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  :: SPIELBERICHT SC Riesa II vs. HC Elbflorenz II 26:28  
  ...knapper Sieg der HC 2. über gut eingestellte Riesaer Mannschaft
Ein paar Tage vor Weihnachten waren die Mannschaften am runden klebrigen Leder gefragt, welche noch im laufenden Pokalwettbewerb ein Wörtchen mitzureden hatten.

So musste die zweite Mannschaft des HC Elbflorenz am Sonnabend in morgendlicher Stunde nach Riesa aufbrechen, um pünktlich 11 Uhr zum Anwurf der Pokalpartie gegen die zweite Mannschaft des SC Riesa anzutreten.

War bei den meisten Spielern noch der klare Sieg aus der letzten Saison gegen diese Mannschaft in den Köpfen? …somit ein gutes Omen!

Oder aber hat nicht der Pokal seine eigenen Gesetze?!?

In dieser Partie starteten unsere Männer sehr gut und führten schon nach einigen Minuten mit 5:1 Toren. Geschuldet sei dieser Vorsprung durch eine sehr gute Deckungsarbeit, die Tom zwischen den Pfosten der Dresdener mit sehr guten Paraden abrundete.

Man hat sich sehr gut in dieses Pokalspiel gefunden und spulte diese Leistung über die Zwischenergebnisse 10:5, 14:7, bis zum 16:10 in der Halbzeitpause herunter.

Man wollte die Leistung aus der ersten Halbzeit mit in die Zweite nehmen, um sich deutlicher abzusetzen – so die Ansprache des Trainers Michael Schöne in der Halbzeitpause.

Doch in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit machte Riesa das Spiel und netze doch zu einfach das runde Leder im Kasten des HCs` ein. Dazu ein Bruch im Angriffsspiel unserer Mannschaft brachte die Heimmannschaft viel zu leicht zum Ballgewinn, so dass die Riesaer dankend annahmen. Über die Zwischenstände 16:11 und 20:15 bekam die Dresdner Mannschaft zu spüren, dass ein Spiel nun mal 60 Minuten haben sollte! Nach gut zehn Minuten der zweiten Halbzeit lief gar nichts mehr aus Sicht der Dresdner, besonders im Angriff. Durch schlechtes Aufbauspiel, technische Fehler und sehr ungenügender Wurfeffizienz konnte Riesa 5 Tore in Folge, ohne Gegentor im Dresdner Tor einnetzen. Es waren noch gut 12 Minuten zu spielen in diesem Match und es stand 20:20.

In dieser Phase war man in der Lage nicht den Kopf zu verlieren und setzte dem Spielverlauf der bisherigen 2. Halbzeit ein Ende. Im Angriff lief der Ball wieder, somit machte man das Spiel schnell und nutzte die Lücken im gegnerischen Abwehrverband zum Torerfolg. Dies brachte Sicherheit im Abwehrverhalten und machte es den Riesaern schwer zum Torerfolg zu kommen.

In der Schlussphase verpasste man aber trotzdem den Sack zu zumachen, da oft klarste Chancen nicht in Tore umgemünzt wurden.

Mit einem blauen Auge gewann man jedoch diese Partie verdient mit 28:26 Toren, wobei man der Mannschaft aus Riesa Respekt für Ihre kämpferische Leistung anerkennen muss – eben ein richtiges Pokalspiel … wie man so schön sagt „ … der Pokal hat seine eigenen Gesetze"!

 
  :: SPIELBERICHT 3. MANNSCHAFT 14.12.08  
  Auswärtssieg in Dippoldiswalde
Der HC III stand am zweiten Advent vor einer kniffligen Auswärtsaufgabe. Die Sportfreunde von Motor Dippoldiswalde konnten aus den acht bisherigen Spielen noch keinen Punkt auf ihrer Habenseite verbuchen. So manche Erfahrung zeigt, dass jede Serie einmal endet und warum sollte das nicht ausgerechnet gegen den HC klappen? Die Dresdner kamen zudem mit voller Kapelle, alle Positionen waren in etwa gleichstark doppelt besetzt. Beste Voraussetzungen um den Gegner nicht genügend ernst zu nehmen und das Spiel bereits vor dem Anpfiff abzuhaken.

Es kam jedoch anders. Der HC übernahm von Beginn an die Führung, konnte aber bis zur Halbzeit den Vorsprung nie über vier Tore ausbauen. In dieser Phase stand die Abwehr gut und nahm mehrfach den etwas überfordert wirkenden Gastgebern den Ball aus der Hand. Was der geneigte Beobachter dann aber beim Abschluss der rasch vorgetragenen Konterläufe sehen musste, erinnerte an längst überwunden geglaubte Zeiten. Der Torwart der Dippser hatte folglich mehr als eine Möglichkeit sich mit sehr guten Reaktionen auszuzeichnen und den Rückstand seiner Truppe gering zu halten. Zur Halbzeit führte der HC noch mit 13:15, nach dem Wiederanpfiff kamen jedoch die Gastgeber immer besser in Fahrt und schnell zu einem dem Spielverlauf gerechten Gleichstand (15:15).

Die Dresdner reagierten danach (endlich) mit einer deutlich erkennbaren besseren spielerischen Leistung, führten mehrere Spielzüge nacheinander erfolgreich aus, so dass ab etwa der 40 Minute ein beruhigender 5-bis-6-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel erkennbar war. Diesen Vorsprung brachten die routinierter wirkenden Dresdner dann auch ungefährdet ins Ziel (Endstand 25:31) und waren auch durch manch hektische Aktion nicht mehr aus dem Konzept zu bringen.

Fazit: Der HC III bleibt mit diesem Sieg an dem Spitzenduo der Tabelle dran. Mal sehen was da noch kommt……

HC III spielte mit:
Donath / Engelmann (Tor); Schurig (3), Winkler (2), Otto (8), Nieckler (4), Wiltzhaus (2), Lehmann, Gerischer (2), Berger (2), Bertram (2), Hieckmann, Deinart (5), Leischke (1)
mal in Ordnung – die Torwartleistung ging ebenfalls in Ordnung obwohl der Trainer damit trotzdem nicht wirklich zufrieden war, da man schon ganz andere Leistungen gesehen hat.

 
  :: SPIELBERICHT A-JUGEND 14.12.08  
  Erfolgreicher Rückrundenstart
In dieser Woche hieß es die Schmach des ersten Spieltages gegen Freiberg wieder gut zu machen (das Ergebnis weißs leider niemand mehr). Jedem war klar das bei einem möglichen Sieg der dritte Platz der sein würde, auf dem man in die Winterpause geht. Die Partie begann aus unserer Sicht sehr vielversprechend. Wir zogen prompt mit 3 Toren davon und Freiberg war sichtlich verwundert über das Spielgeschehen bis dahin vergleichend dem Hinspiel. Das Spiel verlief weiterhin recht einseitig, so dass man in der 15.Minute einen 14:07 Vorsprung vorzeigen konnte. Die daraufhin genommene Auszeit der Freiberger bewirkte, dass unser Spiel ein wenig ins Stocken kam. Freiberg kam auf 14:10 heran. Jedoch ließen wir uns von diesem Ergebnis nicht einschüchtern und man rappelte sich die letzten Minuten vor der Halbzeit auf, um das Halbzeitergebnis auch dem Spielverlauf gerecht zu gestalten. So kam es, dass der HC nun wieder die absolute Oberhand bekam und bis zur Halbzeit auf 19:12 davonzog. Die Freiberger setzten Anfang der zweiten Halbzeit nun alles auf eine Karte und gingen in die Doppelmanndeckung über. Jedoch blieb der gewünschte Effekt dieser Maßnahme aus, denn der HC wusste gut mit dem System umzugehen und konnte sich mit schönen Aktionen im Angriff weiter absetzen. Flächenweise sah die Abwehr des HC´s bis dahin recht gut aus bis auf einige Abstimmungsprobleme, die sich immer wieder aufzeigten, welche es in Zukunft noch abzustellen gilt. Das Spiel pegelte sich nun im 10-12 Tore Vorsprung ein, welcher auch konstant bis zum Ende gehalten wurde. In der 45. Minute sah Marcus Roch noch die rote Karte, nachdem er das 3. mal eine 2 Minuten Strafe erhielt. Man trennte sich letztendlich 40:28. Das Ergebnis ist in seiner Höhe völlig verdient da es zu keiner Zeit des Spiels so aussah als ob der HC nicht überlegen war. Die technischen Fehler gingen ihrer Anzahl nach dieses mal in Ordnung – die Torwartleistung ging ebenfalls in Ordnung obwohl der Trainer damit trotzdem nicht wirklich zufrieden war, da man schon ganz andere Leistungen gesehen hat.

 
  :: DIE SCHAFE BISSEN WIE DER WOLF  
  Wenn, ... dann!
Wenn man das erste mal 90% seiner Siebenmeter trifft und wenn der Gegner das nicht tut. Wenn man eine passable Torhüterleistung vorzuzeigen hat und noch eine gute Abwehr. Wenn man in Ordnung gehende 8 technische Fehler macht. Wenn man selber 4 Zeitstrafen hat und der Gegner 9. Und: Wenn man Chancen für zwei Spiele hat und noch in eigener Halle spielt. UND: Wenn man noch den Ausfall von 4 Leistungsträger kompensiert. UND: Wenn die Mannschaft vor dem Spiel brennt und man auch noch kämpft. UND: Wenn man den Gegner trotz seiner derzeitigen Tabellenplatzierung und „Sand in die Augen streu Aktionen“ im Vorbericht nicht unterschätzt. ... ja dann verliert man mit 25:27 gegen den HVH Kamenz, denn alle WENNS halfen an diesem Tag nicht gegen den Kamenzer Torhüter Trhlik oder eben gegen eine Chancenverwertung auf Seiten des HC, die das Wort mies nicht verdient.

In der 1. HZ versemmelte der HC 14 Würfe. (der erste Satz zur 2. HZ wird der gleiche sein). Die Kamenzer kamen etwas besser aus den Startlöchern. Sie führten schnell mit 1:3. Mit vier Toren in Serie und einer vorherigen frühen Auszeit waren die Dresdner dann im Spiel (4:3). Wenig später führte man 7:5. Dann machte man innerhalb weniger Minuten 4 Fehlwürfe und 2 technische Fehler und der HVH zog 7:10 davon. In der 27. Min führte der Gast sogar mit 4 Toren (9:13). In den letzten 2 Minuten konnte sich der HC noch einmal stabilisieren und traf 3mal in Folge zum 12:13 Halbzeitstand. Die Halbzeitansprache wurde die längste der bisherigen Saison.

In der 2. HZ versemmelte der HC erneut 14 Würfe. Die Kamenzer kamen wieder etwas besser aus den Startlöchern. Sie führten schnell mit 12:15. Ansonsten ist die 2. HZ schell erzählt, Kamenz legte vor, auch mal 2 bis 3 Tore und der HC ließ nicht abreisen. So schaffte man es trotz einem Fehlwurffestival a la Schrottgewehr, in der 47. Min. zum 21:21 auszugleichen. Das ganze Elend an diesem Tag zeigt jetzt eine einfache Aufzählung von der 47. bis zur 60. Min. (Spielstand 21:21): Tor Kamenz, Fehlwurf HC, Tor Kamenz, Fehlwurf HC, Tor Kamenz, Fehlabspiel HC, 4 Fehlwürfe in einem Angriff HC, Siebenmetertor HC, Fehlwurf HC, Fehlwurf HC, Tor Kamenz, Fehlabspiel HC, Kreis HC, Fehlwurf HC, Tor HC, Tor Kamenz, Tor HC. Ja, so war es wirklich und zwar fast das ganze Spiel. Am Ende bedeutet das verdienter Maßen eine 25:27 Niederlage.

Fazit: Der HC versemmelte bei 25 Toren 28 Würfe. So gewinnt man gegen niemanden in der Oberliga ein Spiel. Dem HVH reichte so eine durchschnittliche Leistung zum Sieg in Dresden, weil einer den Unterschied machte, nämlich der überragende Kamenzer Torhüter. Außerhalb des Sechsmeter Kreises machten vor allem Sven Schäfer und Raik Freudenberg ein gutes Spiel. Die ehrliche Gratulation geht so nach Kamenz (Natürlich wissen wir auch, dass wir wieder ein Kamenzer „David gegen Goliath“ Spielbericht bekommen der uns zu Tränen rühren wird!!! ... Aber das ist schon ok, denn Siege soll man feiern) Herausheben wollen wir aber trotzdem einen Spieler: Der erst 20-jährige Mathias Hubald am Kreis der Dresdner war, wie schon in Aue, einer der besten seiner Mannschaft und das im Angriff wie in der Abwehr. Die Dresdner werden noch viel Freude an diesem Spieler haben. Die Dresdner brachten allen oben genannten positiven Sachen in das Spiel ein und scheiternden zum wiederholten Male an einer unterirdischen Chancenverwertung. Solange sich das nicht ändert, wird man oben zwar ein Wörtchen mitreden können, aber mehr auch nicht. Insgesamt bedeutet das, wenn man aus allen oben genannten Faktoren keinen Sieg macht, ist man kein Spitzenteam. Da helfen auch alle Tabellenplatzierungen nichts! Und trotzdem muss man die Kirche im Dorf lassen: Bis zum letzten Spiel dieses Jahres gewann man 8 Spiele, holte ein Unentschieden und verlor zweimal gegen Mannschaften die nicht auf der „Wurtschtsuppe“ daher geschwommen kommen. Insgesamt ist man so dieses Jahr zufrieden und greift im neuen Jahr wieder neu an. Das Ziel ist weiterhin sich oben festzusetzen.

Tore:
Kaiser (9/3), Scholz (6), Klaco (6/4) Schaarschmidt (3), Hubald (1), Reinhardt, Winkler, Buschhaus, Müller, Wiegel (n. e.), Frank Rothe (n. e.), Wagner (Tor), Judisch (Tor)

PS: Ein besonderer Dank geht an Stephan Winkler der auf Grund des kurzfristigen Ausfalls Daniel Schmidts sich ebenso kurzfristig bereit erklärte zu helfen

 
  :: WOLF IM SCHAFSPELZ???  
  Vorbericht HCI
Der heutige Gast ist der HVH Kamenz. Ein wirklicher Oberliga Traditionsclub. Nach 11 Spieltagen steht der HVH mit 10:12 Punkten auf Platz 9 der Tabelle. Vor der Saison hätten wohl nahezu alle Oberligabeobachter dem HVH eine viel bessere Platzierung zugetraut. Der HVH selber wollte klar im ersten Tabellendrittel landen, Tendenz nach oben. Auch in den Vorjahren konnte man sich regelmäßig gut platzieren. In der Vorsaison war man 5. und eine Saison davor sogar 3.. Insgesamt kann der HVH so bisher kaum mit der bisherigen Saison zufrieden sein. Mit 5 ausländischen Spielern starteten die Mannen um Trainer Bernd Mainitz in die Saison. Mittlerweile sind es noch derer 4. Das ist weiterhin Oberligaspitze. Der HVH hat definitiv mehr Potenzial als er bisher zeigte. Die Mannschaftsaufstellung der Lessingstädter spricht eigentlich für sich: Schubert, Schäfer, Lewandowski, Kotulan, Thrlik, Deiko. Alle diese Spieler sind in der Lage in der Oberliga Topleistungen zu bringen. Aber auch nachrückende Spieler wie Raik Freudenberg genügen höheren Oberligaansprüchen. Umso erstaunlicher ist die bisher durchwachsene Saison der Kamenzer. Doch auch mit Problemen hatte die Mannschaft zu kämpfen, so fiel mit Trainer Bernd Mainitz zu Beginn der Saison der taktische Kopf der Mannschaft aus. Die Fußstapfen die er hinterließ waren anscheinend für Co-Trainer Jens Denecke ein wenig zu groß. Erst nach der Rückkehr des Trainerfuchs Mainitz stabilisierte sich die Mannschaft wieder. Von ihrem eigenen Anspruch her kommen die HVHler so kaum als krasser Außenseiter nach Dresden, wobei das eigentliche Potenzial des Kaders höhere Ansprüche unterstreichen müsste. Mit dem Heimsieg gegen den HSV Glauchau und einem sicher lautstarken und zahlreichen Anhang im Rücken will der HVH in der Arena zeigen, dass es nun weiter aufwärts geht. Bei normalem Saisonverlauf wäre dies also eigentlich ein Topspiel!

Vor der Saison trafen sich beide Mannschaften schon einmal zum sportlichen Kräftemessen. Der HVH gewann deutlich und sah sich für die Saison gut gerüstet. Dann begann die Saison und beide Mannschaften nahmen ganz unterschiedliche Entwicklungen. Der HC steht derzeit auf Platz 2 der aktuellen Tabelle und hält Anschluss zum Spitzenreiter aus Leipzig. Zuletzt gewann man nach guter Leistung in Aue. Dabei konnte man durch viel Kampf die Ausfälle von 5 Spielern kompensieren. Auch gegen den HVH muss die Mannschaft eine ähnliche Leistung wie gegen Aue abrufen, wohl wissend dass der HVH sein wahres Leistungsvermögen hinter Außenseiteraussagen verstecken wird. Darum bereiten sich die HCler mental auch auf ein Spitzenspiel vor. Selber will man in diesem Spiel weitere 2 Punkte für das HC Punktekonto verbuchen um dann nach der Winterpause etwas erholter seine Position in den Medaillenrängen der Oberliga zu festigen. Für das Vorhaben Heimsieg an diesem Wochenende sind alle noch verbliebenen Spieler an Bord. Was auch bedeutet, dass auf dem Protokoll noch Platz ist.

 
  :: SIEG BEIM FAVORITENSCHRECK  
  SSV Zabeltitz – HC Elbflorenz II 23:27
Am vergangenen Samstag war der HC Elbflorenz II zu Gast beim SSV Zabeltitz, der zu Hause vor zwei Wochen, für viele überraschend, gegen den TuS Weinböhla mit einem Tor gewann. Das Spiel durfte also auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden.

In den ersten 10 Minuten erfolgte ein Abtasten beider Mannschaften. Bei einem Stand von 6:6 nahm der HC Elbflorenz II das Heft in die Hand und dominierte das Spiel weitestgehend. Durch eine stabile und kompakt stehende Abwehr gelang es öfters, schöne Konterläufe über die erste und zweite Welle vorzutragen und erfolgreich zu verwandeln. So ließ man kaum gegnerische Treffer zu und setzte sich Tor um Tor ab. Mit einem Vorsprung von 8 Toren ging es dann zufrieden in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gelang es dem HC an die Leistungen der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Zwischenzeitlich wurde mit 10 Toren geführt. Viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten unterbrachen aber den weiteren Spielverlauf. Man lud den Gegner regelrecht wieder ein, am Spiel teilzunehmen. Zwischenzeitlich standen jeweils nur noch vier Felderspieler auf der Platte. Beim Stand von 23:27 erfolgte dann der ersehnte Schlusspfiff.

Über weite Strecken konnte man mit dem Spiel des HC sehr zufrieden sein, doch der Ball war an diesem Tag in vielen Situationen nicht immer der Freund des Spielers. So überwintert der HC Elbflorenz II nach 8 Spieltagen als Aufsteiger auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga.

Es spielten:
T. Altenberger (Tor); S. Pitschmann (Tor); S. Zahnow (9); R. Kirchhoff (5); A. Jahn (4); T. Roth (3); M. Scheibe (2); S. Fischer (2); C. Brunzel (1); M. Wermuth (1)

 
  :: SPIELBERICHT 07.12.08 HC I  
  Gutes Spiel bringt Sieg in Aue
Nach einem sehr kampfbetonten Spiel von beiden Seiten gewannen die Dresdner bei der 2. Vertretung in Aue verdient mit 30:27.

Die Fahrt nach Aue hatten die Dresdner mit einer gewissen Verletzungs- Hypothek angetreten. Auf der anderen Seite gaben die Auer das erwartete Bild ab. Weik, Wittig und Roch kamen von den Auern Anschlusskadern zum Einsatz. Daneben stand auch der Auer Hilbig erstmals wieder zwischen den Pfosten und machte prompt ein sehr gutes Spiel. Daneben wusste auf Seiten der Bundesligareserve vor allem Falk Nebel als sicherer Siebenmeterschütze zu überzeugen. Die Dresdner kamen sehr gut ins Spiel im Angriff trafen Reinhardt, Buschhaus und Scholz zur 0:3 Führung. Bis zum 4:7 hielt sich der Vorsprung der Dresdner. Dabei hatte man vor allem die Auer Aufbaureihe zunächst gut im Griff. Torhüter Maik Wagner hatte dabei auf Dresdner Seite schon einige Würfe der Auer entschärft. Im ganzen Spiel hielt der top aufgelegte Keeper der Dresdner 23 Bälle und war so noch besser als sein Gegenüber. Mitte der 2. HZ kamen die Auer jedoch besser ins Spiel, vor allem der Halbrechte Weik ließ jetzt ein Potenzial aufblitzen. Folge war ein Rückgang der Führung auf 7:8 und wenig später auf 9:10. Zu diesem Zeitpunkt nahm das Spiel auch an Intensität zu, alleine 9 Zeitstrafen hatte beide Mannschaften am Ende der 1. HZ auf ihrem Konto vereint. In der 2. HZ kamen noch 10 dazu. Insgesamt war das Verhältnis am Ende des Spieles 8:11 aus Sicht der Gastgeber. Vom 9:10 Zwischenstand konnten sich die Landeshauptstädter mit 4 Toren in Serie auf 9:14 absetzen. Wobei der Auer Aufbau ein zwischenzeitliches Niveau nicht halten konnte und die Dresdner durch einige Einwechslungen das Tempo hoch halten konnten. Der obligatorische Bruch durch die Wechsel blieb diesmal beim HC aus. Jedoch die Auer zeigten Moral, wie das ganze Spiel über und verkürzten kurz vor der Halbzeit auf 13:15. Maik Buschhaus auf Seiten der Dresdner netzte dann per Siebenmeter zum 13:16 Halbzeitstand ein.

