist auch der Einsatz von Josef Klaco fraglich, der in den letzten beiden Spielen den Rhythmus der Mannschaft auf der Mittelposition bestimmte und dazu noch im Schnitt 6 Tore warf. Beide Ausfälle zusammen würden die Aufgabe am Sonntag nicht unbedingt leichter machen. Weiterhin verzichten muss die Mannschaft auf den langzeitverletzten Eric Seifert. Ansonsten sind alle Spieler an Bord und wollen das Ziel Heimsieg mit viel Einsatz erreichen. |
| :: SPONSORENVERANSTALTUNG |
Das Team MBH-Office, bedankt sich für den gelungenen Abend. Zum Anlass unseres 10-Jährigen Firmen Jubiläums, hatten wir die Möglichkeit unsere Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. In der Hoffnung, den Einen oder Anderen inspiriert zu haben, verbleiben wir bis zum nächsten Anwurf. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT WE 17./ 18. Januar 2009 |
| Mit Remis in Plauen aus der Minikrise Mit einem 26:26 kehrten die Dresdner aus dem Voigtland zurück und stoppten damit ihre „Minikrise“ nach zwei verlorenen Spielen am Stück. Am Ende war es ein Punktgewinn für die Moral. Die Dresdner gingen etwas gehandicapt ins Spiel, hatte sich doch Rechtsaußen Frank Rothe kurz vor dem Spiel krank gemeldet. Das Handicap ergab sich daraus, dass der zweite Rechtsaußen Martin Kaiser nach gut 15 Min. verletzt ausschied und erst in der 52. Min. für Abwehraufgaben zurückkehrte. Von Beginn an entwickelte sich in der Einheit Arena zu Plauen eine enge und umkämpfte Partie, in der der Vorsprung einer Mannschaft nie größer als 3 Tore betrug. Den ersten Treffer markierten die Dresdner durch Mathias Hubald. Chancen die Führung auf 0:2 oder 0:3 zu erhöhen ließen die 2006er verstreichen. Gleiches galt beim Zwischenstand von 1:1. Die Dresdner brachten weder einen Konter, noch einen Siebenmeter im Tor der Plauener unter bzw. scheiterten am Plauener Torhüter Schüller. Der machte insgesamt eine ordentliche Partie. Sein Pendant auf Dresdner Seite machte aber in der 1. HZ eine bessere, konnte er doch im ersten Spielabschnitt 14 Bälle abwehren. In der 17. Minute setzte sich mit dem HC erstmals eine Mannschaft auf 2 Tore (6:8) ab. Die Plauener ließen sich jedoch nicht entscheidend abhängen und glichen wenig später zum 8:8 aus. Bis zum 10:10 blieb alles beim Alten. In der Folge leisteten sich die Dresdner ein Fehlabspiel, betraten unerlaubter Weise den Kreis und leisteten sich einen Fehlwurf. Die Füchse aus Plauen nutzten das zu 3 Treffern in Folge zur 13:10 Führung. Dabei bestimmte vor allem die tschechische Achse beim HCE das Spiel. Jenes sollte sich fast das ganze Spiel über kaum ändern. Nach einer Auszeit der Dresdner konnte der Gast aus einer guten Deckung heraus durch Tore von Ronny Reinhardt und Pepe Klaco auf 13:12 verkürzen. Ein weiterer Ballgewinn brachte dann ein schnelles Tor durch Mathias Hubald zum 13:13 Halbzeitstand. Der HCE kam etwas besser aus den Startlöchern und konnte erst mit 14:13 und dann mit 15:13 in Führung gehen. In der Folge wogte das Spiel hin und her. Die 2006er konnten eine 16:14 Führung der Hausherren in eine 16:17 Führung aus ihrer Sicht umwandeln. Verantwortlich dafür waren eine sehr gute Abwehr und drei daraus resultierende Kontertore von Ronny Reinhardt. Nach dem neuerlichen 17:17 Ausgleich trafen die Dresdner ihren vierten Konter in Folge (17:18). Leider hatte man vorher die sehr gute Deckungsarbeit durch einen Fehlwurf aus dem Aufbau und einem vom Siebenmeterpunkt nicht eine höhere Führung umgesetzt. Bis zum 21:21 in der 51. Minute das selbe