Bis 19:23 Mitte der 2. HZ hatten die Dresdner das Spiel ganz gut unter Kontrolle, schafften es aber auch nicht sich entscheidend abzusetzen. Ein Fehlwurf hier ein technischer Fehler da, gab den Auern die Gelegenheit weiter dran zu bleiben. Als Aue dann wenig später auf eine offensivere Deckung umstellte und der HC weite Teile der 2. HZ in Unterzahl auf der Platte stand, ergriffen die Auer noch einmal einen Versuch das Spiel zu drehen und verkürzten 8 Minuten vor dem Ende auf 22:23. Der HC hatte inzwischen auch Markus Müller durch Verletzung verloren. Doch was den HC an diesem Tag auszeichnete war eine gewisse Ruhe. Man stellte sich zunehmend besser auf die offensive Abwehr der Auer ein. Vor allem Linksaußen Ronny Reinhardt und der an diesem Tag die beste Saisonleistung abliefernde Pepe Klaco setzten jetzt oft die entscheidenden Akzente. So zog man wieder leicht auf 22:25 davon. Jedoch die Auer blieben dran (24:26 und 25:27). Als der HC dann aber die Führung auf 25:29 durch Tore von Reinhardt und Hubald ausbaute war das Spiel fast im Sack. Aber eben nur fast! Die Auer gingen in eine Manndeckung über und konnten so leichte Ballgewinne für sich verbuchen. Alleine zu Toren kamen sie trotz aussichtsreicher Position nicht, weil der Dresdner Keeper Wagner zweimal glänzend parierte. Eine Auszeit der Auer in der 58. Min. brachte nun noch mal Ruhe ins Dresdner Spiel und man schaukelte das Spiel dann clever nach Hause.

Fazit: Die Dresdner gewinnen gegen gute Auer ihr bisher kräfteraubendstes und intensivstes Spiel der Saison verdient mit 3 Toren. Es war das erste Spiel ohne großen Bruch im Spiel. Ein Kompliment geht an die junge Auer Mannschaft, die wahrscheinlich 80 Prozent der Oberligamannschaften mit dieser Leistung an diesem Tag besiegt hätten. Ein Kompliment geht aber auch an die eigene Mannschaft, die vielleicht ihre beste Saisonleistung ablieferte und zeigte, dass sie die Personalturbulenzen in dieser Woche gut weggesteckt hat. Alle Rädchen spielten diesmal beim HC zusammen und zwar im Sinne einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Trotz der vielen Zeitstrafen war das Spiel nicht wirklich unfair, aber eben sehr intensiv. Mit dem Sieg in Aue festigte der HC seine ausgezeichnete Tabellensituation.

Es holten die Punkte 18 und 19: Reinhardt (7/1), Hubald (4), Scholz (4), Buschhaus (4/1), Rothe (3), Müller (2), Schmidt (2), Wiegel, Schaarschmidt, Zahnow, Friebe (TW), Wagner (TW)



 
  :: VORBERICHT WOCHENENDE  
  Mit Problemen ins Erzgebirge
Die Reise der Dresdner führt an diesem Wochenende zur 2. Vertretung des EHV Aue. Mit dem Abstieg werden die Auer in diesem Jahr wohl nichts zu tun haben. Derzeit belegen die Männer um Trainer Rene Jahn mit 10:10 Punkten den 8. Platz. 3 Spiele 1 Punkt war zuletzt der Ertrag der Auer in der Oberliga. Die Bundesligareserve ist wie schon in den letzten Jahren eine junge Mannschaft in der auch immer wieder Anschlusskader und Spieler der Auer Bundesligamannschaft zum Einsatz kommen. Wer das am Wochenende im Einzelnen sein wird ist eher spekulativer Natur. Möglichkeiten gibt es einige, siehe bspw. die Ex-Leipziger Weik und Wittig. Aus diesem Grund kann man die Spielstärke der Auer Mannschaft auch schwer einschätzen. Doch auch der Rest des Auer Teams hat gute Spieler zu bieten. Zu nennen wären z. B. die Aufbauspieler Falk Nebel und Pierre Salzer. Beide nehmen im Auer-Team eine Führungsrolle ein. Insgesamt haben alle Spieler in der Auer Mannschaft eine sehr gute Handballschule durchlaufen. Hinzu kommt, nach der derben Klatsche auswärts gegen den HSV Glauchau (19:32) wollen die jungen Auer sicher etwas gut machen. Alles in allem sind die Erzgebirgler so vor allem in eigener Halle ein schwerer Gegner. Das mussten auch schon Mannschaften wie die HSG Neudorf-Döbeln oder die HSG Freiberg spüren.

Beim HC muss man leider die Vorbereitung auf Aue mit dem Wort Personalturbulenzen kennzeichnen. Nachdem sich Christian Ruben im Spiel gegen Riesa nach erster Diagnose eine starke Bänderdehnung zuzog und Stephan Winkler in Aue auf Grund beruflicher Veränderungen für den HC I eigentlich sein letztes Spiel machen wollte nun aber auch krankheitsbedingt ausfällt, müssen die Dresdner weitere Ausfälle beklagen. Zunächst fällt Torhüter Roman Judisch auf Grund einer Bänderdehnung 1 bis 2 Wochen aus. Zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Erik Seifert im Montagstraining schwer und fällt lange aus. Kreuzbandriss war die niederschmetternde Diagnose für den jungen Dresdner. Zusätzlich steht Martin Kaiser im Spiel gegen Aue aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Ein weiteres Fragzeichen steht hinter Mittelmann Frank Wiegel, der wohl nur für Kurzeinsätze zur Verfügung steht. Auch für den gut bestückten HC Kader ist diese Ausfallwelle zu viel. Vor allem die Ausfälle von Ruben, Winkler und Seifert wiegen im Blick auf die HC Abwehr und hinsichtlich der gesamte Saison schwer. Den Dresdner steht somit nur noch ein etatmäßiger Linksaußen bzw. Kreisspieler zur Verfügung. Alles in allem fahren die Dresdner so mit einer gewissen Hypothek nach Aue. Trotzdem will man die Punkte im Erzgebirge holen und stellt sich so auf ein Kampfspiel ein aus dem man ohne weitere Verletzungen und mit 2 Punkten im Gepäck nach Dresden zurückkehren will. Irgendwie gewinnen heißt das Motto.

 
  :: SPIELBERICHT E-JUGEND - 3. SPIELTAG  
  Keine Niederlage
Unsere Kinder der E-Jugend holten am vergangenen Samstag ihre ersten Punkte. Im ersten Spiel reichte es leider nur zu einem Unentschieden gegen den USV TU Dresden, weil man sich seiner Chance nicht so recht bewusst war und zu viele Würfe ungenutzt blieben. Im 2. Spiel des Tages bezwang man den Gegner Rähnitz sehr souverän mit 10:4. Man sieht nun also auch an den Ergebnissen, dass die Mannschaft immer weiter dazu lernt und sich kontinuierlich verbessert. Hoffen wir, dass es so weiter geht.

 
  :: AUS AKTUELLEM ANLASS  
  Nutzungsordnung der Ballspielhalle Freiberger Arena
1. Die Ballspielhalle und die Krafträume dürfen nur mit zweckentsprechender Sportkleidung und mit absatz- und stollenlosen, abriebfesten Turnschuhen betreten werden. Turnschuhe, die als Straßenschuhe benutzt werden, sind für die Halle und den Gymnastikraum nicht zulässig.

2. Die Mitnahme von Taschen und Straßenbekleidung in die Halle und in die Krafträume sowie das benutzen von Glasflaschen und Glasmaterial im gesamten Ballspielhallen-, Umkleide- und Sanitärbereich ist nicht gestattet.

3. Spiel- und Sportgeräte und sonstige Einrichtungsgegenstände sind sofort nach Beendigung der vereinbarten Benutzungsdauer bzw. des Sportunterrichts zurückzugeben. Beschädigte Geräte oder Gegenstände müssen unverzüglich beim Hallenwart gemeldet werden.

4. Die Hülsenabdeckungen des Sportbodens dürfen nur mit dem dafür vorhandenen „Sauger“ geöffnet werden.

5. Das Zu- und Abschalten des Hallenlichtes erfolgt ausschließlich durch das Hallenpersonal. Nach Verlassen der Räume hat der Nutzer dafür zu sorgen, dass die Türen u. ä. verschlossen werden und die Energiequellen, Duschen und Wasserhähne abgestellt sind.

6. Bei Störfällen und Problemen sind unverzüglich der Hallenwart oder anderes in der FAD tätiges Personal des Sportstätten- und Bäderbetriebes zu informieren (Telefonliste hängt im Hallenwartsraum aus).

7. Die Geräte- und Technikräume dürfen nicht von Kindern unbeaufsichtigt betreten werden.

8. Das Aufstellen und Abbauen der Sportgeräte hat unter größter Schonung von Boden, Seitenwänden und Geräten zu erfolgen.

9. Alle Sportgeräte dürfen nur von eingewiesenen Personen benutzt bzw. aufgebaut werden. Sportgeräte sind vor Gebrauch auf ihre Sicherheit zu überprüfen.

10. Bänke dürfen nicht von einer Person durch die Halle gezogen werden.

11. Mitgebrachte Sportgeräte bedürfen vor der Benutzung der Zustimmung des Hallenwartes.

12. In der Sporthalle besteht Klebemittelverbot mit der Ausnahme von „Trimona Handballwachs“. Geräte, Böden, Wände oder andere Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände sind nicht zum Reinigungszweck zu verwenden.

13. Das Abkleben von temporären Spielfeldlinien ist nur nach Erlaubnis durch den Hallenwart möglich. Darüber hinaus hat der Nutzer die rückstandsfreie Entfernung der Linierung zu gewährleisten. Ein beschreiben des Bodens ist nicht gestattet.

14. Der Nutzer ist verpflichtet, seine Veranstaltungen pünktlich zu beenden.

15. Das Einnehmen von Speisen und Getränken auf der Sportfläche der Sporthalle, in den Gängen und Geräteräumen sowie in den Sanitärräumen ist verboten.

16. Die Lüftungs- und Heizungsregelung erfolgt automatisch. Sollten durch den Nutzer Probleme mit der Lüftung, Luftqualität oder Heizung festgestellt werden, hat er sich unverzüglich an den Hallenwart oder anderes Hallenpersonal des Betreibers zu wenden.

17. Das Ablassen und Aufziehen der Trennvorhänge ist nur dem Hallenpersonal oder eingewiesenen Personen erlaubt.

 
  :: A-JUGEND: SPIELBERICHT  
  Einer ist besser als Keiner
Nach dem etwas entäuschenden Unentschieden der Vorwoche ( 40:40 ) gegen Kamenz, galt es diese Woche voll konzentriert in die Partie gegen HSC Leipzig zu gehen, um zwei Punkte mit nach Dresden nehmen zu können, um den 4. Platz zur Saisonhalbzeit bestätigen zu können. Das Spiel begann relativ ausgeglichen. Nach einem kurzen Rückstand ( 0:2 ) konnten wir das Spiel bis zur 15. Minute mit einem 1-Tor-Vorsprung teilweise dominieren. Beim Spielstand von 7:6 gab es in unserem Spiel einen kleinen Bruch, so dass Leipzig den Spielstand drehen konnte und sogar auf 7:10 erhöhte. Bei diesem Spielstand gab es eine Umstellung in unserer Abwehr, wir spielten nun defensiver in einer 6:0. Mit dieser Umstellung gelang es uns die Leipziger zu mehreren überhasteten Abschlüssen zu zwingen. Dadurch konnten wir im Angriff bedachter zu Gange gehen und nach schönen Aktionen erzielten wir 6 Tore in Folge zum Halbzeitstand von 13:7. Die zweite Halbzeit begann anfangs so wie die erste Halbzeit aufgehört hatte. Man dominierte das Spiel nun klar, konnte aber durch mehrere Fehler nicht weiter als fünf Tore davonziehen, was sich später rächen sollte. So kam es wie letzte Woche, das man durch Unkonzentriertheiten das Zepter aus der Hand gab und Leipzig peu à peu herankam, bis es in der 50. Minute wieder Unentschieden stand. Durch dieses Ergebnis wachgerüttelt und an die Woche davor erinnert, galt es nun, den Gegner keinesfalls wegziehen zu lassen und das Spiel so zu verschenken. Wir gingen wieder mit einem Tor in Führung und so schaukelte sich das Spiel nun bis kurz vor Ende relativ ausgeglichen auf, wobei jeder nur darauf wartete das der Gegner einen Fehler machte, was dann in der 58.Minute auch geschah. Wir verknallten das erste Ding der letzten 10 Minuten, so dass Leipzig nun die Chance hatte mit einem Tor in Führung zu gehen und das Spiel über die Bühne zu bringen. Dies gelang jedoch nicht und wir bekamen den Ball die letzten 8 Sekunden nocheinmal, wobei sich David Stein retrospektive der letzten Woche wieder einmal aufmachte, um das alles entscheidende Tor zu erzielen. Leider gelang das aber auch nicht, da kurz vor Schuss Schluss war und die Sirene pünktlich nach 59:58 Minute ertönte. So trennte man sich 29:29.

 
  :: HC III: SPIELBERICHT  
  Punkt verloren und doch Kontakt zur Spitze gehalten
Zum 1. Advent war die II. Vertretung des SSV Heidenau zu Gast bei der III. Mannschaft des HC Elbflorenz. Und als anständiger Gastgeber gibt man dem Besucher auch gern mal ein schönes Geschenk mit nach Hause, in diesem Fall war es ein Punkt. Wobei, es hätten auch zwei Punkte sein können .... . Um es vorweg zu schicken, der Adventsmittag sah leider kein gutes Handballspiel. Die Dresdner begannen nervös in Abwehr und Angriff, lagen von Beginn an bis Mitte der 2. Halbzeit zurück (Halbzeit 13 : 16) und fanden eigentlich über die gesamte Spieldauer nicht zur erforderlichen mannschaftlichen Geschlossenheit. Die Gäste aus Heidenau beeindruckten dafür die Dresdner ein ums andere Mal mit schnellen, technisch solide und vor allem erfolgreich vorgetragenen Einzelaktionen. Nachdem die Dresdner erstmals in der Partie den Gleichstand (20 : 20) erreichten stand das Spiel auf der Kippe, es gelang jedoch keiner der beiden Mannschaften sich deutlicher als mit einem Tor abzusetzen. Zumeist waren es jedoch die Dresdner, die einem Rückstand hinterherliefen. Am Ende stand ein gerechtes (?) 28 : 28 auf der Anzeigetafel und der HC konnte sich, wie in dieser Saison schon so oft, bei seinen beiden gut aufgelegten Torhütern bedanken, die mit großer Routine eine Vielzahl der gegnerischen Angriffe entschärfen konnten. Dennoch, der Punktverlust tat am Ende doch ein wenig weh, zumal an diesem Wochenende der Tabellenführer beide Punkte eingebüßt hatte. Der Kontakt zur Tabellenspitze ist noch da, nur ob das Glas halb voll oder halb leer ist werden die nächsten Spiele zeigen. Auf jeden Fall muss sich die Mannschaft spielerisch noch deutlich steigern, wenn man beim Thema Aufstieg in die 1. Kreisliga ernsthaft ein Wort mitreden will.

HC III spielte:
Lindemann, Engelmann (Tor); Schurig (3), Winkler, Otto (8), Nieckler (9), Wilzhaus, Lehmann, Leischke, Bertram (6), Hieckmann (2), Zahmel

 
  :: GEOMETRISCHER SIEG  
  Souveräner Heimsieg mit Ecken und Kanten
Wir wollen hier nicht zu viel versprechen. Jedoch ist eines klar, der Dresdner und der Riesaer Spielbericht werden eine Symbiose eingehen wie sie die Spielberichtswelt noch nicht erlebt hat. Es wird besser als Quark mit Kartoffeln je geschmeckt hat. Der Grund ist ganz einfach, der Riesaer Spielberichtschreiber ist gleichzeitig Kassenwart beim HC, denn er kennt sich bei den Finanzen der Dresdner (besser: des Ligakrösus) super aus. Wir sprechen also mit einer Zunge, also mit der, die in der Mitte auseinander geht. Sie wissen schon.

Es gibt ein chinesisches Sprichwort das heißt: „Du bist größer als Copperfield, wenn du es schaffst in der Grundschule im Leseunterricht eine 6 zu bekommen, obwohl die Notenskala nur bis 5 ging.“ Magie kann so einfach sein! Was beide Mannschaften auf dem Spielfeld boten war nicht magisch. Wobei die Dresdner Lichtjahre von solchen Bezeichnungen weg sind, die Riesaer aber in der Kategorie „Magisch“ erst gar nicht antraten. So hieß das wenig magische Ergebnis am Ende 35:25 für die Heimmannschaft.

Mit einer 3:0 Führung starteten die Dresdner in diese Partie. Müller, Buschhaus und Kaiser hießen die Torschützen. Bei Riesa gab es zu Beginn nur einen Torschützen nämlich Gerhard Kumfert. Er netzte im Spiel insgesamt 9mal ein. Da aber ein Kumfert alleine noch keinen Sommer macht, führten die Dresdner in der 11. Min. 7:2. Vorher musste der HC schon einen Wermutstropfen hinnehmen, schied doch Mannschaftskapitän Christian Ruben verletzt aus (weitere Diagnose offen). Der für Ruben gekommene Hubald machte seinen Job in der Folge gut. Gegen in der 1. HZ überforderte Riesaer führten die 2006er teilweise mit 9 Toren (16:7/22. Min.) Der 18:10 Halbzeitstand war ein klares Zeichen der Dresdner Überlegenheit. Allerdings unterlag diese Führung schon einem beginnenden Makel, den die HCler über die bisherige Saison gesehen langsam bis zur Perfektion ausbauen (siehe 2. HZ).

Jeder Leser wartet sicher jetzt schon auf die berühmt berüchtigte Schwächephase der Dresdner. Und Zack: Wir liefern pünktlich! Pünktlich zum Anpfiff wurde der HC von allen guten Geistern verlassen und zwar gut 12 Minuten. Nach dem 23:21 durch die Riesaer war das in der Halle dann auch jedem klar. Vorher hatte man einen Fehler nach dem anderen fabriziert und dies noch mit einigen Fehlwürfen garniert. In der Abwehr war vor allem die rechte Seite der Dresdner im Dauerschlaf. Hatte der Riesaer Hegner sich in der 1. HZ noch an der Deckung des HC die Zähne ausgebissen, traf er in dieser Phase wie er wollte. Eine zwischenzeitliche Auszeit der Dresdner brachte nur langsam Besserung. Erst der Rückwechsel zu 90 Prozent der Anfangsformation konnte das Spiel langsam wieder in geordnete Bahnen lenken. So konnte man beim Spielstand von 24:22 noch einmal eine kleine Raketenstufe zünden und schenkte dem SC 6 Treffer in Folge ein. Beim 30:22 war das Spiel damit gelaufen. Der Rest war eine HC Müller&Kaiser-Show, denn sie warfen die letzten 5 Tore für den HC, der auf einmal so spielte, als hätte es die Schwächephase nie gegeben. Ein klares 35:25 war der verdiente Lohn und das in einem Spiel in dem es keine einzige Zeitstrafe gab.

Fazit: Der HC hat sich gebessert und schaffte es endlich mal eine klare Überlegenheit auch in ein klares Ergebnis umzusetzen, nämlich in den höchsten Saisonsieg. Andererseits bleiben alte „Leiden“, siehe die grausige Phase bis Mitte der 2. HZ. Dabei muss vor allem die derzeitige „2. Reihe“ sich in den kommenden Spielen steigern. Sonst kann der HC nicht im Spitzenbereich der Oberliga bestehen. Dabei präsentierte sich bisher keine Mannschaft in Dresden so schwach wie die Riesaer, das ließen die Dresdner aber den Gegner nur gut 40 Minuten spüren. Auf Riesaer Seite konnte nur Kumfert eine Leistung über dem Durchschnitt bringen. Andere sonstige Leistungsträger waren entweder verletzt oder nur ein Schatten früherer Tage. Bei den Dresdnern ragten an diesem Tag das Duo Müller und Kaiser etwas heraus. Beide erzielten zusammen 16 Tore. Vor allem Ersterer ist wohl derzeit der beste Müller den der HC seit der Verpflichtung dieses Spielers gesehen hat. Insgesamt wollen wir uns über einen +10 Sieg nicht zu sehr beschweren und die Kritik zeigt auch, dass die Mannschaft sich noch steigern kann.

Wort zum Spiel: Kein Kommentar! (auf vielfachen Wunsch und zur Sicherung endloser Dankbarkeit ...einfach mal ausprobieren) (:

Tore: Müller (9/2), Müller (7), Winkler (4), Hubald (3), Schmidt (2), Reinhardt (2), Seifert (2), Rothe (1), Klaco (1), Buschhaus (1), Ruben, Judisch (Tor), Wagner (Tor)

 
  :: VORBERICHt  
  Der SC Riesa kommt
Im zweiten Heimspiel in Folge hat der HC an diesem Wochenende den SC Riesa zu Gast. Die Riesaer stehen zur Zeit mit 5:13 Punkten auf Platz 12 der Tabelle. Dabei läuft nach einem recht ordentlichen Saisonstart für die Riesaer in den letzten Spielen nicht mehr viel zusammen. Zuletzt verlor man 3mal in Folge bzw. vier der letzten fünf Spiele. Dabei fehlte es vor allem dem Riesaer Angriff bisher an wirklicher Durchschlagskraft und die Abwehr ist so löchrig wie keine zweite bisher in der Oberliga. Zusätzlich plagen sich die Sportstädter mit allerlei Verletzungsproblemen. So sieht es für die Riesaer wie in der letzten Saison nach einem Kampf gegen den Abstieg aus. Als wichtigste Stützen der Riesaer Mannschaft sind vor allem Spielmacher Sten-Gunnar Zeitz sowie die Rückraumpieler Gerhardt Kumfert und Sebastian Hegner zu nennen. Aber auch sie konnten nicht verhindern, dass der SC in der Fremde noch keines seiner 4 bisherigen Spiele gewann. Rechnet man die derzeitige Platzierung und Verfassung der Mannschaft mit ein, so sind die SCler beim HC der klare Außenseiter. So können die Riesaer aber auch ohne wirklichen Druck aufspielen. Keiner erwartet von ihnen einen Sieg. Das der SC jedoch auch Top-Mannschaften ein Bein stellen kann, bewiesen die Mannen von Trainer Thomas Schneider z. B. beim Unentschieden gegen den derzeitigen Tabellendritten LHV Hoyerswerda. Der HC ist also gewarnt.

Für den HC ist das Spiel schon etwas Besonderes. Denn zum Abschied sagt der HC zu einem Spieler aus dem Kader leise Servus. Ein Akteur bei den 2006ern macht wahrscheinlich sein letztes Spiel für die 1. Mannschaft des HC. Für die Mannschaft ist dies ohne Frage ein großer Verlust und das in jeglicher Beziehung. Dabei wollen wir es zunächst belassen und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurückkommen.

Der HC ist im Spiel gegen Riesa Favorit. Diese Rolle lehnen die 2006er auch keineswegs ab. Dabei wurde das Problem der fehlenden Konstanz innerhalb der 60minütigen Spielzeit hier schon mehrfach angesprochen. Können die Dresdner dieses Problem lösen wird es für jeden Gegner in der Freiberger Arena sehr schwer. Personell kann der HC weitestgehend aus dem Vollen schöpfen. Einzig ein Torhüter wird wohl zuschauen müssen und der Ein oder Andere zuletzt verletzte oder kranke Spieler wird etwas geschont. Der 8. Sieg im 10. Spiel soll am Ende beim HC zu Buche stehen, darauf hat sich die Mannschaft eingeschworen.

 
  :: AUSWÄRTSSIEG - BERICHT HCII  
  SV Medizin Bad Gottleuba – HC Elbflorenz II 26:34 (12:19)
Nach einer Woche Erholungspause war der HC Elbflorenz II zu Gast beim SV Medizin Bad Gottleuba in Pirna / Sonnenstein. Das Spiel sollte trotz des deutlichen Sieges im Pokal nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zum einem trat der SV damals nicht in der vollen Besetzung an und zum anderen trafen ein paar Nachzügler erst kurz vor Spielbeginn in der Freiberger Arena ein. Demzufolge ging es von Anfang an konzentriert zu Werke. Die ersten Würfe wurden sicher verwandelt und so ging der HC schnell mit 1:4 in Führung. Jedoch agierte man gerade in der Anfangsphase im Abwehrverband teilweise viel zu passiv und kassierte einige vermeidbare Tore. Der kurzeitige Zwischenstand von 6:7 wurde durch eine konzentrierte Leistung in ein 9:16 und letztendlich zu einem Habzeitstand von 12:19 verwandelt. In der zweiten Halbzeit gab es insgesamt 6 Zeitstrafen, wobei 4 davon auf der Seite der HCler zu verbuchen waren. Kurz nach der Halbzeitpause stand man mit nur 4 Mann auf der Platte. Eine nicht mehr so konzentrierte Chancenverwertung und die genannten Zeitstrafen waren die Gründe, weshalb es dem HC nicht gelang, den erarbeiteten Vorsprung weiter auszubauen. So pendelte der Vorsprung stets zwischen sieben und neun Toren und man gewann zum Schluss verdient mit 26: 34. Da alle anderen Mannschaften in der Spitzengruppe der Bezirksliga sich einen Patzer erlaubt haben, belegt der HC Elbflorenz II nun den ersten Rang mit einem Punkt Vorsprung und einem Spiel weniger.

Es spielten:
Pitschmann, S. (Tor); Engelmann, M. (Tor); Reupke, C. (2); Jahn, A. (7); Roth, T. (2); Scheibe, M. (1); Brunzel, C. (1); Fischer, S. (2); Wermuth, M.; Hartmann, M.; Zahnow, S. (11); Mäusebach, P. (5); Brünning, S. (1); Kirchoff, R. (2)

 
  :: HEIMVORTEIL  
  Die nette Truppe von Nebenan
Der HC zeigte sich am Wochenende als netter Gastgeber und schickte den Gegner, wie schon so häufig, mit dem Gefühl wieder in die Heimat: „Na ja, wir haben angesichts des Gegners und im Blick auf unsere Möglichkeiten doch gar nicht so schlecht gespielt.“ Das liegt dann auch irgendwo zwischen Wahrheit und Trugschluss. Was heißt, der HC gewann am Wochenende sein siebtes von bisher neun Spielen gegen den HSV Glauchau sicher mit 29:24.

Die 1. HZ spielte der HC guten Angriffshandball ließ aber dafür Deckung vor allem von der 20. bis 30 etwas außer Acht. Zunächst begann die Partie ausgeglichen. Der Gast legte 0:1 vor und der HC im Gegenangriff durch Ronny Reinhardt direkt aus. Allein 4 der ersten 8 Tore erzielte der Dresdner Linksaußen. Im ganzen Spiel war er 10mal erfolgreich und damit bester Werfer seiner Mannschaft. Die erste Viertelstunde konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzten. Beim 6:4 in der 11. Min. führte der HC erstmals mit 2 Toren. Zwei technische Fehler des HC ermöglichtem dem HSV aber den 6:6 Ausgleich. Es folgte ein 7:7 von dem sich die 2006er aber erstmals auf 10:7 durch zweimal Rothe und einmal Müller absetzen konnten. Dabei fanden die Muldestädter gegen das schnelle Spiel der Dresdner zu keiner Zeit ein Mittel. In der Folge nutzte der HC eine Überzahlsituation zu gut heraus gespielten Toren und schraubte den Vorsprung bis zur 20. Min. auf 14:8. Auch die Abwehr stand jetzt besser. Torhüter Maik Wagner tat sein übriges. Er konnte alleine 9 Paraden bis zur Halbzeit für sich verbuchen. Dabei kaufte er seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Daniel Kästner einen Siebenmeter ab. Gleiches tat er noch einmal in der 2. HZ. In der 21. Min. wechselte der HC dann im Block vier Spieler. Ergebnis war ein Bruch im Spiel. Zwischen dem 14:9 und 16:12 leistet man sich zwei Fehlwürfe und drei Abspielfehler. So war der Sack beim 18:14 Halbzeitstand wieder einmal nicht zu. Die Glauchauer hatten bis zum diesem Zeitpunkt auf Grund ihrer Personalsituation (ohne Mraz, Toman und Dathe) eine ordentliche Leistung gezeigt. Wobei die Unterschiede innerhalb der Mannschaft der Muldestädter schon groß waren.

Die 2. HZ begann gut, der HC konnte den Vorsprung wieder auf 21:15 durch Tore von Müller, Scholz und Reinhardt ausbauen. Bis zum Ende des Spieles hielt sich der Vorsprung nun konstant zwischen 3 und 6 Toren. Wobei die Gastmannschaft an diesem Tag nicht besser konnte und der HC anscheinend „nur so hoch sprang wie das Pferd eben musste“ (schönen Gruß nach London). Vor allem zwischen dem 22:16 und 24:18 reihte man trotz sehr guter Deckungsarbeit einen Fehlwurf an den anderen. Die Glauchauer hatten es ihrem Torhüter-Fuchs zu verdanken, dass der Vorsprung nicht noch mehr anwuchs. Hatte eben dieser Torhüter in der 1. HZ vor allem von den Außenpositionen keine Schnitte gesehen, parierte er jetzt in wiederkehrender Regelmäßigkeit Würfe des HC. Der Rest des Spieles ist schnell erzählt. Die 2006er schaukelten das Spiel ohne so richtig gefährdet zu werden nach Hause. Das brachte am Ende einen netten 29:24 Entstand.

Fazit: Einer recht guten 1. HZ folgte eine bescheidene 2. HZ. Der HC holte ohne großen Glanz aber auch ohne 100 Prozent geben zu müssen einen verdienten Sieg. Der HC hat eben die nettesten Söldner wo gibt. Jede Mannschaft kann sich aus Dresden etwas Selbstvertrauen mitnehmen. Bitte Schön! Dem HSV Glauchau fehlte an diesem Tag aber für mehr einfach die Mittel. Die Mannschaft gab sich allerdings nie auf und die jungen Leute auf Seiten des HSV versuchten mit mehr und weniger Erfolg alles um das Spiel freundlicher zu gestalten. Das verlangt Anerkennung. Beste Leute auf Glauchauer Seite war Daniel Kästner und Enrico Fuchs. Die besten auf Seiten der 2006er waren Markus Müller, Ronny Reinhardt und Maik Wagner im Tor. Letzterer konnte bis zur 55. Min. 18 Paraden zum Sieg beisteuern. Mit diesem Heimsieg rückte der HC auf Platz 2 der Tabelle vor (Punkte Abstand 1 Punkt), da der LHV das Lausitzduell gegen den HVH Kamenz in der Lessingstadt deutlich verlor. Einziger wirklicher Wermutstropfen an diesem Tag war der geringe Zuschauerandrang, hatte der HC doch bisher in den Heimspielen eine volle bis knacke-volle Halle.

HC die Netten: Reinhardt (10/1), Müller (6), Scholz (5), Rothe (3), Ruben (2), Winkler (1), Schmidt (1), Klaco (1), Buschhaus, Kaiser, Hubald (n. e.), Friebe (Tor/n. e.), Judisch (Tor), Wagner (Tor)

 
  :: VORBERICHT  
  Muldestädter zu Gast in Dresden
Heute ist mit dem HSV Glauchau der aktuelle Tabellensechste zu Gast. Nach 6 Spielen hatte der HSV einen klassischen Saisonfehlstart hingelegt, hatte man doch zu diesem Zeitpunkt 4:8 Punkte auf seinem Konto. Erst mit zwei knappen Heimsiegen gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld (HSG Freiberg und SC Riesa) konnte man das Punktekonto inzwischen ausgeglichen gestalten. Während sich der HSV in eigner Halle bisher als sehr heimstark erwies, stehen auswärts nach 3 Auswärtsspielen 0 Punkte zu Buche. Wenn man die Namen der Glauchauer Mannschaft Revue passieren lässt: Kästner, Toman, Mraz, Lindner, Fuchs, Dathe und Anlauf, dann kann man kaum glauben, dass diese Mannschaft zurzeit nur 8 Pluspunkte aus 8 Spielen zu bieten hat. Es gibt nicht viele Mannschaften in der Oberliga, die so viel Erfahrung in einer Mannschaft vereinen. Der Rest der Mannschaft besteht aus jungen Leuten, die man vornehmlich aus Aue akquirierte. Vor dieser Saison kamen bspw. 4 Spieler aus der Auer Talenteschmiede. Auch die Bank ist beim HSV vor der Saison neu besetzt wurden. Veit Küchler kam dabei aus den eigenen Reihen und Jens Eckart vom Verbandsligisten aus Chemnitz. Beide mussten schon registrieren, dass Trainer in der Oberliga zu sein einen Lernprozess nach sich zieht. Lange Zeit spielte der in Dresden bestens bekannte Daniel Kästner beim HSV etwas den Alleinunterhalter, erst in den letzten beiden Spielen konnte der Rest der Mannschaft etwas aus seinem Schatten heraustreten. Insgesamt ist der HSV in dieser Saison schwer einzuschätzen, vor allem weil man die Qualität der vier bisherigen Siege schwer einordnen kann. Zwischen Platz 5 und 12 scheint zurzeit irgendwie alles möglich. Allein schon die oben genannten Spieler bürgen für Qualität, die man beim HC sicher nicht unterschätzen wird. So ist der HSV ein ernst zu nehmender Gegner, wie jeder Gegner in der Oberliga.

„Der HC legte vor, schaffte es aber trotz zahlreicher Chancen nicht den Sack zuzumachen.“ Genau diesen Satz kann man in vielen Berichten des HC lesen. Und genau dieser Punkt muss gegen den HSV Glauchau endlich mal geknackt werden. Die 2006er machen es sich in den Spielen immer wieder selber schwer. Endlich sollte der Knoten mal vollends platzen. Dann ist vieles möglich. Im Training hat man dafür wieder alles getan, nämlich geworfen, geworfen und geworfen und das auch am Feiertag. Insgesamt wurde das Training in dieser Woche bewusst angezogen. Nach dem Sieg in Freiberg wollen die Landeshauptstädter so auch in eigener Halle in die Erfolgsspur zurückkehren. Sie wollen unbedingt gewinnen. Mit einem ähnlich selbstbewussten Auftreten wie in Freiberg sollte dies auch gelingen. Verzichten muss die Mannschaft auf den erst wieder in dieser Woche Training eingestiegenen Erik Schaarschmidt auf Eric Seifert und leider auch auf, den in Freiberg starken Frank Wiegel (Krankheit). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Torhüter Maik Wagner. Der Rest der Mannschaft ist an Bord und die Schnupfennasen gehören immer mehr der Vergangenheit an. Nun heißt es das trainierte nur noch im Spiel umzusetzen, dann sind die Punkte 14 und 15 für die Dresdner drin.

 
  :: SIEG AM SAMSTAG  
  Klare Vorteile nicht genügend genutzt
Nimmt man die Vereinsfarbe grün zur Grundlage, dann lebt der Handball-Hulk zurzeit in der Lausitz und Dr. Bruce Benner in einer Bergstadt. Gespaltene Persönlichkeiten haben wohl auch gespaltene Wohnorte. Nicht nur in Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Mit einem aus Freiberger Sicht sehr schmeichelhaften 30:26 Sieg kehrten die Dresdner aus eben dieser Bergstadt zurück und stürzten die HSGler damit in ihre erste Minikrise der Saison.

Die Dresdner gingen durch Markus Müller mit 0:1 in Führung. Die Gastgeber führten nie. In der Folge schaffte man es bis zum 5:3 aus Dresdner Sicht 8 Fehlwürfe zu produzieren, davon 2 Siebenmeter. Insgesamt verballerte man im ganzen Spiel only 7 Siebenmeter. Dabei traf man in der Grube-Halle alles Mögliche bloß nicht das Tor. Alleine in der 1. HZ konnten die Dresdner 16 Fehlwürfe verbuchen, davon waren 9 kristallklar-lupenreine Einwurfchancen. Leider zieht sich das beim HC bisher durch die gesamte Saison. Schaut man auf diese Werte erklärt sich auch der knappe Stand zur Halbzeitpause (11:9 für den HC). Während der 1. HZ hielten vor allem die Dresdner die Freiberger im Spiel, jenes setzte ich sich auch in Teilen der 2. HZ fort. Die Zwischenstände von 4:8 und 7:9 waren also weit von dem entfernt wie es bei normaler Chancenauswertung hätte stehen müssen. Die Freiberger, die ohne ihren Spielmacher Jiri Tancos antreten mussten, hatten so gut wie keine Mittel gegen die kompakte Dresdner Deckung. Insgesamt wirkte die gesamte Mannschaft aus der Bergstadt recht gehemmt. Prickelnde handballerische Ideen hatten anscheinend Urlaub. Nur allzu deutlich wurde den zahlreich erschienen Zuschauern die Abhängigkeit der Mannschaft von Spielmacher und Abwehrchef Jiri Tancos vor Augen geführt. Das mag darum verwundern, hatten die HSGler doch in Vorbereitungsspielen ohne jenen Tancos teilweise starke Spiele abgeliefert. Interessanterweise hatte der Freiberger Moderator bei der Pressekonferenz nach dem Spiel ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. Nicht wenige Freiberger einschließlich einiger Spieler konnten sich bzw. das HSG-Team nach dem Spiel etwas realistischer einschätzen. Auf Dresdner Seite sah man gerade in der 1. HZ eine klare Dominanz die leider nicht in einen deutlichen Vorsprung umgesetzt wurde. In der 1. HZ hieß das Spiel eigentlich nicht HSG Freiberg gegen HC Elbflorenz sondern Gerd „Ich halte mal fast alles was auf das Tor kommt“ Vogel gegen HC Elbflorenz. Der HSG Keeper spielte eine überragende 1. HZ und bügelte so immer wieder die Unzulänglichkeiten seiner Vorderleute aus und das in einer Art Endlosschleife. Er war mit einigem Abstand der beste HSG Akteur an diesem Tag auf Seiten der Bergstädter.

Die 2. HZ begann so wie das Spiel schon vorher die ganze Zeit lief. Der HC legte vor (10:14), schaffte es trotz zahlreicher Chancen nicht den Sack zuzumachen. So erkämpfte sich die HSG in der 33. Minute den 14:14 Ausgleich. Die Dresdner blieben jedoch ruhig und schraubten den Vorsprung wieder binnen weniger Minuten auf 20:16. Vor allem Martin Kaiser übernahm jetzt immer wieder Verantwortung, auch vom Siebenmeterpunkt. Alleine 7 seiner 11 Tore erzielte er in der 2. HZ. Ab dem 19:16 für den HC kamen die Freiberger in der Folge nie mehr als auf 3 Tore heran. Überhaupt hatte man an diesem Tag das Gefühl, dass dieses Spiel unmöglich verloren gehen konnte. Auch das Freiberger Publikum wurde zunehmend ruhiger, sahen sie doch dass ihrer Mannschaft an diesem Tag schlichtweg die Mittel fehlten. Die Verzweiflung eines kleinen Teiles der Zuschauer war deutlich an ihren Rufen zu erkennen. Später erzählte man uns, sie hätten irgendwas gerufen mit „Retorte“. Auf Grund der weiten Entfernung hatten wir verstanden: „Bei der Leistung unserer Mannschaft fehlen uns die Worte“ oder „Wenn ihr das Spiel noch dreht backen wir euch eine Torte“. Wahrscheinlich stimmt nichts davon. Als in der 52. Min. die Dresdner nur noch mit vier Spieler auf dem Feld standen und es im Angriff trotz offensiver Deckung gegen zwei weitere Spieler schafften die HSG Abwehr regelrecht auszuspielen, war dann auch dem letzten der Ausgang des Spieles klar. Ab der 35 Min. war der Sieg nie mehr wirklich in Gefahr und so gewann der HC am Ende verdient mit 30:26 gegen die HSG aus Freiberg.

Fazit: Wie man eine so klare Überlegenheit im Spiel in einen Sieg mit „nur“ 4 Toren Vorsprung um setzten kann, dass fragten sich die Dresdner noch einige Stunden nach dem Spiel immer wieder. Zeit zu reden hatte man genug, genehmigte man sich doch im Freiberger Brauhaus noch ein leckeres Essen und die ein oder andere Hopfen Colada. Die Freiberger waren mit dem Ergebnis sehr gut bedient. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte im Angriff Martin Kaiser und Frank Wiegel und in der Abwehr Mathias Hubald etwas heraus. Für den HC scheint die Grube Halle ein gutes Pflaster konnte man doch mit dem Sieg in dieser Saison das Ergebnis aus der Vorsaison bestätigen. Auch ist es positiv zu bewerten das man sich zahlreiche klare Chancen herausspielte und es wird hoffentlich die Zeit kommen wo man diese dann auch konsequent in Tore ummünzt. Die Mannschaft zeigte somit nach der Niederlage gegen den LHV eine klare Reaktion. Die Freiberger enttäuschten an diesem Tag in vielen Belangen die Handball ausmachen. Kampfgeist konnte man dem Team von Volker Dietzmann allerdings nicht absprechen, und dass die Bergstädter es besser können haben sie diese Saison auch schon bewiesen.

Kaiser (11/2), Müller (6), Reinhardt (5), Scholz (4), Rothe (2), Klaco (1/1), Hubald (1), Wiegel, Winkler, Schmidt, Seifert, Wagner (Tor), Judisch (Tor)

 
  :: VORBERICHT FÜR SAMSTAG DEN 15.11.2008  
  Auf dem Weg in die Bergstadt
Die Reise der Dresdner führt am Wochenende zur HSG Freiberg. Die Bergstädter stehen aktuell mit 7:7 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Nach der nun nicht mehr ganz so jungen Saison wohl eher ein nicht gewollter Zwischenstand. Die Aussagen des Umfeldes der Bergstädter über die Ziele in dieser Saison waren durchaus unterschiedlich, während die Vereinsoberen etwas höher hinaus wollen, will der Trainer besser sein als im Vorjahr (d. h. Platz 5 und besser). Glorreiche Regionalligazeiten sind in Freiberg schon lange vorbei. Seit der Meisterschaft 2005/2006 konnten die Freiberger keine wirklichen Spitzenplatzierung mehr erreichen. So lief die HSG in den letzten beiden Spielzeiten etwas ihren Ansprüchen hinterher.

Die HSG hat einige erfahrene Akteure in ihren Reihen. Lange, Boos, Zornick, Tancos, Vogel, Steinfeld und mit Abstrichen auch Randt bringen genügend Erfahrung für die Oberliga mit. Ergänzt werden die Leute mit Erfahrung durch junge Spieler aus den eigenen Reihen, die mal mehr und mal weniger Perspektive aufweisen. Insgesamt profitiert die HSG schon seit Jahrzehnten von ihrer guten Jugendarbeit. Immer wieder können die Freiberger Talente finden und fördern und nur allzu oft müssen sie diese dann auch abgeben.

Neben dem HSV Glauchau (siehe Daniel Kästner) ist wohl keine Mannschaft in der Oberliga so abhängig von einem Spieler wie die HSG Freiberg. Die Niederlage in Glauchau am letzten Spieltag scheint dies zu bestätigen, denn hier fehlte eben jener Spieler. Jiri Tancos heißt der Spielmacher der Freiberger, der zurzeit oft den Unterschied ausmacht. Nicht nur als Torschütze vom Dienst tritt er auf, sondern er bereitet auch viele Tore für seine Mitspieler vor. Des Weiteren organisiert er die Abwehr. Der Spieler der dem Tschechen was die Leistung angeht noch folgen kann, ist Rechtsaußen Robert Zornick, sicher einer der besten seiner Zunft in der Oberliga. Wenn auch die HSGler seit zwei Jahren nicht mehr Top sind in der Oberliga, die Fans sind es auf jeden Fall, daran hat sich seit Regionalliga Zeiten nichts geändert. Garniert wird das mit einer Halle die man durchaus als kleines Schmuckkästchen bezeichnen kann. Und gerade in dieser Heimhalle geben die Freiberger nur selten Punkte ab und sind so mit den Fans im Rücken als stark einzuschätzen. Und die HSG steht unter einem gewissen Zugzwang den könnte man doch bei einer erneuten Niederlage in dem Minus-Bereich abrutschen. Auch auf Grund der Heimniederlage fährt der HC keineswegs als Favorit nach Freiberg. Solch eine Favoritenrolle muss man sich erst wieder erarbeiten und das über mehrere Spiele. Unlängst gelesene David und Goliath Vergleiche sind lächerlich und entsprechen kaum der Oberligarealität. Allerdings hat die Mannschaft nach der letzten Niederlage etwas gut zu machen. Das letzte Heimspiel wurde ausgewertet und relativ schnell abgehakt, so ging der Blick wieder nach vorn. Will man in Freiberg bestehen ist eine Leistungssteigerung dringend nötig. Im letzten Jahr konnte der HC ja schon in Freiberg gewinnen und warum sollte das nicht wiederholt werden.