Spiel, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Jedoch wenig später schienen die Plauener die enge Partie zu ihren Gunsten zu drehen. Der mehr und mehr eingesetzte Peter Werning hatte sich in dieser Phase langsam warm geworfen. Resultat war eine 23:21 Führung für den HCE. In dieser entscheidenden Phase stellten die Dresdner ihr Spiel um. Peter Wernings Kreise wurden durch eine 5:1 Deckung eingeengt und ins Tor der 2006er kam Roman Judisch. Dieser hielt auch gleich spektakulär einen Konter, der wohl bei Wurferfolg das Spiel vorendtschieden hätte. Die Moral stimmte an diesem Tag bei den Dresdnern und die 5:1 Deckung verfehlte ihre Wirkung nicht. In der 55. Min hatten die Gäste das Spiel wieder gedreht und führten mit 23:24. Die Plauener holten sich die Führung aber zweimal wieder zurück (25:24 und 26:25). Der Führungstreffer zum 26:25 fiel 40 Sekunden vor Schluss. Die Dresdner kamen also noch einmal in Ballbesitz. Nach zwei vergebenen Anläufen und zwischenzeitlichen Freiwürfen, hatte der HC 3 Sekunden vor Schluss noch einen Freiwurf in mittlerer Position. Mario Scholz wird angespielt, bekommt den Ball und kriegt ihn irgendwie trotz Körperkontakt zum einlaufenden Martin Kaiser, der im zweiten Nachfassen, halb im Fallen, den 26:26 Ausgleich erzielte. Der Ball schlug Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene im Tor der Plauener ein. Der Jubel der HCler war grenzenlos und das Unentschieden wurde kurz nach dem Spiel gefeiert wie ein Sieg. Fazit: Das Unentschieden war nach dem engen Spiel ein gerechtes Ergebnis. Die Führung hatte ständig gewechselt und beide Teams gut gekämpft. Für die Dresdner war es kurz nach dem Spiel ein gewonnener Punkt. Etwas später in der Nachbetrachtung, fand man natürlich wieder einige Phasen im Spiel, in denen man mit mehr Cleverness, dass Spiel hätte in eine bessere Richtung lenken können. Auf der anderen Seite ist man froh, dass nach zwei Niederlagen wieder einen Punktgewinn verbucht werden konnte. Genauso hätte man nach der beherzten Leistung in Plauen wieder ohne Punkte dastehen können. Darüber hinaus traf man auf einen Gegner der zuletzt 5mal in Folge nicht verloren hatte und zuhause schon die ein oder andere namenhafte Mannschaft besiegt hatte. Für die Dresdner war es ein Sieg für die Moral und das Ergebnis einer tadellosen mannschaftlichen Leistung, aus der Linksaußen Ronny Reinhardt mit 7 Toren und einer sehr guten Deckungsleistung gegen Denny Mertig ein klein wenig herausragte. |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| Wochenende 17./ 18. Januar 2009 Am Samstag reisen die 2006er zum Tabellenfünften HCE Plauen. Die Mannschaft aus Plauen war vor dem Saisonstart durchaus ein Geheimtipp, wenn es um obere Platzierungen ging. So extrem weit sind die Plauener nicht von dieser Prognose entfernt und die Saison ist noch lang. Zu Anfang der Saison sah es jedoch nicht so aus, als könnten die Spitzenstädter überhaupt weiter vorn in der Oberliga mitmischen. Zu unbeständig waren die Leistungen und zu laut die Nebengeräusche abseits des Handballfeldes. Was sicher darauf zurückzuführen ist, dass Leistungsträger wie Peter Werning immer noch fehlen und auch die Neuzugänge erst integriert werden mussten. Nicht nur im Blick auf diese Neuzugänge geht es beim HCE „tschechisch“ zu. Die Spieler Klima (Kreis), Turecek (Halblinks) und Karasek (Mitte) bilden zusammen mit Rechtsaußen Denny Mertig die handballerisch bestimmende Achse bei den Füchsen. Zu letzt genannter Spieler ist außerdem der beste Torschütze seiner Mannschaft (2. der Oberliga-Torschützeliste). Das