Geordnetes Training war beim HC in dieser Woche nicht möglich, da fast die Hälfte der Mannschaft verschnupft zuhause blieb. Verzichten muss man weiterhin definitiv auf den (Mittel)-Langzeitverletzten Erik Schaarschmidt. Ansonsten stehen hinter Maik Buschhaus und Christian Ruben Fragezeichen. Erstmals ist auch wieder Josef Klaco dabei, der nach überstandener Krankheit schon gute Ansätze im Training zeigte.

 
  :: UNENTSCHIEDEN ERKÄMPFT  
  HC Elbflorenz 2006 II vs. TuS Weinböhla 29:29 (12:14)
Am vergangenen Sonntag standen sich vor heimischem Publikum im Spitzenspiel der Bezirkliga der HC Elbflorenz II und der TuS Weinböhla gegenüber. Ausgangssituation war folgende: Der HC Elbflorenz II befand sich auf dem ersten Tabellenplatz mit zwei Punkten Vorsprung auf den TuS Weinböhla. Die Gäste wollten durch einen Auswärtssieg den Vorsprung wettmachen, um den Kampf der Spitzenplätze enger zu gestalten.

Vor dem Spiel hatte man sich viel vorgenommen und man wusste von den Stärken des Gegners. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der HC kam von Beginn an alles andere als gut ins Spiel und lag nach ca. 12 Minuten 3:7 zurück. Grund hierfür waren viele technische Fehler und zu wenig Spielfluss im Aufbau. Nach und nach kamen die Heimsieben aber besser ins Spiel und kämpften sich 5 Minuten vor der Halbzeit wieder auf ein Tor zum 11:12 heran. Doch wer jetzt dachte, dass man vielleicht mit einem Unentschieden oder sogar mit einem Vorsprung in die Halbzeit gehen würde, hatte sich geirrt. Durch ein Spiel in der Unterzahl und Abschlussschwächen im Angriff konnte man den Anschluss nicht halten und ging mit hängenden Köpfen bei einem Stand von 12:14 in die Halbzeitpause. Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit sollten laut Kabinenansprache dem HC gehören, aber diese begann genauso wie die erste endete. Ideenlosigkeit im Angriff und unkonsequente Abwehrarbeit bauten den Vorsprung des Gastgebers Tor um Tor aus. Bei einem Spielstand von 13:20 war für die meisten Zuschauer der Sack schon zu. Eine Auszeit zum richtigen Zeitpunkt und einige taktische Positionswechsel brachten den HC wieder ins Spiel zurück. Mit einer enormen kämpferischen Leistung schaffte man es, den 7 Tore Vorsprung auf ein Tor zum 22:23 und sogar zum 23:23 zu verkürzen. Von nun an folgte ein offener Schlagabtausch, wobei die Heimsieben immer wieder mit ein oder zwei Toren in Rückstand geriet. Von den letzten 5 Minuten bestritt man vier in Unterzahl und erreichte dennoch ein Unentschieden. Als Fazit kann man sicherlich sagen, dass der TuS Weinböhla das Spiel über weite Strecken dominierte, aber der HC Elbflorenz II gerade in den letzten 20 Minuten durch unermüdlichen Kampfgeist den Punkt an diesem Spieltag verdient hat.

Es spielten:
T. Altenberger (Tor), M. Engelmann (Tor), A. Jahn (5), T. Roth (2), C. Brunzel, S. Brünning, M. Hartmann (1), M. Wermuth (1), S. Zanow (2), M. Scheibe (1), C. Reupke (4), R. Kirchhoff (3), S. Niekler, J. Klaco (6)

 
  Duell der Giganten
Sonnag zu Gast ist der LHV Hoyerswerda, seines Zeichens aktueller Tabellendritter. Dieser Platz 3 sieht den Traditionsverein aus der Lausitz (10:2) nur einen Punkt hinter den Tabellenführer aus Dresden (11:1). Nicht nur das macht den Vergleich interessant, sondern auch die Tatsache, dass beide Teams in der Oberliga noch ungeschlagenen sind. Schaut man noch genauer auf die Tabelle so kann man sehen wie stark sich die Mannschaften in ihren Werten gleichen. Alles in allem steigt so in Dresden damit das Spitzenspiel der bisherigen Saison.
Der LHV Hoyerswerda ist ein Teil des sächsischen Handballherzens und das seit vielen Jahren. Mehrere Jahre hielt man die Fahnen des sächsischen Handballs in der Regionalliga hoch. Auch in der Oberliga gehört der LHV Hoyerswerda seit Jahren zur Spitze und das auch im Fanbereich. In diesem Jahr wollte man mit der Verpflichtung von Daniel Grobelny und Krzysztof Gorniak und dem ehemaligen Pirnaer Trainer Matthias Allonge endlich wieder in Richtung Regionalliga durchstarten. Doch dann waren die polnischen Topverpflichtungen genauso schnell weg wie sie gekommen waren. Heute ist das alles Schnee von Gestern und die Mannschaft des LHV hat gezeigt, dass sie auch so gute Leistungen bringt. Zumal der große Erfolgsdruck durch den Wegfall der beiden polnischen Shooter nicht mehr so stark auf der Mannschaft lastet. Überhaupt ist die Jugend der Trumpf des LHV, denn mit Kalweit, Widera und Pfeiffer usw. befinden sich so einige Talente im Kader der Zusestädter. Das wird kombiniert mit erfahrenen Spielern wie Böhme, Devantier und Miehle. Die Mischung stimmt beim LHV. Was auf der einen Seite Trumpf ist, ist auf der anderen die Achillesferse des LHV, denn Jugend ist nicht immer konstant. Rückschläge muss man einplanen. Auch gewannen die Mannen von Trainer Allonge bisher nur gegen Teams die in der aktuellen Tabelle auf Platz 9 und schlechtern stehen. Ihre beiden Verlustpunkte kassierten sie zudem auswärts. Der LHV steht also in Dresden vor seiner bisher größten Bewährungsprobe. Die Dresdner bringen dem Gegner viel Respekt gegenüber und gehen von einem ganz schweren Spiel aus, was sicher eine volle Halle und gute Stimmung beschert.

 
  :: HC III SIEGT IM POKALS GEGEN BÜHLAU  
  Einzug ins Finale des Stadtpokals
Am 01.11.2008 hatte die III. Mannschaft des HC Elbflorenz eine Pflichtaufgabe im Stadtpokal gegen Dresden-Bühlau zu lösen. Die Mannschaft stellte sich dieser Aufgabe mit Konzentration, Engagement sowie Kampfgeist und hat am Ende zwar knapp aber deutlich verdient mit 26:25 gewonnen. Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft für die gezeigte Vorstellung!
Lohn der Mühen ist der Einzug ins Pokalfinale am 20.12.2008! Da warten mit Bielatal und Sportfreunde anspruchsvoll schwere aber auch lösbare Aufgaben. Nicht nur die weihnachtliche Vorfreude dürfte da anwachsen!
Nochmals zurück zum Pokalspiel gegen Bühlau. Besonders erwähnenswert war, dass fast alle Mannschaftspositionen torgefährlich waren, dass A. Donath dreizehn (!!!) 100-%ige Chancen des Gegners zunichte machte und dass R. Engelmann in der Schlussphase einen wichtigen 7-m-Wurf parieren konnte. HC III spielte mit: Donath / Engelmann im Tor, Schurig (2), Winkler (2), Nieckler (5), Wilzhaus (1), Lehmann (2), Leischke, Deinart (9). Barsig (1) und Bertram (4).

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  :: IST DOCH NUR EIN POKAL  
  In der 2. Pokalrunde das Aus
Mit einer 29:24 Niederlage beim HSC Leipzig schieden die Dresdner vor einer enttäuschenden Kulisse von 170 Zuschauern aus dem Sachsenpokal aus. So war die angekündigte „Brüderhölle“ leider nur ein laues Süppchen. Frank Wiegel, Erik Schaarschmidt und Josef Klaco hatte der HC aus bekannten Gründen zu hause gelassen. Man startete gut ins Spiel, denn die ersten beiden Angriffe der Leipziger konnten geblockt werden. Der vor allem in der 1. HZ starke Maik Wagner im Tor ermöglichte eine schnelle 5:2 Führung für die Dresdner. Der übliche Leipziger Heimspiel-Blitzstart war ein Dresdner geworden. Danach entwickelte sich eine enge Partie in der die Dresdner aber immer ein bis zwei Tore vorlegten. Erster Knackpunkt im Spiel waren zwei vergebene Chancen fünf Minuten vor dem Pausentee, die eine 15:12 Führung hätten bringen können. Bis dahin hatten die Dresdner den Rhythmus auf der Platte bestimmt und lediglich drei Fehlwürfe gemacht. Zweiter Knackpunkt war, dass man 45 Sekunden vor Ende der 1. HZ in Ballbesitz es nicht schaffte mit einer knappen Führung in die Kabine zu gehen. Ganz im Gegenteil verlor man 15 Sekunden vor der Halbzeit den Ball kassierte in der letzten Sekunde den Ausgleich und noch kurz vorher 2 Minuten. Besser kann man es kaum erfinden.

Der Dritte Knackpunkt kam kurz nach der Halbzeitpause. Beim Stand von 16:17 und 17:17 vergaben die 2006er jeweils eine hundertprozentige Chance plus noch die sich danach ergebende Chance zum Nachwurf. Bei 19:19 in der 44. Min. war man jedoch weiter im Spiel. Eben in der gleichen Minute gingen die Hausherren das erste Mal im Spiel mit 20:19 in Führung. Diese baute Leipzig dann auf bis zur 50. Minute auf 24:19 aus. Die Dresdner verloren in diesen knapp sieben Minuten zusehends den Faden. Hatte man die offensive Abwehr der Leipziger vorher noch 30 Minuten mit viel Bewegung vor Probleme gestellt, versuchte man es jetzt mit Einzelaktionen. Vor allem auf der Spielmacherposition fehlten zunehmend die Impulse. Auf Leipziger Seite war das nicht anders. Was der HC in der guten 1. HZ richtig gemacht hatte machte man nun falsch. Hatte man dem Leipziger Torhüter in der 1. HZ die Bälle in den Giebel gepackt, warf man jetzt dahin wo er sie besonders gern hat, nämlich ins „Basement“. Von der 50. Minute an war es dann wieder das offene Spiel was es über die meiste Zeit der Begegnung war. Die Dresdner versuchten noch etwas über eine offensivere Deckung, dies konnte aber auch nicht mehr zu einer Wende beitragen. Der HSC ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann verdient mit 29:24. Gratulation zum verdienten Einzug in die nächste Runde.

Fazit: 40 Minuten gut bis sehr gut gespielt, dann in sieben Minuten das Spiel verloren. Vier Fehlwürfen in der 1. HZ standen zwölf in der 2. HZ gegenüber. Genau da liegt der Hund begraben. Man ließ zwei Siebenmeter weg und noch zwei Hundertprozenter mit Nachwurf. So etwas kann sich eben in so einer Partie bei einem Spitzenteam nicht leisten. Beste Spieler auf dem Parkett waren Mario Scholz und Markus Müller mit sieben Treffern sowie ein 40 Minuten gut haltender Maik Wagner. Auch Frank Rothe wusste in der 1. HZ zu überzeugen musste dann allerdings kurz vor der Halbzeit mit Verletzung ausscheiden. Die Leipziger gewannen verdient und nach dem Spiel ist sicher beiden Lagern klar es gibt in diesem Jahr keine Übermannschaft. Das Spiel war enger als es das Ergebnis ausdrückt. Alle Spieler kamen zum Einsatz und für die anstehenden Ligavergleiche hat man sich viel Interessantes mitgenommen. Jetzt konzentriert man sich voll auf die Liga. An die gute erste Halbzeit heißt es im nächsten Spiel anzuknüpfen. Ob alle gesund aus dem Spiel raus gekommen sind beleibt leider wieder abzuwarten.

Scholz (7), Müller (7), Rothe (3), Reinhardt (3/3), Winkler (2), Hubald (1), Schimdt (1), Seifert, Buschhaus, Ruben, Kaiser, Friebe (TW), Wagner (TW)

 
  :: VORBERICHT  
  Brücke zum Erfolg
Die Oberliga hat am kommenden Wochenende Pause, der HC jedoch nicht. Es steht die 2. Runde des Pokals ins Haus. Gegner ist der HSC Leipzig und die 2006er müssen zur wohl attraktivsten Anwurfzeit (11 Uhr) am Sonntag in Leipzig antreten. Das sich der HC in der Liga so positiv entwickelt wie in den letzten Wochen hatten die Verantwortlichen so auch nicht erwartet. Eigentlich wollte man in der Hinrunde die Neuzugänge integrieren und oben dran bleiben, um eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu haben. Und eben auf Grund dieser positiven Entwicklung hat der Pokal für den HC etwas an Bedeutung verloren, will man sich doch nun ganz und gar auf die Liga konzentrieren. Auch weil für die 2006er demnächst einige schwere Spiele ins Haus stehen. So hat man in der Woche vor dem Pokalspiel in der einen oder anderen Trainingseinheit den Druck raus genommen und sich weniger speziell als sonst auf den Gegner vorbereitet. Die Vorbereitungen galten schon eher dem nächsten Gegner in der Oberliga. Co-Trainer Wolfram Wegehaupt: „Ob man in Leipzig aus dem Spiel einen Pokalknüller machen will ist uns ziemlich egal, für uns ist es eine Art Brückenspiel um für die Oberliga den Rhytmus zu behalten.Bei unserer derzeitigen gesundheitlichen Situation müssen wir auch mal weiter als bis zum nächsten Spiel denken.“ Das Pokalspiel bietet auf der anderen Seite die Möglichkeit noch einmal dieses oder jenes auszuprobieren. Die Spieler welche bisher weniger Spielanteile hatten können sich beweisen und sich zusätzliche Sicherheit holen, denn wie die bisherige Saison zeigte werden alle Spieler beim HC dringend benötigt. Für die angeschlagenen Spieler wiederum bietet sich die Möglichkeit sich für die wichtigen Spiele in der Oberliga „auszukurieren“ bzw. etwas zu schonen. Wenn möglich werden alle Spieler in Leipzig eingesetzt. Wer neben Erik Schaarschmidt und Frank Wiegel im Pokal fehlt konnte man nach dem letzten Training noch nicht beantworten. Es könnten auch wieder drei Torhüter auf dem Protokoll stehen. Wer gerade aus laufen kann kommt einfach mit. So gehen die Dresdner ohne großen Druck ins Spiel gegen den HSC. Aufschlüsse für anstehende Ligavergleiche bringt das Spiel auch unabhängig vom letztendlich Ausgang.

 
  :: SIEG  
  HC weiterhin ungeschlagen
Der HC bleibt auch nach dem 6. Spieltag in der Oberliga ungeschlagen. Ein 29:22 Sieg beim Aufsteiger LRC Mittelsachsen machte es möglich.

Nach der Erwärmung war den HC Verantwortlichen klar, Christian Ruben kann nur in aller höchster Not eingesetzt werden (am Ende waren es 20 Sekunden), Daniel Schmidt auch nicht über längere Zeit und Martin Kaiser musste ganz schön auf die Zähne beißen. Da Frank Wiegel, Josef Klaco und Erik Schaarschmidt gleich gar nicht mit angereist waren, standen zum ersten Mal alle drei Torhüter auf dem Protokoll. Der LRC startete besser ins Spiel und ging folgerichtig mit 2:0 in Führung. Beide Treffer erzielte der „Oschatzer“ Kroate Sime Humbolt. Er erzielte alleine vier der ersten fünf Treffer für die Hausherren, was ihm später eine Sonderbewachung durch den HC einbrachte. Nach der 4:2 Führung des LRC konnten die Landeshauptstädter dann zum ersten Mal in der 10. Min. zum 4:4 ausgleichen. Wenig später ging man beim 6:7 dann erstmalig in Führung. Diesen Vorsprung konnte man dann auf 6:9 erweitern. Der LRC nahm seinerseits eine Auszeit und nach dieser Mario Scholz in Manndeckung. Dabei waren das Problem für die Mittelsachsen nicht die Tore von Mario Scholz, als vielmehr die Tatsache, dass er es immer wieder schaffte seine Nebenleute nach Belieben frei zu spielen. Nach der Auszeit entwickelte sich das Spiel wieder etwas in Richtung des LRC. Den Dresdnern unterliefen einfach zu viele Unkonzentriertheiten. Die Herausnahme des bis dahin gut Regie führenden Maik Buschhaus brachte einen kleinen Knick. Auch verwarf Ronny Reinhardt in dieser Phase seinen ersten Siebenmeter, nachdem er vorher vier Stück in Folge sicher verwandelt hatte. Die Oschatzer Halle glaubte spätestens beim 12:11 in der 24. Min. an ihre Chance. Nach dem 13:12 für den LRC wenig später nahmen 2006er ihrerseits eine Auszeit und wechselten danach im Tor. Maik Wagner kam für Roman Judisch. Ein Wechsel der Gold wert sein sollte. So parierte Maik Wagner beim Stand von 13:13 gleich einen Siebenmeter und legte drei Paraden bis zur Halbzeit nach. Zehn weitere Paraden sollten ihn der 2. HZ folgen. Die 2006er schlugen daraus Kapital und gingen mit einer zwei Toreführung (13:15) in die Kabine. Es war das erwartet enge Spiel geworden.

Nach der Pause legte der HC schnell drei Tore nach (13:18) und mischte in der Abwehr ordentlich Beton an und wenn das nicht half, half an diesem Tag Maik Wagner. Beifall bekam er von der Bank vor allem für den zweiten gehaltenen Siebenmeter. Den wollte ihm der Kroate Humbolt durch die Hosenträger werfen. Allerdings hatte der HC Keeper die Beine einfach eiskalt zugelassen und so prallte der Ball einfach ab. Dem LRC viel in der 2. HZ nichts mehr groß handballerisches ein. Aufgeben taten sich die „Mittelsachsen“ aber nie. Spätestens beim 16:23 in der 47. Min. war der Zug jedoch für die Hausherren abgefahren. Und der LRC kann sich bei einem sehr guten Ronny Anders im LRC Gehäuse bedanken, dass sich der Vorsprung der HCler in Grenzen hielt. In der 56. Min konnte der HC seinen Vorsprung trotz kleiner Sünden auf neun Tore ausbauen (19:28). Beim LRC war zu diesem Zeitpunkt mehr vom Hallensprecher als vom Publikum zu hören. Am Ende gewann der Gast auf Grund einer Steigerung verdient und in der 2. HZ nie mehr richtig gefährdet mit 29:22. Die Schiedsrichterleistung von Hähle/Uhlig reihte sich weitestgehend nahtlos in die guten Leistungen der Schiedsrichter in diesem Jahr ein. Hier haben die „Sachsenschieris“ im Vergleich zum letzten Jahr einen Sprung gemacht!

Fazit: Als erstes geht ein Kompliment an die Mannschaft, denn sie trotzte allen schlechten Rahmenbedingungen. Ein weiteres Kompliment geht an die angeschlagenen Spieler die auf die Zähne bissen und die Mannschaft in engen Situationen unterstützten. Bester Spieler in einer sehr homogenen Mannschaft war an diesem Kreisspieler Mathias Hubald, der nicht zum ersten Mal andeutete was für ein Talent er ist. Welchen Respekt der Gegner vor ihm hatte drückt die Mehrfachangabe von Verletzungen auf dem Spielprotokoll aus. Auch wollen wir Maik Wagner nicht vergessen der nur 10 Tore in gut 35 Minuten kassierte und in eben dieser Zeit 13 Bälle hielt. Mittlerweile hat der HC 11:1 Punkte und ist seit acht Pflichtspielen (eingerechnet die Vorsaison) ungeschlagen. Trotz der Tabellenführung hat man sich das Prädikat Spitzenmannschaft aber noch lange nicht verdient. Nächste Woche ist dann Pokalwochenende was man vor allem dazu nutzen wird um den Rhythmus für die Liga nicht zu verlieren. Übergroße Bedeutung misst man dem Pokal so oder so nicht zu, hat doch die Liga nach dem sehr guten Saisonstart nun absolute Priorität.

Kaiser (4), Müller (4), Buschhaus (4/1), Reinhardt (4/4), Hubald (3), Seifert (3), Scholz (3/1), Schmidt (2), Winkler (1), Rothe (1), Ruben (n. n. e) (:, Friebe (n.e.), Judisch (Tor), Wagner (Tor)

 
  :: VORBERICHT  
 
Die Reise des HC geht am Wochenende nach Oschatz zum LRC Mittelsachsen. Der LRC hatte sich erst nach zweimaligem Staffelsieg in beiden Verbandsligastaffeln zum Aufstieg in die Oberliga entschlossen. Neben den Kowegern aus Görlitz ist der LRC also der zweite Aufsteiger dieser Saison. Dabei steht den Dresdnern in „Mittelsachsen“ sicher eine heiße Partie bevor, wird doch die Halle des LRC wieder gut gefüllt sein. Und auf seine lautstarken Fans kann sich der LRC schon seit Jahren verlassen. Außerdem könnten zwei weitere Eckpunkte der Heimhalle der Mittelsachsen zusätzliches Leben einhauchen: Nicht nur das mit den 2006ern der aktuelle Tabellenführer kommt, auch den ersten Sieg konnte der LRC am Wochenende auswärts gegen den HSV Glauchau einfahren. Das die Mannschaft um Denker und Lenker Matthias Bardo (zuletzt verletzt) das Zeug dazu hat die Oberliga zu halten steht für die Verantwortlichen beim HC außer Frage. Die Mannschaft ist seit Jahren eingespielt und hat sich mit Ronny Anders (Tor) und mit dem Kroaten Sime Humbolt (Halbrechts) gut verstärkt. So war auch kaum zu erwarten, dass die Mittelsachsen nach anfänglichen vier Niederlagen die Nerven verlieren. Trotzdem muss die Mannschaft erst noch beweisen was der Sieg im kriselnden Glauchau wert ist. Für das Selbstvertrauen war er sicher enorm wichtig, jedoch kommt mit dem HC eine Mannschaft nach Oschatz die um eines gefestigter ist als bspw. der HSV Glauchau derzeit. Und gegen solche gefestigten Mannschaften sah der LRC bis jetzt nicht so gut aus. Auch wird der HC die Favoritenrolle beim LRC ganz offensiv angehen. Die Dresdner wollen diese beiden Punkte unbedingt mit in die Landeshauptstadt entführen. Dafür müssen sich die Dresdner aber unbedingt steigern und zwar vor allem in der Abwehr. Aber auch die Torhüter haben sich in den letzten Spielen nach oben hin noch etwas offen gelassen. Der LRC ist wie jeder Gegner in der Oberliga ernst zu nehmen und so werden die Schönfeld Schützlinge nicht den Fehler machen den Gegner zu unterschätzen.

Trotz dessen das es beim HC ganz gut läuft, zweifeln die 2006er ein klein wenig am Handballgott, hatten aber vor der Saison vorgesorgt. Was ist damit gemeint? Der 17er Kader hat mittlerweile schon einiges an "Rendite" eingebracht, er machte aber in den letzten Wochen auch Sorgen. Die Trainer standen bisher nie so vor der Qual der Wahl wie sie es vor der Saison annahmen. Das wird sich auch gegen den LRC nicht ändern. Die Trainer des HC müssen dabei weiterhin auf den noch länger verletzten Erik Schaarschmidt und den nur leicht auf dem Weg der Besserung befindlichen Josef Klaco verzichten. Gerade beim letzt genannten ging der Saisonstart bisher gesundheitlich leider total in die Hose. Ein weiteres Fragezeichen steht außerdem hinter Daniel Schmidt, Martin Kaiser und Frank Wiegel, welche diese Woche nicht trainieren konnten. Die Trainer hoffen aber darauf, dass zumindest die letzten beiden am Wochenende wieder von der Partie sind. Bis jetzt hat es die Mannschaft immer geschafft Ausfälle zu kompensieren.

 
  :: WILLKOMMEN IN DER BEZIRKSLIGA  
  Bezirksliga 5. Spieltag SG Kurort Hartha vs. HC Elbflorenz 2006 II 36:33
Ein Auswärtsspiel was keiner langen Anreise bedurfte, zu Null Punkte in der laufenden Meisterschaft und eine Harthaer Mannschaft als Gastgeber die nach Toren doch zu besiegen sind. Waren dies, die Gedanken vor dieser Partie in den Köpfen unserer Spieler??

In der Anfangsphase dieses Spieles stand unsere Abwehr nicht und dementsprechend bekam unser Torhüter auch kaum einen Ball zu fassen. Die Akteure aus Hartha zeigten uns wie Handball erfolgreich gespielt werden kann.Jeder Wurf auf unser Tor, ob von der Aufbaureihe, Kreismitte oder von Außen war ein Tor. Man war immer einen Schritt zu spät am Gegner. In Toren ausgedrückt lag man nach gut 10 Minuten mit 4:10 hinten. Durch unnötige Fouls im Abwehrverband wurden berechtige 2 -Minutenstrafen, in vierfacher Ausführung in nur 5 Minuten, an unserer Mannschaft berechtigt gegeben. In dieser Phase ging fast nichts mehr, durch Einzelaktionen im Angriff und dergeringen Trefferquote des Gegners blieb uns trotz allem schlimmeres erspart.Der Angriff der Dresdner wurde nicht wie in der Kabine vor dem Spiel besprochen auf das Parkett gebracht. Der Ball sollte in der Aufbaureihe lange laufen, um sich in der gut stehenden 6:0 Abwehr von Hartha, Lücken zu erarbeiten. Man war bemüht dies umzusetzen, doch klare Chancen wurden nicht in Tore umgemünzt. Zu viele Einzelaktionen, einer Fehlerquote die einfach zu hoch war und leider auch eine zweite Reihe die im Angriff zu oft am Torhüter aus Hartha ihren Meister fand, machte unsere Aufholjagd zur Qual. In der 25. Minute bekam Alex J. seine dritte 2. Minutenstrafe, die bekanntlich mit einer roten Karte von den Schiedsrichtern geahndet wurde. Der Spielstand zu dieser Zeit lautete 10:16. Der Abstand von 6 Toren blieb bis zur Halbzeit dieser Partie bei einem Stand von 13:18 Toren. Trainer Michael Schöne war jetzt gefragt der Mannschaft wieder Halt und Selbstwertgefühl für die nächsten 30 Minuten zu geben – man war echt beeindruckt, wie torhungrig der Gastgeber aufgetreten war. In der zweiten Halbzeit hatte man den Willen der Mannschaft gesehen, den so klaren Rückstand endlich zu verkürzen. Man spielte einen sehr schnellen Ball aus der Abwehr oder vom Anwurfpunkt in die gegnerische Hälfte und erzielte dabei auch sehr einfache Tore. In den ersten zehn bis fünfzehn Minuten der 2.Halbzeit kam man öfters bis auf drei Tore an Hartha wieder heran. Man mag es nicht glauben, aber ab der Mitte der zweiten Halbzeit lag man nur noch 2 Tore hinten. Es kam die entscheidende Phase im Spiel doch leider fehlte die Clevernis und eine ordnende Hand im Aufbauspiel. Man gab sich bis zum Schluss des Spieles nicht auf – die Moral war nicht zu übersehen, aber Hartha hat durch ein gutes Aufbauspiel immer wieder unsere Abwehr überwinden können und konnte dadurch nicht nur den Tore Abstand, sondern auch verdient das Spiel mit 33:36 für sich entschieden.

Es lässt sich anschließend nur sagen, dass 36 Gegentore einfach zu viel des Guten waren. Die Abwehrarbeit war an diesem Tag zu wenig, oder besser gesagt konnte man nicht rechtzeitig den Ballführenden in seiner Aktion stoppen. Dieser konnte dann fast immer einen seiner Mitspieler, der in eine gute Wurfposition gelaufen war, ungehindert anspielen und damit frei zum Wurfauf unseren Kasten kommen. Dazu noch eine schlechte Chancenverwertung (besonders die 100%-igen), die einem die grauen Haare wachsen ließ, waren zuviel des Guten.

Willkommen in der Bezirksliga …

Ein großer Dank auch an unsere Fans, die sich unsere zweite Mannschaft in einem schwachen Spiel ansehen müssten. Man kann es anders und das möchten wir Euch gerne beim nächsten Punktspiel, am 08. November in Weinböhla beweisen.

 
  :: JETZT NICHT ÜBERMÜTIG WERDEN!  
  Glanzlos Pflichtaufgabe gelöst
Mit 36:32 (20:15) löste der HC am Wochenende seine Heim(Pflicht)aufgabe gegen den Aufsteiger aus Görlitz. Über das Spiel brauch man kaum viele Worte zu verlieren. Das Spiel startete vor allem mit HC Alleinunterhalter Mario Scholz, der alleine sieben der ersten zehn HC Tore erzielte. Er machte zu diesem Zeitpunkt mit der Görlitzer Abwehr was er wollte. Insgesamt entwickelte sich über die gesamte Spielzeit ein recht schnelles und torreiches Handballspiel, in dem sich die Torhüter auf beiden Seiten des Gefühls nicht erwehren konnten, dass ihre jeweiligen Abwehrreihen sich des Öfteren meditativen Pausen gönnten. Die Görlitzer zeigten sich in guter Form und glaubten immer an ihre Chance, die sie aber realistisch gesehen nie wirklich hatten. Das fordert viel Respekt. Gewachsen waren die Koweger dem schnellen Spiel der 2006er zu keinem Zeitpunkt. Jedoch nutzen sie schon in weiten Teilen Oberligareif auch immer wieder die Chancen, die ihnen die Dresdner auch immer wieder boten. Der HC selber ließ schon wie in den Spielen vorher etliche Chancen aus, dass Spiel frühzeitig und deutlich zu entscheiden. Genau das muss man aber abstellen, wenn die 2006er dauerhaft in der Spitzengruppe bleiben wollen. Exemplarisch war der Schluss des Spieles, welcher den Gästen eine Ergebniskosmetik erlaubte. So funktionierte die Manndeckung der Koweger in der Endphase des Spieles nur solange nicht, bis die 2006er auch freieste Chancen vergaben. Alleine in den letzten drei Minuten scheiterte man freistehend dreimal. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung tat sich beim HC über 60 Minuten keiner groß hervor. Lediglich Markus Müller sei erwähnt (7 Tore), der im Blick auf die letzten beiden Spiele stark ansteigende Form zeigt. Auf Seiten der Görlitzer geht ein Extralob an Fabrice Türkowsky, welcher auf der Spielmacherposition die Dresdner Abwehr immer wieder mit sehr guten Aktionen überwand.

Fazit: Zwei Punkte, Mund abwischen, weiter machen. Im Angriff war die Leistung der HCler weitestgehend ansprechend, in der Abwehr nicht. Trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass man das Spiel hätten verlieren können. Die Görlitzer machten ein gutes Spiel, hatten einen stimmungsvollen Anhang mit und die Zuschauer in der Halle bekamen insgesamt ein recht flottes Spiel zu sehen. Die Dresdner werden sich über nun mittlerweile 9:1 Punkte kaum beschweren. Tabellenplätze sind dabei nebensächlich. Die 2006er können sich realistisch einschätzen und so ist das Wort Spitzenteam beim HC in dieser Woche ein Unwort! Das mit dem realistisch einschätzen, geht das noch jedem so? Einer der Görlitzer Verantwortlichen war sich nach dem Spiel sicher gegen die HSG Freiberg und gegen den LHV Hoyerswerda ziehen die Dresdner den Kürzeren. Nun weiß jeder erfahrene Mann an der Seitenlinie, das Quervergleiche handballerischer Humbug und außerdem ganz gefährliches Gut sind. Wenn Spieler so etwas äußern, bekommen sie vom Trainer einen Schuss vor den Bug. Es ist wirklich schön was die Görlitzer bisher erreicht haben, jedoch sollte man nicht den Fehler machen und den Respekt verlieren bzw. die Fähigkeit sich realistisch einzuschätzen. Die Basis für eine heiße Partie in Görlitz sollte damit gelegt sein!

Scholz (7), Müller (7), Reinhardt (6/5), Kaiser (5), Schmidt (4), Hubald (2), Winkler (2), Buschhaus (1), Rothe (1), Seifert (1), Ruben, Wiegel, Friebe (Tor), Judisch (Tor, n.e.)

 
  :: VERSCHENKTER SIEG!  
  Hochmut kommt vor dem Fall
Sonntag, der 19.10.2008, 18.10 Uhr Sporthalle im BSZ Freital. Die 3. Mannschaft des HC Elbflorenz tritt gegen Harthas II. zum Punktspiel der 2. Kreisliga an. Die Dresdner bestimmen von Beginn an das Spiel, gehen zuerst in Führung und bauen den Abstand zum offensichtlich etwas überforderten Gegner zügig aus. Die Abwehr stand sicher und engagiert, im Angriff waren flüssige Spielzüge und Konzentration im Abschluss zu erkennen. Halbzeitstand 8 : 16. Nach Wiederanpfiff der 2. Halbzeit führen die Dresdner zwischenzeitlich mit 9 Toren (33. Spielminute)! Danach war das Spiel in den Köpfen offensichtlich „abgehakt“. Was soll uns denn hier noch passieren???? Die Folge waren SIEBEN (!) Gegentore in Serie, eine danach völlig in sich zusammenbrechende (Selbst)Herrlichkeit der Dresdner, sowie zwei an Harakiri erinnernde Einzelaktionen, selbstredend ohne Erfolg. HC III. kann sich bei A. Donath bedanken, der die Mannschaft mit einigen guten Paraden im Spiel hielt um am Ende ein zur Halbzeit nicht erwartetes 26 : 26 auf der Anzeigetafel vermerken zu können. Schade, dass so leichtfertig ein Punkt liegen gelassen wurde. Nun, jedes Ding hat zwei Seiten und die Dresdner wissen jetzt hoffentlich, wie weit man mit Hochmut kommt.

HC Elbflorenz III spielte mit:
A. Donath / R. Engelmann im Tor, F. Bertram, H. Leischke, St. Wilzhaus, J. Hieckmann, M. Lehmann, A. Otto, H. Gerischer, P.-M. Zahmel und A. Schurig

 
  :: WENN DAS PFLASTER VERSAGT!  
  Verletzungspech bleibt 2006ern treu
Nachdem sich Anfang der Woche Frank Rothe nach seiner Krankheit und Eric Seifert nach mehrwöchiger Verletzung wieder zurückgemeldet hatten, musste der HC einen erneuten Ausfall eines Leistungsträgers hinnehmen. Erik Schaarschmidt wird für unbestimmte Zeit ausfallen. Er zog sich im Spiel am Wochenende einen schmerzhaften Sehnenriss im Fuß zu. Eine genauere Diagnose steht noch aus. Diese wird dann auch die wahrscheinliche Ausfallzeit bestimmen. Für die Mannschaft ist der Ausfall schade, hatte sich doch Erik super in die Mannschaft integriert und war nach seiner Verletzung zum Ende der letzten Saison zum jetzigen Zeitpunkt in einer körperlichen Verfassung wie lange nicht mehr. Dazu erlebten noch Pepe Klaco und Roman Judisch gesundheitliche Rückschläge. Leider passt dies alles ins Bild der letzten Dresdner Wochen. Die Trainer hoffen bald auf eine Trendwende.

 
  :: EINER IST BESSER ALS KEINER!  
  Punkteteilung in Döbeln
Gerade in den letzten Spielminuten war das Spiel an Spannung kaum zu überbieten und die Stimmung in der Döbelner Stadtsporthalle auf dem Siedepunkt. Es ging in den letzten drei Minuten auf und auch ein wenig neben der Platte turbulent zu. Was am Ende dabei raus kam war ein heiß umkämpftes 31:31 mit dem alle nach dem Spiel leben konnten, die Einen mehr die Anderen weniger. Jeder mit dem man nach dem Spiel sprach sah es ähnlich.

Das Spiel begann mit einem Tor für die 2006er von Markus Müller. Der war an diesem Tag gut aufgelegt und traf fünfmal und das oft in kniffligen Situationen. Nach anfänglichen abtasten kamen die Dresdner besser ins Spiel. Das Ergebnis war ein 5:10 aus Sicht der Hausherren. Allein fünf der zehn Tore hatten die 2006er über schnellen Handball erzielt. Etwas unerklärlich kam es dann zu einem Bruch im HC Spiel, was die HSG wieder auf 10:11 heran brachte. Immer wieder fand man in dieser Phase auch bei freien Chancen seinen Meister in Dirk Fischer im HSG Tor. Jener hatte an diesem Tag einen sehr großen Anteil am Punktgewinn der Hausherren. Das war ein Knackpunkt des Spieles denn die Dresdner ließen über das Spiel gesehen einfach zu viele Chancen weg, vor allem in der 1. HZ. Zum Glück machten es sich die Döbelner aber auch nicht leichter, mit dem Unterschied, dass sie oft erst gar nicht zu den Chancen kamen da sie schon im schnellen Spiel nach vorn zu viele Fehler machten. Allerdings war die Passverteidigung der Landeshauptstädter auch an diesem Tag sehr gut. Hier hat die Mannschaft einen großen Sprung gemacht. Bis zur Halbzeit konnte sich der HC noch einmal auf 11:14 absetzen. Doch die Hausherren blieben dran und so kam es zum 14:15 Halbzeitstand.

In der 2. HZ blieb bis zum 23:23 alles ausgeglichen. Der HC legte jeweils vor und die HSG zum Unentschieden nach. Dabei verpassten beide immer wieder die Chance dem Spiel eine gewisse Wendung zu geben. Beim 22:22 hatten die Döbelner zum Beispiel die Chance mit einem Tor in Führung zu gehen. Doch der Dresdner Keeper Friebe hielt den 7-Meter von Lars Fischer und kaufte ihm auch noch den Nachwurf ab. Wenig später schaffte es der Gastgeber das erste und letzte Mal in Führung zu gehen (24:23). Doch die Dresdner zeigten sich nervenstark und gingen mit zwei Treffern von Kaiser und Scholz wieder mit 24:25 Führung. Gerade in dieser Phase konnte der HC seine Torwurfeffektivität entscheidend anheben und so setzte man sich über 26:28 auf 27:30 ab. Zu diesem Zeitpunkt waren etwas mehr als 2 Minuten zu spielen. Die Schlussphase wurde turbulent, wobei die Döbelner im Schlusssport den drei Tore Rückstand wieder wettmachen konnten. Dabei hatten die HCler acht Sekunden vor der Schlusssirene per 7-Meter die Chance auf den wahrscheinlichen Siegtreffer. „Pepe“ Klaco trat an und fand in Dirk Fischer seinen Meister. Ein direkter Freiwurf der HSGler brachte anschließend keinen Erfolg mehr. Alle in der Halle mussten erst einmal kräftig durchpusten.

Fazit: Wie schon gesagt, war die Punkteteilung absolut verdient auch wenn die Dresdner mit einem 7-Meter kurz vor Schluss das Spiel hätten knapp für sich entscheiden können. Der HC muss sich vorwerfen lassen zwei Minuten vor Schluss eine drei Tore Führung aus der Hand gegeben zu haben. Kämpferisch hat die Mannschaft genauso wie die HSG alles gegeben und das trotz gewisser personeller Probleme auf beiden Seiten. An die Döbelner geht ein Kompliment für ihren Kampfgeist. In Dirk Fischer hatten sie an diesem Tag einen sehr starken Rückhalt. Beste Spieler auf HC Seiten war Mario Scholz, der bisher eine sehr gute Saison spielt. So trug besagter „Magic“ (so wird M. Scholz im Mannschaftskreis genannt) auch dazu bei, dass der HC ungeschlagen bleibt. Das kann nicht mehr jeder von sich behaupten. Mit 7:1 Punkten aus den ersten vier Spielen ist man in der Landeshauptstadt sehr zufrieden. Jetzt will man zuhause gegen Koweg Görlitz nachlegen. Ein Sieg ist Pflicht. Der Spieltag zeigte, in diesem Jahr scheint es keine „Übermannschaft“ wie in den letzten beiden Jahren zu geben. Die Saison verspricht Spannung.

Tore: Kaiser (8), Scholz (7), Müller (5), Reinhardt (5), Ruben (2), Winkler (2), Buschhaus (1), Klaco (1), Wiegel, Schaarschmidt, Hubald (n. e.) (Friebe u. Wagner, Tor)

 
  :: VORBERICHT  
  Schwere Auswärtsausgabe
Für den HC steht am Wochenende ein schweres Spiel an. Es geht zur HSG Neudorf Döbeln. Die HSG steht schon nach nur einigen Oberligawochen leicht mit dem Rückem zur Wand. Man muss gegen die Dresdner gewinnen um nicht noch mehr in den Tabellenkeller zu rutschen. Bis jetzt trat die Mannschaft um Trainer Peter Helbig inklusive Pokal viermal an und verlor viermal. Zu Beginn der Saison verlor man u. a. im Pokal knapp gegen die 2006er. Während man danach ebenso knapp in Hoyerswerda verlor, ging die Formkurve in den Spielen gegen Freiberg und Glauchau nach unten. Nach der letzten Saison gab es in der Mannschaft mit den Abgängen von Kostulski und Morgner einen großen Einschnitt. Für die Nachfolger scheinen die Fußstapfen, welche das Team der Vorjahre hinterlassen hat, bis jetzt etwas zu groß zu sein. Dabei ist die jetzige Mannschaft jedoch mehr Wert als die bisherigen 0:6 Punkte. Vor allem zu Hause wird sich das Team um Priemer und Co nicht noch einmal so einen Auftritt leisten wie gegen die HSG Freiberg. So sind die Döbelner wie der berühmte Boxer, zwar angeschlagen, aber eben darum umso gefährlicher. Auch ist anzunehmen das der HC in diesem Jahr den Einen oder Anderen Zuschauer mehr in die Halle locken wird, so dass die Unterstützung für die HSG sicher hoch ist. Seit dem Pokalfinale vor zwei Jahren verbindet die Vereine auf der Fan Ebene durchaus eine kleine Freundschaft. Reisen nach Döbeln und Spiele in Dresden waren insgesamt immer sehr angenehm. Was vielleicht auch daran liegt, dass die Döbelner in Handballnebenschauplätzen mit dem Gegner ein fairen Umgang üben. Alles in allem steht bei Normalform der HSG also ein ganz schweres Spiel für den HC ins Haus und das hoffentlich mit Topstimmung in der Stadtsporthalle.

Aus dem Pokalspiel gegen die HSG haben die 2006er hoffentlich gelernt und wenn die Mannschaft nicht wieder die gleichen Fehler macht, sind zwei Punkte in Döbeln kein Wunschtraum. Auch wenn man bedenkt wie unterschiedlich sich die Mannschaften seit dem Pokalspiel entwickelt haben.

In Döbeln will man auch wieder über eine starke Deckung zum Erfolg kommen. Nach vier Siegen in vier Spielen bringt die Dresdner auch nichts mehr so leicht aus der Ruhe, falls es in Döbeln eng zugehen sollte. Das Selbsvertrauen ist da, zumal bis jetzt alle Spieler nachgewiesen haben wie wichtig sie für die Mannschaft sein können. Die Mannschaft lebt von ihrer Ausgeglichenheit und von ihrem guten Mannschaftsgeist. Allerdings wurde der Kader in dieser Woche etwas mehr gerupft als den Trainern lieb war. Verzichten muss der Verein in Döbeln leider auf Daniel Schmidt (berufliche Verpflichtungen), Eric Seifert (Verletzung) und Frank Rothe (Krankheit). Fragezeichen stehen gesundheitlich außerdem hinter Frank Wiegel, Stefan Friebe und Josef Klaco. Erstere konnten nur sehr eingeschränkt trainieren, letzterer gar nicht. So wird man wohl erstmals auf die 2. Mannschaft zurückgreifen müssen. Jedoch egal wer für den HC am Sonntag auf der Platte steht, man will sicher keine Geschenke verteilen. Nach dem Spiel in Döbeln ist dann die erste selbsgesteckte Etappe der Dresdener hoffentlich erfolgreich beendet und man kann dann das neue Etappenziel angehen.

 
  :: UNGEBROCHEN!  
  Derby Sieg der Dresdner Nummer Eins
Der HC unterstrich mit einem knappen 27:26 Sieg im Dresdner Stadtderby seinen Nummer Eins Status im Dresdner Männerhandball. Beide Mannschaften gingen nach ihren geglückten Saisonstarts mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Was folgte war ein typisches Derby: Rappelvolle Halle, viel Kampf und Herz sowie ein, vor allem in der 2. HZ, knappes Spiel.