tschechische Moment der Mannschaft unterstreicht zusätzlich noch Trainer Roman Becvar, der wenn es sein muss, auch immer mal wieder zum Ball greift. Gerade in eigener Halle war es genau die beschriebene Achse, die in den letzten Spielen für eine neuerliche Heimstärke des HCE steht. Der Tabellenführer HSC Leipzig verlor z. B. in Plauen sein bisher einziges Spiel. Zwischezeitlich starke Hoyerswerda wurden deutlich aus der Halle geschossen. Mittlerweile sind die Spitzenstädter seit 5 Spielen ungeschlagen. Alles in allem trifft der HC also auf einen starken Gegner, welcher vor allem in eigener Halle bisher seine besten Leistungen abgeliefert hat. Zusätzlich findet das Spiel mit der Einheit Arena einen schönen Rahmen. Nach dem Abschluss der Rückrunde stehen die Dresdner auf Platz 3 der Tabelle. Wobei man zuletzt erstmals 2 Spiel in Folge verlor. Dabei kann man auswärts beim Tabellenführer verlieren, zumal man 45. Min keinen Unterschied zwischen beiden Mannschaften sah. Gleichzeitig musste man aber erkennen, dass es für ganz oben momentan nicht reicht. Das Ziel Medaillenplatz wollen die Mannen um Trainer Ralf Schönfeld nicht aus dem Auge verlieren, wärte das doch nach Platz 11 bzw. Platz 8 in den vorhergehenden Spielzeiten, ein weiterer Schritt nach vorn. Um diesen Schritt zu gehen muss sie Mannschaft wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Um dieses Ziel zu erreichen, will man natürlich in Plauen gewinnen. Immerhin konnte man die Plauener zu Beginn der Hinrunde mit einem 29:23 Heimsieg klar in die Schranken weisen. Das es diesmal um einiges schwerer wird weiß man in der Landeshauptstadt. Um das Unterfangen Auswärtssieg zu bewerkstelligen muss sich die Mannschaft allerdings wieder steigern. Dahingehend gibt es keine groben gesundtheitlichen Hemmnisse, alle Spieler sind gesund und fit. In diesem Sinne reist die Mannschaft nach einer guten Trainingswoche mit Siegesvorsätzen und Siegeswillen ins Vogtland. |
| :: SPIELBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| HC unterliegt im Spitzenduell Der HC Elbflorenz unterlag zum Ende der Hinrunde beim Tabellenführer HSC Leipzig mit 30:24 (13:11). Damit können sich Dresdner in der Rückrunde wohl vorerst auf den Kampf um die Medaillenplätze konzentrieren (und das ist nicht negativ gemeint). Zu Beginn des Spieles traute man seinen Augen kaum. Lediglich ca. 280 Zuschauer hatten den Weg zum vorher angekündigten Spitzenspiel gefunden. Schade! Was die anwesenden Zuschauer dann zu sehen bekamen, war zumindest 45 Minuten ein enges, wenn auch nicht immer ein schönes Spiel. Den Torreigen eröffneten die Leipziger mit einem Tor von Max Berthold. Die Dresdner antworteten mit einem Tor, des an diesem Tag besten Torschützen der Dresdner Pepe Klaco (7/3). Bis zum 9:8 für die Leipziger war das Spiel ausgeglichen und keine Mannschaft konnte große Vorteile für sich verbuchen. Schon bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Dresdner alleine 4 Bälle in der Vorwärtsbewegung leichtfertig verloren. Die Chance auf ein schnelles Tor war damit hin. Die Leipziger nutzen dies aber auch nur bedingt aus. Dabei scheiterten sie auch immer wieder am in der 1. HZ gut haltenden Maik Wagner. Man merkte vor allem den Leipziger Außen den Respekt vor dem Dresdner Torhüter an. In der Folge konnte sich der HSC jedoch durch leichte Fehler der Dresdner auf 12:8 absetzten. Das lag weniger an der Fehlwurfquote der Dresdner (nur 5 Fehlwürfe in der 1. HZ), als mehr an leichten Fehlern im Angriff. Eine Auszeit in dieser Phase brachte wieder etwas Besserung und die Dresdner zurück ins Spiel (12:10). Bis zur Halbzeitpause blieb der Abstand bei 2 Toren (13:11). Eine noch bessere Ausgangsposition hatten die Dresdner 1 Minute vor Ende der Halbzeit in Ballbesitz leichtfertig und überhastet verspielt. In der 2. HZ ging das Spiel weiter wie in der 1. HZ, keine Mannschaft konnte sich klare Vorteile erarbeiten. In der 42. Min. ging der HC dann das erste Mal mit 17:18 in Führung. In dieser Phase verpasste man es einfach dem Spiel die entscheidende Wendung zu geben und so taten es wenig später die Leipziger. Die Hausherren holten sich die Führung zurück. In der 46. Min. stand es so 20:19 für den Tabellenführer. Nun folgten für die Dresdner 10 Minuten zum vergessen. Bis zur 56. Min. bauten die Leipziger den Vorsprung auf 28:21 aus. Wobei die Dresdner in dieser Zeit nahezu ständig in Unterzahl agieren mussten. Dabei stand man erst nur zu viert und weniger später zu dritt auf der Platte. Die Leipziger machten in dieser Phase das, was sie schon die ganze Saison auszeichnet, sie sahen die Chance und ergriffen sie. Der HC hatte alleine in dieser Phase 6 seiner insgesamt 13 Fehlwürfe fabriziert, wenn auch teilweise aus personeller Not heraus. Der Rest bis zum 30:24 Endstand war nur noch Makulatur. Der HC hatte ein weitestgehend enges Spiel in knapp 10 Minuten aus der Hand gegeben und die Leipziger am Ende verdient gewonnen. Fazit: Die Dresdner verlieren nach einem 10minütigen Einbruch nach der 46. Min. verdient beim Tabellenführer in der Messestadt. Dieser ist damit nach der Hinrunde das Maß der Dinge in der Oberliga. Das Spiel zeigte aber auch, der diesjährige Aufsteiger in die Regionalliga hätte es noch schwerer als die Aufsteiger in den Vorjahren. Auf Dresdner Seite kann man sich nach der nun abgeschlossen Hinrunde klar einschätzen. Das Ergebnis sind 9 Siege, 1 Unentschieden und 3 Niederlagen. Damit muss man zufrieden sein, vor allem wenn man endlich mal die „Maßstäbe im Dorf lässt“. Man sollte nicht vergessen wo die Mannschaft herkommt, ohne dabei aus dem Auge zu verlieren wo der Verein hin will. Beides verlangt Augenmaß. Für den HC I heißt das, den Medaillenplatz mit allem was man hat zu verteidigen und da zu sein wenn andere Mannschaften eine Schwäche zeigen. Man hat es selber in der Hand. Lange kann sich die Mannschaft eh nicht an der Niederlage aufhalten, folgt doch schon in der nächsten Woche das schwere Auswärtsspiel in Plauen. Immerhin die einzige Mannschaft die den Tabellenführer bisher geschlagen hat. Tore: Klaco (7/3), Kaiser (5/4), Scholz (4), Reinhardt (2), Schmidt (2), Müller (1), Ruben (1), Schaarschmidt (1), Hubald (1), Wiegel, Rothe, Judisch (Tor) (alle n. e.) Wagner |
| :: INTERVIEW |
| Liebe Sportfreunde, am Sonntag wird das Spitzenspiel live im Internetradio übertragen. Die PM dazu zur freien Verwendung bei der namentlichen Erwähnung der LEUTZSCHER WELLE: Die Frage lautet: Mit welchen Erwartungen reisen Sie nach Leipzig und mit welchem Ziel? Bis Sonntag zu einem fairen und sportlichen Spitzenspiel. Möge der Bessere gewinnen! Mit sportlichen Grüßen, Martin Glass Handballsportclub Leipzig in der SG LVB e.V. Abteilungsleitung Handball Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit, Hallen und Traditionspflege Der HSC ist sicher in eigener Halle leichter Favorit. Druck haben beide Mannschaften, die einen wollen dran bleiben, die anderen wollen eine kleine Vorentscheidung herbeiführen. Wir hoffen auf eine volle Halle und sind für Leipzig gerüstet. Es ist sicher ein Schlüsselspiel. Wir wollen das Spiel gewinnen, wie jedes Spiel bei dem wir antreten. Wolfram Wegehaupt Co-Trainer Am 09.01.2009 um 16:17 schrieb Volkmar Köster: Der Blick auf die Tabelle sagt alles, das Spiel am Sonntag wird eine richtungsweisende Begegnung. Nur mit einem Sieg und den strebt der HC Elbflorenz in Leipzig an, können wir den Aufstieg realistisch im Blick behalten. Mit freundlichen Grüßen HC Elbflorenz Spielbetriebs GmbH Volkmar Köster Geschäftsführer |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT II |