Die ersten Minuten des Spiels verliefen ausgeglichen. Bis zum 6:5 zeigte keine Mannschaft große Schwächen, wenn man von 3 Pfostentreffern der Gäste absieht. In der Folgezeit kamen die Hausherren besser ins Spiel und konnten den Vorsprung auf 10:6 ausbauen. Vor allem Geburtstagskind Mario Scholz konnte mit bis dahin 3 Treffern immer wieder für Gefahr sorgen. Auch war die Mannschaft erfolgreich wenn man schnell über die zweite Welle bzw. die schnelle Mitte Tore erzielte. Hier hatte man in der taktischen Vorbereitung vor dem Spiel die Schwachstelle des HSV ausgemacht. Eine Auszeit des HSV in der 18 Min. brachte kurze Besserung auf Seiten der Prohliser (10:8 und 11:9), jedoch zog der HC danach erneut auf 4 Tore (14:10) davon. In der Folge zeigte sich eine Hauptschwäche der 2006er an diesem Tag. Man verpasste es ein ums andere Mal sich weiter abzusetzen. Auf der anderen Seite kann man dem HSV eine gute kämpferische Leistung attestieren, da er zu keiner Zeit des Spieles aufgab und sich über weite Strecken an seiner Leistungsgrenze bewegte. In diesem Sinne konnten die Prohliser auch vor der Pause auf 14:12 verkürzen.

Die 2. HZ wurde für die zahlreichen Zuschauer teilweise ein wahrer Krimi. Der HC legte ständig vor und der HSV zog nach. Mitte der 2. HZ konnten die Prohliser erstmals wieder zum 18:18 ausgleichen. Was sie vor allem ihrem gut aufgelegten Linksaußen Tobias Triebel (5 Treffer) zu verdanken hatten. Auch die nachrückende (mal mehr mal weniger) Jugend in Person von Koch, Weber und Scholz machten eine gute Partie. Dass die „alten“ Haudegen auf Seiten des HSV so gar keine Impulse für das Spiel der Prohliser beisteuern konnten war bei einer so engen Partie durchaus mit Spiel entscheidend. Der Wachwechsel beim HSV vollzieht sich immer mehr. Noch einmal kam es beim 21:21 und 22:22 zum Ausgleich durch den HSV. In dieser Phase lief das HC Spiel sehr ungeordnet. Es fehlte die führende Hand. Außerdem hatten die Hausherren vollkommen das schnelle Spiel aus der 1. HZ vergessen. Es passierte genau das was man eigentlich vermeiden wollte, man ließ sich regelrecht einschläfern. Das HC Spiel kam erst wieder besser in Fahrt als Frank Wiegel auf der Mitte das Spiel in die Hand nahm. Lange hatten die Trainer seinen Einsatz hinausgezögert, da er sich die ganze Woche mit einer Rückenverletzung plagte. Für die Mannschaft biss er die letzten 10 Minuten auf die Zähne und gab dem HC-Spiel damit noch einmal einen wichtigen Schub. Beim 22:22 kam die Partie in die entscheidende Phase. Jetzt hätten sich die Triebel-Schützlinge wohl den Spieler auf ihrer Seite gewünscht, den man bis jetzt immer noch nicht geschafft hat so zu verabschieden wie es einem Spieler durchaus zuzugestehen ist, der sich jahrelang mit dem HSV identifizierte und alles für den Verein gab. Der verlorene und anscheinend in Ungnade gefallene Sohn markierte die HC-Tore 24 und 26, zwischendurch traf Mario Scholz zum 25:23. Das waren die Bigpoints die das Spiel am Ende zu Gunsten der Hausherren mit entschieden. Das 27:24 von Christian Ruben 1 Min. 40 vor dem Ende brachte dann die endgültige Vorentscheidung. Auch die Treffer 25 und 26 des HSV ändert am HC Sieg nichts mehr.

Fazit: Am Ende war der Sieg zwar knapp aber verdient, weil der HSV außer beim 0:1 nie in Führung ging, der HC die zahlreicheren Unterzahlsituationen oft mit eigenen Toren überstand und in den Spiel entscheidenden Situation die Big Points setzten konnte. Dabei ließ sich der HC in der Leistung gerade in der 2. HZ nach oben noch etwas Platz. Alles in allem stehen bisher 3 Siege in 3 Spielen und die Untermauerung des Dresdner Nummer Eins Status. Der HSV Dresden trug mit einer guten kämpferischen Leistung zu einem spannenden Derby bei, welches endlich mal wieder eine volle Halle bescherte und welches von den Schiedsrichtern Steidel/Steiner souverän geleitet wurde.

Im Derby siegten:
Klaco (5/4), Scholz (5), Schmidt (5), Schaarschmidt (4), Ruben (3), Kaiser (3), Müller (1), Reinhardt (1), Wiegel, Winkler, Buschhaus, Rothe (n. e.), Wagner (TW), Friebe (TW)

 
  :: WENIGER MÜHE ALS GEDACHT!  
  Bezirksliga 3. Spieltag HC Elbflorenz 2006 II vs. ESV Dresden II 31:19 (15:7)
Nach den durchaus deutlichen Siegen im Pokalspiel gegen Medizin Bad Gottleuba und im Rundenspiel gegen Niederau, galt es nun im ersten Heimspiel der Bezirkliga den ESV Dresden II zu bezwingen.

Eingekleidet mit neuen Trikots ging es von Anfang an konzentriert und motiviert in das Spiel, so dass man schnell mit 3:0 in Führung ging. Der ESV kam kurzzeitig wieder auf ein Tor heran, konnte den Anschluss aber nicht halten und somit führte die Heimsieben Mitte der ersten Halbzeit mit fünf Toren. Bei einem Stand von 15:7 ging es dann in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte der Druck auf den Gegner durch eine stabil stehende Abwehrreihe und einen konzentrierten Abschluss im Angriff nahtlos aufrecht erhalten werden, was in den vorherigen Spielen nicht immer gelungen war. Mit einem Vorsprung von mindestens 6 Toren wahrte man stets die Distanz zum ESV Dresden II. Durch ein temporeiches Spiel in den Schlussminuten und einem Geistesblitz in den letzten 10 Sekunden erlaubte man es dem Gegner nicht die 20 Toremarke zu knacken und gewann letztendlich das Spiel verdient mit 31:19

Ein großes Lob gilt den Schiedsrichtern, die die Partie trotz einigen „Bauch- und Kopfentscheidungen" stets souverän leiteten. Die „Zweite" bedankt sich bei allen anwesenden Zuschauern für Ihre tolle Unterstützung und lädt zum nächsten Auswärtsspiel in Pirna ein.

Es spielten:
S.Pitschmann, T. Altenberger, A.Jahn (6), S. Zanow (5), T. Roth (1), M. Scheibe, S. Willzhaus, M. Hartmann (3), M. Wermuth (5), P. Mäusebach (6), S. Fischer (1), R. Kirchhoff (4)

 
  :: KOMMT DIE KRAFT ZURÜCK?  
  Vorbericht
Der heutige Gegner HSV Dresden ist mit zwei Siegen gut in die neue Oberligasaison gestartet und dies mit nahezu der Mannschaft des Vorjahres. Das Potenzial für eine bessere Platzierung als im Vorjahr (Platz 12) ist zweifellos vorhanden. Im sportlichen wie in anderen Bereichen hat der Verein in den letzten Jahren jedoch an Schlagkraft verloren. Was mit Sicherheit zuerst mit den schwierigen Handballrahmenbedingungen und in zweiter Linie mit der stärkeren Konkurrenz in Dresden zu tun hat. Im letzten Jahr musste der HSV den Dresdner Nummer-Eins-Status an den HC abgeben. Beim heutigen Derby wollen die Prohliser auf dem Spielfeld mit Sicherheit das Gegenteil beweisen und werden so noch ein paar Prozente drauflegen. Zu beachten ist beim HSV die starke linke Seite mit dem Duo Koch, Triebel aber auch ein Spieler wie Denny Weber kann nahezu auf allen Positionen Gefahr ausstrahlen und hilft so der Mannschaft über das ein oder andere kreative Loch hinweg.

Der HC hat heute ein klares Ziel: Der kleine Heimnimbus soll mit einem Sieg gegen den HSV weiter bestehen bleiben. Verzichten muss man dabei auf M. Hubald und E. Seifert. Fragezeichen stehen hinter J. Klaco und F. Wiegel. Im Blick auf das Derby erhofft man sich eine gut gefüllte Halle und tolle Stimmung, beide Mannschaften hätten es verdient.

 
  Spielplan Moltenpokal des HVS 2. Runde Männer 2008/2009: Spielplan als PDF-Download  
  :: BEWÄHRUNGSPROBE BESTANDEN!  
  Bezirksliga 1.Spieltag: SV Niederau 1891 vs. HC Elbflorenz 2006 II 20:31
Zum ersten Meisterschaftsspiel der Bezirksliga in der Saison 2008/2009 führte der Weg nach Priestewitz, in die Heimhalle des SV Niederau 1891.

Mit dem klaren Sieg aus der Pokalpartie gegen Bad Gottleuba hatten wir Selbstvertrauen getankt, wussten aber dennoch nicht genau, wie diese Leistung für die Bezirksliga einzuschätzen ist. Zudem fehlten uns mit J. Snethlage, C. Brunzel und S. Fischer auch 3 wichtige Spieler.

Die Mannschaft des SV Niederau 1891 ist eine starke Truppe die es in den letzten Jahren geschafft hat, regelmäßig Spitzenplätze in der Bezirksliga zu erreichen.

Von Beginn an des Spieles waren wir hochkonzentriert, wir wollten auf gar keinen Fall in der Anfangsphase beim Gastgeber Niederau, unter die Räder kommen. Aus einer starken Deckung heraus, hatten wir einen sehr guten Start in dieser Partie. Unsere Abwehrreihe ließ in den ersten Minuten den Spielern vom SV Niederau wenig Raum. Dadurch wurden sie zu vielen Fehlern gezwungen, die durch unsere Mannschaft in der ersten und zweiten Welle zu einfachen Toren genutzt werden konnten.
Man wollte es kaum glauben, aber über die Zwischenstände 0:7 und 4:13 für den HC ging man nach konzentrierter Leistung mit einer souveränen 18:8 Führung in die Pause - man spürte die Erleichterung die Anfangsphase nicht verschlafen zu haben und mit so einem soliden Vorsprung in die Halbzeit gehen zu können.

Im Spielverlauf der zweiten Halbzeit war das Spiel durch viele technische Fehler auf beiden Seiten gekennzeichnet. In diesen 30 Minuten konnte man wirklich von keinem schönem Handballspiel reden, weder für die Zuschauer noch für die Trainer beider Mannschaften. Das Spiel plätscherte dahin und keiner der beiden Teams war in der Lage, das Ergebnis auszubauen oder zu verkürzen. Der zehn Tore Vorsprung wurden bis zum Schluss des Spieles gehalten und so waren die ersten wichtigen Punkte mit einem Endstand von 31:20 auf der Haben Seite.

In diesem Spiel hat man gesehen, dass zwei gut haltende Torhüter und eine Wechselbank die der Anfangs-Sechs um nichts nach steht, das Rückgrat unseres jungen Teams sind.

Den ersten richtigen Prüfstein für unsere neu formierte 2. Mannschaft erfolgreich gemeistert zu haben, spürte man nach dem Abpfiff des Spieles bei der Mannschaft und dem Trainer Michael Schöne. Dieser hat nun die Aufgabe, das Spiel zu analysieren, um mit der Mannschaft in den nächsten Punktspielen weiter erfolgreich zu sein.

Die Mannschaft bedankt sich bei den mitgereisten Fans und möchte beim ersten Punktspiel auf heimischen Parkett, am Sonntag den 5.10. gegen den ESV Dresden 2. in der Freiberger Arena, hoffentlich viele Zuschauer begrüßen!

Es spielten:
T. Altenberger, S. Pitschmann, S. Zahnow (6), M. Hartmann (3), M, Wermuth (4), Tobias Roth, P. Mäusebach (6), M. Scheibe, A. Jahn (6), C. Reupke (3), R. Kirchhoff (3)
Trainer: Michael Schöne

 
  :: BEHALTET DIE WEIßE WESTE AN!  
  Arbeitssieg in Delitzsch
Mit einem 32:25 Arbeitssieg kehrten die Dresdner am Sonntag aus Delitzsch zurück. Damit ist der Saisonstart endgültig geglückt und der HC behält weiterhin eine weiße Weste. Den Delitzschern standen nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung, was sie in der Anfangsphase mit viel Einsatz kaschieren konnten. Bis zum 12:13 aus Sicht der 2006er war das Spiel so ausgeglichen. Was weniger an überragenden Delitzschern lag, als vielmehr an einer überragenden Fehlerquote der Dresdner. Mehr als 10 leichte Fehler leistete man sich in der 1. HZ. Eine sich steigernder Abwehr und eine Tempoverschärfung Ende der 1. HZ ließ den Vorsprung auf 12:17 anwachsen.

In der 2. HZ konnte der HC die Fehlerquote verringern und führte so teilweise mit 11 Toren (16:27, 18:29). Im Gefühl des sicheren Sieges war die letzten 10 Minuten etwas die Luft raus, was die Delitzschern im Blick auf ein etwas besseres Ergebnis nutzten. Am Ende war es ein nie wirklich gefährdeter Pflichtsieg bei dem alle Spieler genügend Einsatzzeit bekamen. Es konnten sich nahezu alle Spieler in die Torschützenliste eintragen. Erfreulich ist die erste Einsatzzeit von Pepe Klaco, der nach der langen Verletzung zwar noch lange nicht der Alte ist, aber schon gute Ansätze zeigte. An die Delitzscher geht ein Kompliment für ihre kämpferische und beherzte Leistung.

TORE: Scholz (5/2), Kaiser (5), Schmidt (4), Klaco (4), Hubald (3), Müller (3), Reinhardt (3), Wiegel (2/2), Ruben (1), Rothe (1), Schaarschmidt (1), Buschhaus, Friebe (TW/1. HZ), Judisch (TW/2.HZ)



 
  :: VIEL GLÜCK!  
  Erstes Auswärtsspiel beim Juniorteam
Die erste Auswärtsfahrt des HC führt zum wolfschen Juniorteam nach Delitzsch. Die Delitzscher werden auch diese Saison wieder die Wundertüte der Liga sein und das aufgrund ihrer speziellen Rahmenbedingungen. Am vergangenen Wochenende zeigte das junge Team aus Delitzsch ein ordentliches Spiel in Glauchau und verlor knapp mit 32:29. Wie viel das wirklich Wert ist, ist schwer einzuschätzen, da der Gegner HSV Glauchau ebenso schwer einzuordnen ist. Außerdem fehlten den Delitzschern ein paar zusätzliche Kräfte aus der A-Jugend. Mit dem Juniorteam wartet auf den HC natürlich wieder ein sehr junges Team, was sich sicherlich in den Spielen gegen die etablierten Mannschaften beweisen will. Große Veränderungen zum Vorjahr gab es im JT-Team nicht. Eine Leistungssteigerung zum Vorjahr ist von der Mannschaft allemal zu erwarten, denn wie immer bei jungen Mannschaften hat mit Sicherheit ein weiterer Entwicklungsprozess stattgefunden. Das Team wird so auf seine Außenseiterrolle setzen und das mit Tempohandball sowie der Einen oder Anderen offensiven Deckungsüberraschung.

Zwei Spiele zwei Siege so lautet die Bilanz des HC aus einem Pokal- und einem Saisonspiel. Damit ist der Saisonstart geglückt. Bei den jungen Delitzschern will man nun zu gewohnter Zeit, aber eben auswärts die nächsten Punkte einfahren. Verloren hat man in Delitzsch noch nie. Im Spiel gegen Plauen zeigten sich die 2006er im Gegensatz zum Spiel gegen Döbeln schon verbessert. Vor allem die Abwehr in Kombination mit den Torhüter funktionierte sehr gut. Dies soll auch in Delitzsch die Basis für einen weiteren Erfolg sein. Dafür wurde in dieser Woche auch wieder der mannschaftsinterne Wettkampf angeheizt, denn niemand hat einen Stammplatz sicher, das haben die Trainer allen noch einmal klar gemacht. Beide bisherigen Spiele haben gezeigt wie die Mannschaft von ihrem ausgeglichenen und breiten Kader bisher profitiert. Das Team ist so für den Gegner schwer auszurechnen. Jedoch gab es auch gegen den HCE Plauen noch Platz für Verbesserung, daran wurde in dieser Woche ebenfalls gearbeitet. Zielstellung in Delitzsch sind zwei weitere Punkte.

Verzichten müssen die Dresder dabei wahrscheinlich auf zwei wichtige Spieler. Eric Seifert hat eine Museklverhärtung im Oberschenkel und Stephan Winkler Probleme mit dem Knöchel. Die Mannschaft ist allerdings in der Lage dies zu kompensieren.



 
  :: GEWINNSPIEL  
  Gewinnspiel Herzlichen Glückwunsch!
Die ersten Gewinner, des Gewinnspiels von der Factum AG vom 21.09.2008 wurden ausgelost.

1. Preis Frau Simone Schönfeld aus Dresden (Tankgutschein 100 Euro)
2. Preis Herr Claus Grohmann aus Dresden (Trikot vom HC)
3. Preis Herr Marcus Huefer aus Freiberg (Essengutschein im Schillergarten für 2 Personen)

Die nächste Chance auf einen Gewinn haben Sie am 05.10.2008 beim Spiel des HC Elbflorenz Dresden gegen den HSV Dresden.

Die Gewinne werden per Post zugesandt.

 
  :: SONNTAGSFAHRT  
  Guter Start in die Saison
Mit einem 29:23 Sieg starteten die Dresdner in die neue Oberligasaison. Nach ausgeglichenem Beginn (4:4) konnten sich die Schönfeld Schützlinge mit einem 6 Tore-Run auf 10:4 absetzen. Bis zur Halbzeitpause blieb dieser Vorsprung bestehen und der HC ging mit einer 15:9 Führung in die Kabine. Die 9 Gegentore zeugen von einer guten Abwehrarbeit welche durch gute Paraden von Maik Wagner im Tor ergänzt wurden. Schon in der 1. HZ drückten jeweils die Rechtaußen beider Mannschaften Denny Mertig (HCE) und Martin Kaiser (HC) dem Spiel dem Stempel auf. Beide konnten insgesamt jeweils 8 Feldtore erzielen. Der Rechtsaußen von Plauen legte noch 4 Siebenmetertore drauf. Weitere 8 Tore steuerte die tschechische Fraktion der Spitzestädter bei. Dieses Plauener Trio war auch dafür verantwortlich, dass sich der HCE nach Beginn der 2. HZ wieder etwas fing und teilweise bis auf zwei Tore verkürzen konnte (16:14, 18:16, 19:17). Mit drei Toren in Folge und einigen starken Reflexen vom zweiten Torhüter Stefan Freibe baute der HC den Vorsprung wieder auf 22:17 aus. Mitte der 2. HZ war der Drops so gelutscht. Beim 29:21 zwei Minuten vor Schluss der Partie zeichnete sich ein klarer und verdienter Erfolg der Heimmannschaft ab, an dem die Kosmetikkorrektur zum 29:23 durch die Plauener nichts mehr änderte.

Tore: Kaiser (8), Scholz (6), Ruben (4), Wiegel (3/2), Reinhardt (2), Seifert (2), Winkler (1), Schmidt (1), Müller (1), Schaarschmidt, Hubald, Buschhaus, Wagner (TW), Friebe (TW)

 
  :: STARTSCHUSS IN DIE NEUE SAISON  
  Bezirkspokal 1.Runde: HC Elbflorenz 2006 II – Medizin Bad Gottleuba 36:22
Am vergangenen Sonntag, den 14.09.2008, stand mit dem Pokalspiel gegen Medizin Bad Gottleuba das erste richtungsweisende Spiel der neuen Handballrunde auf dem Programm. Hierbei sollte sich zeigen ob die Anstrengungen der Vorbereitungen nicht umsonst gewesen waren.

Von Beginn an nahm die Heimmannschaft das Ruder in die Hand und erspielte sich gute Tormöglichkeiten. Schwächen beim Abschluss, sowie leichte Abstimmungsfehler in der Abwehr, waren der Grund, weshalb sich der HC Elbflorenz II in den ersten 15min nicht absetzen konnte. Mit der Zeit kam der HC aber immer besser in Fahrt und ging verdient mit komfortablen 6 Toren Vorsprung in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit knüpfte nahtlos an die Leistungen der letzten 15min der ersten Halbzeit an. Eine stabile Abwehr sowie ein schnelles Umschalten in den Angriff, gab dem Gegner zu keiner Zeit die Chance den heraus gespielten Vorsprung wett zu machen.
Die Heimsieben gewann letztendlich mit 14 Toren Differenz und man konnte mit der Leistung der Mannschaft über weite Strecken des Spiels zufrieden sein.

Der HC bedankt sich für die tolle Unterstützung der Fans und lädt recht herzlich zur ersten Bezirksligapartie am 27.09.2008, 18:00 Uhr in Priestewitz ein. Der Gegner dort wird der SV Niederau 1891 e.V. sein.

Es spielten:
T. Altenberger, M. Hartmann (2), M. Wermuth, T. Roth (2),J. Snethlage, A. Jahn (6), S. Zahnow (13), P.Mäusebach (2), C. Reupke (1), M. Scheibe, S. Fischer (6), R. Kirchhoff (2)
Tor: S. Pitschmann

 
  :: MORGENPOSTARTIKEL 13.09.08  
  Vertragsunterzeichnung  
  :: ALLES NEUE MACHT DER SEPTEMBER – ODER???  
  Kreispokal: HC Elbflorenz 2006 3. – SG Dresdner Bank AG Dresden 30:28 (17:17)
Am Samstag, den 13.9. eröffnete die 3. Mannschaft des HC Elbflorenz die neue Spielzeit für den Verein. Und was sollte nicht alles neu werden?