| High Noon in der Brüderhölle Für die Dresdner geht die frühe Reise an diesem Wochenende nach Leipzig, zum Tabellenführer HSC Leipzig (22:2 Punkte). Da die Dresdner derzeitig Platz 2 der Tabelle belegen, ist es das Topspiel der Hinrunde, denn die ist nach diesem Spieltag Geschichte. Die Ausgangslage ist klar, sollte der HC in Leipzig nicht mindestens 1 Punkt holen, kann sich die Mannschaft um Trainer Ralf Schönfeld bei einer Niederlage wohl auf die Verteidigung der Medaillenplätze konzentrieren. Die Leipziger könnten sich in der Rückrunde dann nur noch selbst schlagen und die Dresdner haben außerdem selber eine schwierige Rückrunde vor sich.Weiterer Teilaspekt der Ausgangslage ist, die leichte Außenseiterposition der Dresdner, gewannen doch die Leipziger bisher 11 ihrer 12 Spiele, sind in eigener Halle ungeschlagen und gewannen auch das Pokalspiel gegen den HC. Zusätzlich setzte es für die Dresdner mit der Heimniederlage vor Jahresschluss gegen den HVH Kamenz den ersten Dämpfer. Die Leipziger sind bisher die konstante Mannschaft in der Oberliga (auch weil sie im Gegensatz zu anderen Mannschaften keine gravierdenden Ausfälle zu verzeichnen haben). Was sie vor allem auszeichnet ist, dass wenn sich ihnen die Gelegenheit bietet ein Spiel zu entscheiden, sie dies auch mit aller Konsequenz tun. Das ist auch der Hauptunterschied zu den 2006ern bzw. zum Rest der Liga. Aus der Leipziger Mannschaft muss man keinen Spieler sehr hervorheben, denn der Kader ist breit und gut besetzt und Namen wie Bödemann, Herrmann, Kuntz, Berthold usw. bürgen für Qualität. Darüber hinaus stellt der HSC die beste Abwehr und den besten Angriff der Liga. Mehr gibt es kaum zu sagen. |
| :: VORBERICHT 1. MANNSCHAFT |
| High Noon in der Brüderhölle Am Sonntag wird’s in der sächsischen Oberliga einen echten Showdown geben, wenn Tabellenführer HSC Leipzig auf Elbflorenz Dresden trifft. Dann können die Leipziger die Landeshauptstädter aus ihrer „Brüderhölle“ ballern und dadurch den härtesten Verfolger im Staffelrennen loswerden oder, was andere Handballfans außerhalb der Messestadt herbei sehnen, bei einer Heimpleite der Bödemänner die Dresdner im Klassement noch mal aufschließen lassen. Zweifellos – in diesem Spiel der Spiele werden Weichen gestellt. Zwar könnte Leipzigs großer Handballtrainer Jens, wenn’s wirklich einen Heimsieg geben sollte, drauf verweisen, dass immer noch eine komplette Rückrunde zu absolvieren ist, doch diesen Hinweis würden etliche Experten schmunzelnd ignorieren… Wer wissen will, wer diese Saalschlacht gewinnt, muss Sonntag 11.00 Uhr Ortszeit entweder in die Leipziger Brüderstraße kommen oder Internetradio hören. Denn das Spektakel wird weltweit übertragen! Potenzielle Zuhörer brauchen bloß www.leutzscher-welle.de in den Computer eingeben, den dort vorhandenen Button anklicken, ein vielleicht noch fehlendes Plug-In herunterladen und lauschen, lauschen, lauschen. Aber Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr! Pressemitteilung „Leutzscher Welle“ |