Die Tore waren neu bemalt, am Kampfrichtertisch saß ein neues Pärchen, vom MV des Gastgebers war in den ersten 45 Spielminuten so wenig zu hören, man hätte meinen können, er wäre gar nicht in der Halle gewesen.
Desweiteren trat der Gastgeber mit neuen Leuten im Gepäck an, so dass andere ihre persönliche Vorbereitungszeit verlängern konnten, mit Philipp (unser Sportfreund) und Rainer (in einem dem Schreiberling auffällig bekannten Trikot) sind ab jetzt zwei Jungs dabei, die beide nach eigenen Aussagen schon mit mehr als einem Auge Richtung 1. Mannschaft schielen. Andere Dinge waren dagegen gewohnt: die Spielkleidung der Elbflorentiner, dass „Multifunktions-Doni“ sich mal wieder als Feldspieler probierte (manche Leute werden aus Schaden eben nicht klug), „Henne“ auf Halbrechts (die Position, mit der er einst die ganze Regionalliga ins Schwärmen gerieten ließ) und der Name des Gegner (erwartet wurde eigentlich die SG Commerzbank).
Leider ist die Reinigungsfirma für die Halle an der Niedersedlitzer Str. neu, so dass die Bemühungen beider Teams eher in einer neuen Sportart mündeten: so einer Art Handball auf Gleitschuhen. Wenigstens der Hallenwart konnte sich so über eine Spielfeldreinigung durch die Akteure freuen.

Aufgrund der Spannung und des weitgehend ausgeglichenen Spielverlaufs kann sich der Schreiberling nur schwerlich an Einzelheiten erinnern, außer der HC Elbflorenz schließlich durch einen Vorteil auf der Torwartposition, (was sicherlich mit dem ominösen TW-Trikot zusammenhängt) und der guten Teamleistung, subjektiv betrachtet, das klar bessere Team war.

 
  :: WECHSEL BRACHTE SIEG!  
  Sieg im Pokal
Wie erwartet verlief der Start in die Saison mit Startschwierigkeiten. Der Gast aus Döbeln wusste vor allem durch den ehemaligen Regionalliga Spieler Pratersch und einen in der 1. HZ gut aufgelegten Fischer im Tor zu überzeugen. Ersteren bekamen die Dresdner in der 1. HZ nicht in den Griff, letzterer die Dresdner dafür um so mehr. Bis zum 9:9 nach gut 20 Min. war das Spiel ausgeglichen. Erst dann zog die HSG auf 9:13 davon. Nach einer Auszeit besserte sich das HC Spiel vor allem hinten, nur wurden vorne mehrere Großenchancen vergeben. So gingen die Hausherren mit einem 11:15 Rückstand in die Pause.

Kurz nach der Halbzeitpause setzte sich die HSG dann sogar auf 12:17 ab. Doch dann zeigte die Umstellung mit den eingewechselten Ruben (Kreis), Winkler (Halblinks), Schaarschmidt (Halbrechts) und Wiegel (Mitte) ihre Wirkung. Bis auf 17:18 kamen die Dresdner heran und glichen wenig später auf 19:19 aus. In der Folge konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzten und das Spiel wogte hin und her. Erst der Treffer zum 27:25 knapp eine Minute vor dem Ende brachte die Vorentscheidung. Der HSG gelang dann lediglich noch der 27:26 Anschlusstreffer. Fazit: während die Döbelner schon ab der 35 Min. körperlich abbauten hatten die Dresdner einfach mehr mannschaftliche Ressourcen.

Tore: Winkler (7)
Scholz (7/2)
Schaarschmidt (4)
Ruben (3)
Seifert (2)
Wiegel (2)
Hubald (1)
Schmidt
Reinhardt
Rothe
Buschhaus (n. e.)
Tor: Wagner u. Friebe

 
  :: DRUM PRÜFET WER SICH BINDET!  
  Prüfung
Zum ersten Oberliga Heimspiel in einer hoffentlich Ereignisreichen Saison 2008/2009 erwartet der HC Elbflorenz mit dem HC Einheit Plauen gleich einen richtigen Prüfstein. Die Plauener kamen letztes Jahr als 9. ins Oberligaziel. Damit konnten sie aber trotz aller mannschaftlichen Umstrukturierungen und Verletzungen kaum zufrieden sein. Es war das schlechteste Ergebnis der letzten Jahre für den HCE. Die Ansprüche in Plauen sind andere. In dieser Saison will der Verein einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen. Angesichts der Verpflichtung gleich zweier tschechischer Erstligaspieler (nunmehr sind es insgesamt drei) und einer Rückkehr (nach Verletzung) von Shooter PeterWerning erscheint das allerdings taktisch tiefgestapelt. Die Plauener sind ein starker und ernst zu nehmender Gegner, der sich sicher in Dresden etwas ausrechnet.

Im Gegensatz zum HCE hat der HC schon ein Pflichtspiel gewonnen und zwar in der Vorwoche im Pokal gegen die HSG Neudorf Döbeln. Vielleicht ein kleiner Vorteil. Das Spiel ließ zwar einige Steigerungsmöglichkeiten offen, zeigte aber auch die Kampfkraft der Mannschaft. Der Sieg stärkt das Selbstvertrauen. Im Gegensatz zur Vorwoche kann der Trainer auf alle Spieler zurückgreifen. Das Ziel für den heutigen Spieltag ist klar, man will die ersten beiden Punkte in der Saison holen und damit erfolgreich in die Saison starten. Dabei hofft die Mannschaft wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

 
  :: DER POKAL RUFT!  
  Vorbericht zum Pokalspiel gegen die HSG Neudorf Döbeln
Wie schon traditionell startet die Saison in Sachsen mit dem Pokal. Ebenso traditionell nehmen am HVS-Pokal auch unterklassige Mannschaften teil. Der HC Elbflorenz ist die einzige Mannschaft die mit der HSG Neudorf Döbeln einen Oberligisten in der 1. Pokalrunde zu Gast hat. Somit ist dies die Top Partie des ersten Pokalwochenendes.

Die Döbelner haben vor der Saison mit Kostulski, Morgner und Richter drei enorm wichtige Spieler verloren. Geholt wurden dafür u. a. Martin Pratersch vom Regionalligisten HSG Wolfen und Michael Raabe vom Verbandsligisten VfB Flöha. Ansonsten sind die Döbelner ein seit Jahren eingespieltes Team welches in der Vorsaison den 4. Platz in der Oberliga belegte. Ob sie diese Platzierung wiederholen können bleibt angesichts der Abgänge – welche doch ein gravierender Einschnitt in die Mannschaft sind – abzuwarten. Zuletzt im Mitteldeutschenpokal zeigte die HSG schon eine gute Form. Wenn alles zusammenläuft kann die Mannschaft jeden in der Oberliga schlagen. In der Vorsaison schied man schon in der 1. Runde des Pokals aus. Reisen nach Dresden brachten den HSGlern bisher keine Punkte ein. So reisen sie mit der Motivation an diesen Bann zu brechen und in diesem Jahr die 1. Runde zu überstehen.

Die Dresdner haben gleich sieben neue Spieler ins HC-Boot geholt und im selben Zug das Ziel Medaillenplatz für die Saison 2008/2009 ausgegeben. Trotz aller Vorschritte in der Vorbereitung wird es sicher noch eine halbe Saison dauern bis alle Neuzugänge handballerisch integriert sind. Menschlich war die Integration in kürzester Zeit vollzogen. Verzichten muss man leider wegen Verletzung bzw. Krankheit auf Stephan Winkler, Josef Klaco und Frank Rothe. Schon vor der Saison macht sich also der breite Kader bezahlt. Trainer Ralf Schönfeld steht noch genügend Qualität zur Verfügung. Das Ziel für den heutigen Pokaltag ist so trotz der Ausfälle klar, man will den ersten Sieg in der Saison holen und damit erfolgreich in die Saison starten. Dabei hofft die Mannschaft auf Unterstützung von den Rängen der neuen Heimspielhalle Freiberger Arena.

 
  :: AUSWERTUNG WOCHENENDE 06./ 07.09.2008  
  Turnier war gute Generalprobe
Das Dresdner Turnier eröffnete der Gastgeber HC und der SC Riesa. Nach einer recht ausgeglichenen 1. Halbzeit (11:10) gewann der HC verdient mit 25:17. Einzig die schlechte Chancenverwertung der Dresdner verhinderte einen noch höheren Sieg. In dem Spiel zeigte sich die Achillesverse der Riesa, während die erste Sechs durchaus Oberliganiveau besitzt, lassen die Nachrücker diese eher vermissen.

Das zweite Spiel gewann der HVH Kamenz gegen die Koweger aus Görlitz dann 29:26 (13:13). Wobei die Görlitzer lange ein gleichwärtiger Gegner war. Es fehlte hier und da noch die Cleverness bzw. ein Oberliga erfahrener Spieler der die Ruhe behält.

Das dritte Spiel Riesa gegen Görlitz wurde etwas von der Verletzung Andre Kühnels überschattet. Die Diagnose fiel leider vernichtend aus (Gute Besserung auf diesem Weg). Nachdem Sten Gunnar Zeitz auch nur im ersten Spiel der Riesaer mitgewirkt hatte, kam das oben angesprochene Problem der zweiten Reihe wiederum zu tragen. Jedoch mussten die Görlitzer zwei komplette Spiele hintereinander bestreiten, so dass sich der Riesaer Nachteil wieder etwas ausglich. Am Ende gewann Görlitz knapp mit 29:28 (15:17). Die Riesaer sollten ohne weitere Verletzungen die Liga bei einer gewissen Heimstärke halten können. Die Koweger aus Görlitz haben eine Chance auf den Klassenerhalt, wenn denn alles passt und sie gut in die Saison starten.

Das vierte Spiel bestritt dann der HVH Kamenz und der Gastgeber HC. Verzichten mussten die Dresdner in diesem Spiel auf ihre etatmäßigen Rechtsaußen (einer krank, einer arbeiten). Die 1. HZ gestaltete sich sehr ausgeglichen (15:17) und wie schon in den vergangenen Jahren wenn diese Mannschaften aufeinander trafen wurde es keine Abwehrschlacht. Der weitere Spielverlauf ist schnell erzählt. Die Dresdner vergaben 200prozentige Chancen in Reihe bzw. bügelte J. T. im Tor des HVH die Unzulänglichkeiten seiner Vorderleute Parade für Parade aus. Und wenn der HVH ein was sehr gut kann, ist es das schnelle Spiel in allen Variationen nach vergebener Chance des Gegners. So gewann die Kamenzer am Ende absolut verdient mit sehr gutem Tempohandball 39:32. Nach dem Spiel konnten sich die Dresdner nun realistisch einschätzen. Die Chancenverwertung machte an dem Tag den Unterschied. Was man auch schon vorher wusste ist, das Saisonziele des HVH in Richtung 5. oder 6. Platz nicht ernst gemeint sein können. Die internationale Zusammensetzung und Qualität des Kaders sollte schon automatisch einen Kampf um die Medaillenplätze zur Folge haben. Die Dresdner wissen jedenfalls wo der Maßstab jetzt liegt, wenn man in die Spitzengruppe der Oberliga vorstoßen will.

Das letzte Spiel des HC gegen den Aufsteiger aus Görlitz gewannen die Landeshauptstädter mit 33:24 (16:14). Dabei fielen die Görlitzer in der 2. HZ etwas ab, was bei drei Spielen in weniger als 24 Stunden und einer nicht ganz so dick besetzten Bank durchaus verständlich ist. Den Hausherren reichte eine durchschnittliche Leistung zum Sieg.

Gegen Ersatz geschwächte Riesaer kam der HVH dann im letzten Turnierspiel zu einem klaren und nie gefährdeten 44:29 Sieg. Dabei musste der HVH keine 100 Prozent abrufen.

Fazit: Rund um den Handball waren die Spiele gut organisiert. Allen Helfern sei Dank! Für die Dresdner war es ein wichtiger Test vor der Saison. Das System der Blockwechsel – auch beim Dresdner Turnier wechselte man wieder die ganze Mannschaft nach 40 Minuten – ist nun beendet. Alle Spieler hatten die gleiche Chance sich zu empfehlen, dafür ordneten die Trainer die Ergebnisse dieser Chancengleichheit unter. Gegen Döbeln im Pokal werden die besten sieben auf der Platte stehen. Der HVH Kamenz gab das Niveau beim Turnier vor, an diesem Niveau müssen sich die Dresdner orientieren, wenn sie oben in der Tabelle mitspielen wollen. Während die Görlitzer als Aufsteiger ein gutes Turnier spielten, blieb der SC Riesa unter seinen Möglichkeiten. Wohl auch auf Grund der einen oder anderen Verletzung.

 
  :: WOCHENENDE 06./ 07.09.2008  
  Turnier des HC Elbflorenz
Am Wochenende veranstaltet der HC Elbflorenz eine kleines „Turnier“ in der Landeshauptstadt. Gespielt wird dabei erstmals in der neuen Heimat der Dresdner, der Freiberger Arena (Ballsporthalle). Teilnehmer am Turnier ist Aufsteiger Koweg Görlitz, das Oberligateam vom SC Riesa und der Oberligatraditionsklub vom HVH Kamenz. Gespielt wird über zwei Tage im Modus jeder gegen jeden. Die Spiele dauern jeweils 60 Minuten. Für die Dresdner beginnt damit die letzte Phase der Vorbereitung vor dem Pokalwochenende am 13./14.9., wenn es dann gegen die HSG Neudorf Döbeln ernst wird. Die Zusammenstellung der Gegener ist darum so interessant, weil sie in der nächsten Saison in verschiedenen Bereichen der Tabelle anzutreffen sein könnten. Und der HC so die ganze Palette der Oberligastärke schon einmal vortesten kann. Alle Teams welche an dem Turnier teilnehmen, nehmen so oder so einen Vorteil aus dem Turnier mit, nämlich den zu wissen, wie es sich denn in der neuen Halle des HC spielt. Auch für die Heimmannschaft wird dies eine neue Erfahrung, trainierte man doch bis jetzt immer nur auf Teilen der Halle. An die großen Ausmaße der Halle wird sich jedes Team zu Anfang des Turniers wohl erst noch gewöhnen müssen. Für alle HC Spieler wird es im Turnier darum gehen im Kampf um die Stammplätze sich zu empfehlen und für das Team wird es darum gehen sich noch mehr zu finden. Die Dresdner können fast mit voller Kapelle ins Turnier gehen. Nur Stefan Winkler wird auf Grund der Verletzung aus dem Turnier in Waldheim ausfallen.

06.09.2008
1. Spiel 10.30 Uhr Dresden : SC Riesa
2. Spiel 11.45 Uhr Kamenz : Görlitz
3. Spiel 13.30 Uhr Riesa : Görlitz
4. Spiel 14.15 Uhr Kamenz : Dresden

07.09.2008
5. Spiel 10.30 Uhr Dresden : Görlitz
6. Spiel 11.45 Uhr Riesa : Kamenz

 
  :: ANREISE NACH HAMBURG?  
  Donuts ahoi
Was die 1. Mannschaft des HC am letzten Freitag erlebte war einfach einmalig. Nach dem angesetzten Mannschaftsfototermin am blauen Wunder bewegte sich die Mannschaft grillenden die Elbe auf und ab. Ort des fröhlich Beisammenseins waren die Grill Donuts des HC Präsidenten Friedemann Küchenmeister. Mit den wirklich wie riesengroße Donuts aussehenden „Booten“ war die gesamte 1. Mannschaft drei Stunden auf der Elbe unterwegs. Gut verpflegt und gut gelaunt wurde das ein oder andere Lied gesungen oder auch das Nachbarboot freundlich gegrüßt. Da die Abfahrtszeit gegen 19:30 Uhr war, konnte man sich zusätzlich als Krönung die Dresdner Altstadt bei Nacht ansehen. Einfach herrlich! Aus der ganzen Angelegenheit eine wöchentlich Trainingseinheit zu machen wurde leider abgelehnt.

 
  :: SPIELEN KÖNNTE SO SCHÖN SEIN!  
  Zwei Spielabsagen in einer Woche
Gleich zwei Absagen erhielt der HC Elbflorenz für diese Woche. Weder der HC Spreewald noch der LHV Hoyswerda sahen sich in der Lage die vereinbarten Spiele in Dresden wahrzunehmen. Für die Dresdner ist dies doppelt ärgerlich, das erstens so knapp kaum adäquate Spielpartner zu finden sind und zweitens der HC selber innerhalb seiner Vorbereitung schon zum HC Spreewald gereist war. Nun sollte es in dieser Woche das „Rückspiel“ geben. Vielleicht braucht man aber auch beim LHV Hoyerswerda eine durchaus verständliche Pause nach dem Verpflichtungsdebakel.

 
  :: SIEG UND NIEDERLAGE DICHT BEIEINANDER  
  HC gewinnt Turnier und verliert Spieler
Am Sonntag kamen die Männer und Neu-Mannschaftskapitän Christian Ruben mit einem Pokal in die Landeshauptstadt zurück. Die Dresdner gewannen die 7. Auflage des Waldheimer Sparkassencups und konnten sich so über einen kleinen Obolus für die Mannschaftskasse freuen. Mit dem heimischen Verbandsligisten aus Waldheim, dem Oberligateam der HSG Neudorf Döbeln und den Dresdnern kamen gleich drei Teams mit 4:2 Punkten ins Ziel. Am Ende entschied das bessere Torverhältnis der Dresdner. Auf dem Weg zum Turniersieg hatte man das erste Spiel nach 40 Min. mit 19:22 gegen die HSG Neudorf Döbeln verloren. Das zweite Spiel gewann man dann gegen den Verbandsligisten ESV Lok Dresden mit 25:21. Das letzte Turnierspiel gegen den Gastgeber aus Waldheim war dann quasi wie ein Endspiel, da zuvor etwas überraschend die HSG aus Döbeln gegen den Verbandsligisten aus Waldheim verloren hatte. Der HC musste nun hoch gewinnen um das Turnier noch für sich zu entscheiden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewann der HC am Ende deutlich mit 30:21 und sicherte sich so den Pokal. Wie in allen VB-Spielen bisher, wechselte der HC jeweils in der Halbzeit das komplette Team. In allen drei Spielen wurden verschiedene Deckungssysteme ausprobiert. In den nächsten Testspielen gegen den HC Spreewald und den LHV Hoyerswerda muss sich die Mannschaft jedoch um einiges steigern.

Wermutstropfen blieb die Cut-Verletzung von Stephan Winkler, welche mit 4 Stichen genäht werden musste. Der Einsatz Stephans zum Saisonstart ist fraglich. Gar nicht mitgereist waren Pepe Klaco auf Grund einer erneuten Trainingsverletzung und Torhüter Maik Wagner auf Grund Diplomprüfung.

 
  :: KLAPPERSTORCH  
  Nachwuchs Weiterer Nachwuchs beim HC-Elbflorenz Dresden!
Unser Torhüter "Ritschie" Stefan Friebe und seine Freundin Anja, sind Eltern geworden.

Ihre Tochter Charlotte erblickte am 28.August 2008 um 21:00 Uhr, das Licht der Welt, mit einer Größe von 51 cm und einem Gewicht von 3200 g.

Wir wünschen der jungen Familie eine wunderbare Zeit!

es gratulieren die HC-Elbflorenz Spielbetriebs GmbH und der HC-Elbflorenz Dresden 2006

 
  :: UNENTSCHIEDENER TEST  
  Elbflorenz kommt mit 36:36 aus Hoyerswerda wieder
Nach 3mal 25 Min. Spielzeit trennten sich der LHV Hoyerswerda und der HC Elbflorenz 36:36. Bei beiden Mannschaften fehlte die ausländische Fraktion. Bei den Dresdnern auf Grund von Verletzung. Die Dresdner kamen besser ins Spiel konnten sich dann aber kaum noch steigern. Es war ein sehr „zähflüssiges“ Spiel was einem von der Länge her vorkam als wären es 90 Min.. Beide Mannschaften konnten nie so richtig Fahrt aufnehmen. Die LHV Jugendfraktion zeigte in Teilen des Spieles ihr Talent, hat aber auch, wie sollte es anders bei jungen Leuten sein, ein ganzes Stück Weg vor sich. Ohne Verletzte und mit einigen Erkenntnissen mehr, legte die Elbflorenz Flotte in Hoyerswerda 22 Uhr ab.

Am Sonntag nimmt die Mannschaft an einem Vorbereitungsturnier in Waldheim teil. In Waldheim wird traditionell der Sparkassencup ausgespielt. Der HC und die HSG aus Döbeln sprangen kurzfristig auf den Turnierzug auf, nachdem die Waldheimer kurzfristige Absagen erhalten hatten. Teilnehmer: Waldheim, Döbeln, Rückmarsdorf und die Loker aus Dresden.

 
  7. Sparkassen-Cup Waldheim Spielplan als PDF  
  :: ÜBUNG MACHT DEN MEISTER  
  Elbflorenzer absolvierten Trainingslager in Flöha
Wie schon traditionell absolvierten die Dresdner ihr Trainingslager in Flöha und wie schon ebenso traditionell waren die Organisation und die Bedingungen sehr gut. Nach dem die Mannschaft am Freitag zwei Trainingseinheiten in den Beinen hatte, spielte man am Abend gegen den thüringischen Oberligisten LSV Ziegelheim. Das Spiel gewann man nach 60 Minuten mit 39:28. Die Ziegelheimer waren an diesem Tag keine wirkliche Herausforderung. Am Samstag absolvierte das Team neben einem kleinen Morgenlauf ebenfalls zwei weitere Trainingseinheiten. Am Abend war dann der thüringische Oberligist HSV Ronneburg zu Gast. Gegen die Ronneburger, welche im nächsten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga anpeilen, trennte man sich 31:34 aus Dresdner Sicht. Das Spiel hatte viel Tempo und wies die Ronneburger als wirklichen Prüfstein aus. Am Sonntag standen dann noch zwei Spiele an. Das erste gegen den Regionalligisten VfL Potsdam verlor der HC deutlich mit 17:34. Die Potsdamer, welche sich den Aufstieg in Liga Zwei auf die Fahnen geschrieben haben, bestraften einen leichten Fehler des HC nach dem anderen mit perfektem Konterhandball. Den Dresdnern wurden, durch die mit einigen Zweitliga erfahrenen Spielern ausgestatteten Postdamer, klar die Grenzen aufgezeigt. Am Nachmittag besiegten die 2006er den sächsischen Oberligisten aus Glauchau dann mit 36:24. Wobei der klare 20:8 Halbzeitstand dann in der 2. HZ noch einigen Platz zum experimentieren ließ. In jedem Spiel nahm man unabhängig vom Ergebnis ganze Blockwechsel vor, so dass jeder Spieler der 16 Spieler die gleichen Einsatzzeiten bekam. Einzig allein Pepe Klaco wurde bei den Spielen nicht eingesetzt. Er soll behutsam wieder aufgebaut werden und nahm so auch schon an vielen Trainingsabschnitten der gesamten Mannschaft teil. Größere Verletzungen blieben zum Glück im ganzen Team aus. Die Mannschaft zeigte schon ihre Weiterentwicklung und präsentierte sich vor allem körperlich in einem sehr guten Zustand. Punkten konnte das Team in fast allen Spielen mit ihrem Tempohandball und ihrer Ausgeglichenheit. Überbewerten will man die Ergebnisse auf Seiten der Trainer aber noch nicht, da sich alle Spieler noch Potenzial nach oben offen ließen. Alles in allem war das Trainingslager eine runde Sache und für den Teamgeist Gold wert. Weitere drei Spiele warten in dieser Woche auf die Dresdner: Eines in Hoyerswerda und zwei bei der HSG Neudorf Döbeln. Am Freitag begibt sich die Mannschaft dann gemeinschaftlich auf die Elbe zum Grillen. Präsident Friedemann Küchenmeister hat auf seine BBQ-Donuts geladen. Danach wird die Mannschaftsveranstaltung in der „unteren Neustadt“ fortgeführt.

Der Dank gilt allen Sponsoren und Unterstützern, welche das Trainingslager durch ihren Einsatz möglich gemacht haben!!!

 
  :: VERTRAGSUNTERZEICHNUNG  
  Vertragsunterzeichnung Vertragsunterzeichnung am 04.06.2008 mit dem Forum Gesundheit Dresden
Der HC Elbflorenz unterzeichnete mit dem Forum Gesundheit Dresden einen langfristigen Sponsorenvertrag, der die kontinuierliche medizinische Versorgung auf lange Sicht gewährleistet. Die Vorstellung des neuen Vereinslogos sowie die Übergabe zweier Fahrzeuge, durch den Toyota Autohaus-Chef Steffen Hanisch, an den HC –Neuzugang Josef Klaco sowie A-Juniorentrainer Steffen Süßmilch, waren weitere Höhepunkte der Veranstaltung. Interessant für alle anwesenden HC-Sponsoren war der Blick hinter die medizinischen Kulissen, ganz Mutige wagten den Gang in die Kältekammer.

Der HC Elbflorenz bedankt sich bei Forum Gesundheit Dresden, für das ihm entgegenbrachte Vertrauen.

 
  :: CHRISTIAN RUBEN IS BACK! - KURZPORTRAIT  
  Christian Ruben kehrt handballerisch nach Dresden zurück
Nach einigem Hin und Her machen die Dresdner die letzte Neuverpflichtung endlich fest. Mit Christian Ruben angeln sich die Dresdner für die neue Saison einen Regionalliga erfahrenen Akteur, der seine Qualitäten am Kreis in Liga 3 immer wieder nachgewiesen hat. Nach dem Weggang von Alexander Schulze suchte der HC nach einem starken Mann auf der Kreisposition. Christian wechselt wie schon einige Neuvorstellungen vor ihm vom Regionalligisten ESV Lok Pirna zu den 2006ern. Abgesehen von seinen Qualitäten am Kreis bringt der gebürtige Cottbuser Qualitäten außerdem im Abwehrbereich mit. Gerade in diesem Bereich suchten die 2006er ebenfalls nach Verstärkung. So schlagen die HC Verantwortlichen mit der Verpflichtung von Christian zwei Fliegen mit einer Klappe. Außerdem wird der Mann, der einst sein Handballlatein in Cottbus erlernte mit seiner Erfahrung die Mannschaft ein ganzes Stück nach vorn bringen. Die sportliche Leitung erwartet von Christian eine Führungsrolle in der Mannschaft. In Pirna gehörte er zu den Leistungsträgern, bis ihn eine Verletzung zurückwarf. Bei der Integration in die Mannschaft sollte es ebenso eine kurze Anlaufzeit geben wie bei dem Großteil der Neuvorstellungen, denn nicht nur handballerisch sondern auch neben dem Handballfeld ist Christian für viele Spieler kein unbekannter. Schon seit einigen Jahren lebt Kreisspieler in Dresden und hat hier seine zweite Heimat gefunden. In diesem Sinne ist nun auch die handballerische Heimat des Kreisspielers wieder Dresden. Wie bei allen Vorstellungen gehen auch an Christian Ruben drei kleine Fragen, die er uns netterweise beantwortete.

Frage: Handballerisch bist du nun wieder zurück in Dresden, wie kam es dazu?

Der Kontakt nach Dresden ist nie wirklich abgebrochen. Zumal ich seit 8 Jahren in Dresden wohne (unter anderem 1 Jahr WG mit Wolle) (:. Sportlich gesehen, habe ich natürlich das Geschehen beim HC verfolgt. Meine Entscheidung zum HC Elbflorenz zu wechseln bestand darin, das sich in Pirna sportlich als auch menschlich einiges verändert hat. Manager und Trainer stellten Ansprüche, denen ich aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht mehr nachkommen konnte. Sportlich wünsche ich der Mannschaft und dem neuen Trainer viel Erfolg und hoffe, dass der 7. Tabellenplatz in der nächsten Saison bestätigt wird. Denn erst dann ist man in der Regionalliga Süd (meiner Meinung nach die stärkste 3.Liga in Deutschland) angekommen!

Frage: In Pirna hat sich ja einiges getan was den Handball angeht, hältst du so etwas auch in Dresden für möglich?

Ich denke JA! Die Mannschaft wurde auf mehreren Positionen mit guten Spielern verstärkt. Der Kader ist dadurch in der Leistungsdichte breiter geworden und erhöht somit auch sein Potential in der Liga vorne mitzuspielen. Wo der HC dem ESV Lok Pirna zu überholen scheint, ist der Unterbau mit 2., 3. Mannschaft und Jugend. Dort wurde von den Verantwortlichen bei Elbflorenz in nur 2 Jahren mehr Arbeit geleistet als bei der Lok. Da fehlt in Pirna etwas die Entwicklung. Nun gilt es für uns als Mannschaft, sich so schnell wie möglich zu finden um als geschlossenes und erfolgreiches Team aufzutreten!

Frage: Was traust du der Mannschaft in der nächsten Saison zu? Du kennst dich in der Oberliga ja auch ganz gut aus und die Knallerverpflichtungen anderer Vereine hast du sicher auch registriert. Und was traust du dir eigentlich selber zu?

Das Ziel ist klar! Mit einer so stark besetzten Mannschaft, wie wir sie haben, kann es nur eine Marschroute geben: Platz 1.-3. Klare Favoriten für die neue Spielzeit sind für mich HoyWoy, Plauen, Leipzig und natürlich der HC. Mein persönlich größtes Ziel ist es gesund zu bleiben und der Mannschaft besonders in der Abwehr die nötige Stabilität zu geben.

 
  :: TRAININGSSPIEL  
  Trainingsspiel gegen den HC Spreewald
Der HC Elbflorenz trennte sich am Dienstagabend nach 80 Minuten Spielzeit 30:31 (12:8; 24:21; 30:31) vom brandenburgischen Oberligisten HC Spreewald. Nach dem die Laufvorbereitung am Montag abgeschlossen war, startete der HC mit diesem Spiel in die heiße Phase der Vorbereitung. Die 2006er fuhren mit einigen Erkenntnissen und glücklicherweise nur gesunden Spielern wieder nach Dresden zurück. Vorher hatte man 70 Minuten lang mit einem 4:2 System – also zwei Kreisspielern – experimentiert, so wie man das eben in Vorbereitungsspielen macht. Das erste Mal konnte auch der lange verletzte „Pepe“ Klaco wieder ein paar Minuten den Ball in die Hand nehmen. Bis zur alten Stärke liegt vor dem Allrounder aus dem Aufbau aber noch eine Menge Arbeit. Das Spiel bestritten die Dresdner ohne Müller, Schmidt, Seifert und Reinhardt. Am Donnerstag nutzen die Spieler erneut die Kältekammer bei Dr. Hegner im Gesundheitsforum und am Mittwoch geht es dann ins 3-tägige Trainingslager nach Flöha.

 
  :: SPIELERZUGANG : ERSTE MANNSCHAFT - MARTIN KAISER KOMMT - KURZPORTRAIT  
  mannschaft1 Rechtsaußen beim HC gut besetzt
Manchmal bemüht sich ein Verein um Spieler wochenlang und am Ende ist das Ergebnis gleich Null und manchmal kommt man zu Spielern wie die Jungfrau zum Kind. So war es im Falle von Rechtsaußen Martin Kaiser. Jener Martin Kaiser spielte vor kurzem noch beim Regionalligisten Pirna und auch er dachte bis vor kurzem, dass er dies auch in der nächsten Saison tun würde. Dann kam aber eben alles ganz anders und so kann der HC nun Martin Kaiser als Neuzugang präsentieren. Der schnelle Rechtsaußen bringt Oberliga- und Regionalligaerfahrung mit. Gerade die Erfahrung in der Regionalliga wird die Mannschaft der Dresdner zusätzlich stärken. Der 26jährige ist handballerisch in Dresden groß geworden und hat außer beim Ausflug nach Pirna immer an seinen handballerischen Wurzeln festgehalten. Da Martin beruflich wie privat in Dresden seinen Lebensmittelpunkt besitzt, kann er dies nun ideal mit seiner Leidenschaft Handball verbinden. Der flinke Flügelspieler hat seine Stärken im Konterspiel und auch im offensiven Abwehrbereich kann er durch seine Schnelligkeit und Aggressivität so manchem Gegner die Laune am Spiel verderben. Genau solche Qualitäten hatte die Sportliche Leitung noch gesucht, will die Mannschaft doch in der nächsten Saison auch im offensiven Deckungsbereich zulegen. Linkshänder mit den angesprochenen Qualitäten sind in unserer Region selten zu finden und so freut sich der Verein, Martin im aktuellen Kader der 1. Mannschaft begrüßen zu dürfen. Auch dieser Neuzugang wird ohne Probleme integriert werden, da er im Grunde alle Spieler kennt bzw. mit ihnen schon zusammengespielt hat. Auch an Martin gehen drei kleine Fragen. Danke für die Antworten.

Frage: Der Wechsel kam schon etwas überraschend. Hast du dies ebenso empfunden bzw. wie kam es dazu?

Ja, der Wechsel kam auch für mich sehr überraschend und unerwartet.

Frage: Du hast die Regionalliga Süd ja nun kennengelernt und kannst den Lesern vielleicht mal sagen, wie groß der Unterschied zur Oberliga Sachsen eigentlich ist? Was sind die größten Unterschiede?

Die Unterschiede zwischen Oberliga und Regionalliga liegen in der individuellen Stärke einzelner Spieler, der Schnelligkeit und der Härte des Spieles.

Frage: Was denkst du, kannst du in der nächsten Saison zusammen mit der Mannschaft erreichen?

Ich denke wir können Platz 1 bis 4 erreichen. Allerdings muss sich die Mannschaft erst finden.

 
  :: Elbflorenz-Handballer jetzt Tiger-Paten  
  sarrasani_sponsor Bissig, angriffslustig und hungrig wie die Tiger wollen die Handballer des HC Elbflorenz in dieser Saison die Oberliga aufmischen.
Deshalb passt die neue Patenschaft, die gestern am Straßburger Platz besiegelt wurde, glänzend ins Konzept: Ab sofort ist der HC Elbflorenz Pate über die beiden Sarrasani-Tiger Khan und Tara. Das gestrige "Beschnuppern" zwischen Mannschaft und Tiger lief ganz friedlich ab, zumal André Sarrasani den 13-jährigen Khan fest an der Leine hatte. HC-Geschäftsführer Volkmar Köster, der die Patenschaft maßgeblich einfädelte, meint: "Wir haben den Tiger in unserem Logo, deshalb bot sich diese Patenschaft an." André Sarrasani, der damit vor allem auch die Verbundenheit mit Dresden dokumentieren möchte, kündigte schon an: "Mit den Künstlern unserer Show werden wir die Handballer bei ihren Spielen kräftig anfeuern."
Noch nicht im Vereinsshirt, aber immerhin als Gast, wurde gestern bei den Tigern auch Kreisspieler Christian Ruben gesichtet. Er wird wahrscheinlich in den nächsten Tagen als siebenter und letzter Neuzugang des HC präsentiert. Der 27-jährige Kreismitte-Spieler lief bisher für den Regionalligisten Lok Pirna auf. "Wir sind uns mit Pirna im Wesentlichen über die Ablösemodalitäten einig, aber es fehlt noch die letzte Unterschrift", so Volkmar Köster. Mit Ruben wechselt der fünfte Spieler vom Lok-Team nach Dresden. Trainer Ralf Schönfeld kann dann mit insgesamt 17 Akteuren in die neue Saison starten. Der Coach fehlte gestern allerdings beim "Tiger-Auftritt". Er flittert derzeit noch in Spanien mit seiner Simone, die er am 08.08. zum Traualtar führte. (DNN/ah)

  • Veranstaltungsvideo Sarrasani 2008


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      :: SPIELERZUGANG  
      mannschaft1 SPIELERVORSTELLUNG: JOSEF "PEPE" KLACO
    ..der 25jährige beim SK Smichov Praha. In Deutschland war er handballerisch in Suhl, Pirna und Kamenz unterwegs. Am Aufstieg des ESV Lok Pirna in die Regionalliga hatte er mit 147 Toren einen großen Anteil. Dabei überzeugte Josef durch seine Dynamik und seine Variabilität auf allen Aufbaupositionen. Eben diese Dynamik soll der gebürtige Prager nun für die 2006er in die Waagschale werfen. Dabei war es der sportlichen Leitung der Dresdner wichtig, dass Pepe voll in das Training der Dresdner mit einbezogen ist und nicht nur teilweise zum Training kommt bzw. ständige Fahrtwege in Kauf nehmen muss. Deshalb wird der Spieler auch in Dresden zukünftig seinen Lebensmittelpunkt haben. Von der Verpflichtung versprechen sich die Elbflorenzer eine weitere Qualitätssteigerung im Blick auf den Kader. Von Pepe erwartet sich der Verein die Einnahme einer Führungsposition auf dem Handballfeld. Der gebürtige Tscheche ist auf dem Spielfeld ein Mann für die besonderen handballerischen Situationen und genau so einen Spieler hat der HC noch gesucht. Auch bei Josef sollte es keine großen Eingewöhnungsprobleme in die Mannschaft geben, da er einige Spieler und Trainer Ralf Schönfeld schon aus gemeinsamen erfolgreichen Zeiten kennt. Natürlich gehen auch an Pepe einige Fragen die er uns dankenswerterweise beantwortete.

    Frage: Hast du dich schon in deinem neuen zu Hause eingelebt und dich in Dresden etwas umgeschaut? Ganz fremd dürfte dir die Stadt ja nicht sein.

    Ich liebe diese schöne Stadt sowie Deutschland überhaupt. Ich bin gerade dabei mich einzuleben, da ich jetzt auch neben dem Handball beginne in Dresden zu arbeiten und zu wohnen.

    Frage: Was denkst du ist im nächsten Jahr der Favorit auf den Sachsenmeistertitel? Andere Vereine haben beispielsweise Leute aus der 2. Bundesliga und mit Championsleague Erfahrung in die Oberliga geholt. Wie siehst du die Entwicklung nächstes Jahr?

    Favorit ist für mich Hoywo und ich hoffe auch wir können um den Titel mitspielen. Mir ist es egal ob diese Leute 2. Bundesliga oder Championsleague gespielt haben, jetzt sind sie auch in der Oberliga. (:

    Frage: Was sind deine Ziele mit dem HC bzw. was hast du dir persönlich für die nächste Saison vorgenommen? Kann die Mannschaft einen vorderen Platz erreichen?

    Als Team wollen wir natürlich möglichst Meister werden und ich hoffe ich kann meinen Teil dazu beitragen und als Spieler will ich mich natürlich weiter verbessern.

     
      :: SPIELERZUGANG  
      mannschaft1 Frank Rothe besetzt die Rechtsaußenposition beim HC
    Mit Frank Rothe präsentieren die Dresdner ihren fünften Neuzugang für die Saison 2008/2009. Damit schließen die 2006er eine weitere Lücke im Kader. Im Blick auf die vergangene Saison mussten die Landeshauptstädter nur allzu oft ohne jeglichen Linkshänder auskommen und dies machte sich auch bemerkbar. Frank ist ein junger ehrgeiziger Spieler, der mit seinen 20 Jahren ein Großteil seiner Handballlaufbahn noch vor sich hat. Über die Station HC Sachsen Neustadt/Sebnitz kam er nach Pirna, wo er vor allem in der 2. Mannschaft der Pirnaer eingesetzt wurde. Auch ein wenig Regionalligaerfahrung konnte er schon sammeln und bei wenigen Einsätzen Tore erzielen. In Pirna gehörte der gebürtige Neustädter mit zum erweiterten Kader der 1. Mannschaft. Frank weiß also auch, was es heißt, auf hohem Niveau zu trainieren. Die Verpflichtung des schnellen Rechtsaußen eröffnet dem Trainer wieder neue Möglichkeiten, denn es ist klar, dass ein Linkshänder auf der Rechtsaußenposition viel variabler ist als ein guter Rechtshänder. (Ausnahmen bestätigen die Regeln, siehe z. B. solche Könner wie Daniel Kästner.) Der Verein freut sich, mit Frank eine weitere Option zu haben, welche die gesamte Mannschaft mit Sicherheit noch ein Stück nach vorn bringen wird. Eingewöhnungsprobleme sollte es bei dem sympathischen Linkshänder kaum geben, da er einige Spieler in der Mannschaft schon kennt. Wie bei jeder Neuvorstellung auch an Frank drei kleine Fragen. Danke für die Antworten!

    Frage: Was waren deine Gründe von Pirna nach Dresden zu wechseln?

    Neben einer neuen sportlichen Herausforderung freue ich mich auf längere Einsatzzeiten, um mich weiterzuentwickeln.

    Frage: Hat man als Linkshänder eigentlich immer einen kleinen Bonus (weil ihr ja so selten seid)? Hast du schon solche Erfahrungen gemacht?

    Ich würde mal sagen nein, da man trotzdem seine sportlichen Leistungen unter Beweis stellen muss.

    Frage: Was sind deine persönlichen Ziele für die nächste Saison und was denkst du ist aus dem Kader deiner neuen Mannschaft herauszuholen für die neue Saison?

    Als Ziel setze ich mir persönlich natürlich den Aufstieg in die Regionalliga. Ich denke einfach, dass mit dem neuen Team dieses Ziel auch realistisch ist und die Stadt Dresden ein Stück Handballeuphorie verdient hat.

     
      :: SPIELERZUGANG  
      mannschaft1 Maik Wagner verstärkt HC zwischen den Pfosten
    Erste Neuverpflichtung ist Torhüter Maik Wagner. Die Verpflichtung eines dritten Torhüters war beim HC schon vor dieser Saison angedacht, allerdings blieb die Suche nach einer wirklichen Verstärkung damals erfolglos. Mit Maik Wagner konnte man nun einen Torhüter verpflichten, der sein Leistungspotenzial schon in der Regionalliga nachgewiesen hat. Leider wurde Maik dabei immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Die Sportliche Leitung des HC verspricht sich von der Verpflichtung des 24-jährigen eine weitere Stärkung des Kaders und auch einen leistungsfördernden Charakter im Blick auf die Torhüterposition. Der Torhüterposition kommt bekannterweise im Handball eine entscheidende Bedeutung zu und dem Verein war vollkommen klar, dass hier bei noch Handlungsbedarf besteht, will man sich in er Oberliga nach oben orientieren. Maik Wagner wohnt und studiert seit einigen Jahren in Dresden. Handballerisch groß geworden ist der in Cottbus. Mit seinen 24 Jahren, wird er den Altersdurchschnitt der Dresdner wieder etwas senken. Der Verein schätz sich glücklich einen Torhüter verpflichtet zu haben, der sein Niveau auch schon höherklassig nachgewiesen hat. Außerdem sollte es bei der Integration des Spielers keine Probleme geben, da Maik einige Spieler aber auch Personen aus der sportlichen Leitung des HC schon kennt. Auch an Maik gehen ein paar Fragen, welche er und dankenswerterweise beantwortete.

    Du spieltest vorher bei einem gut dastehenden Regionalligisten (Pirna) und wechselst zu einem Mittelfeldverein der Oberliga. Was hat dich dazu bewegt?

    Da spielten viele Faktoren mit rein. Der entscheidende Grund für den Wechsel war einfach fehlende Zeit. Fünf mal Training die Woche (jetzt achtmal), verbunden mit einer Stunde Fahrt und die weiten Reisen zu den Auswärtsspielen... Da bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Dinge! Hinzu kommt, dass ich im Herbst meine Diplomprüfungen machen will und danach die Diplomarbeit ansteht. Das wird alles jede Menge Zeit in Anspruch nehmen. Da war es für mich der logische Schritt, da ich weiter Handball spielen will, in Dresden zu spielen. Außerdem kenne ich ja hier auch fast alle. Ich gehe also nicht in eine komplett neue Mannschaft. Da fiel mir die Entscheidung dann noch leichter.

    Du musst dich nicht zum ersten Mal gegen gleich zwei andere Torhüter durchsetzen, denkst du, das ist vielleicht ein Vorteil für dich? Du weißt ja schon wie sich das anfühlt.

    Ja, das ist richtig. In den Vereinen in denen ich gespielt habe, gab es eigentlich immer drei Torhüter. Das ist natürlich nicht immer optimal, denn man bekommt weniger Spielzeit, wenn man nicht die klare Nummer eins ist. Aber ich finde diesen Konkurrenzkampf ganz wichtig! Gerade auf dieser Position. Man hat es wieder im Champions- League Finale gesehen, wie sehr ein guter Torwart den Unterschied zwischen zwei Mannschaften ausmachen kann. Ob diese Situation jetzt ein Vorteil für mich ist, wird sich zeigen. Im Endeffekt sagt der Trainer wer spielen wird, aber man kann ihm die Entscheidung ja leicht machen...

    Wie siehst du die Entwicklung des HC Elbflorenz und welche Ziele stellst du dir persönlich und mit der Mannschaft für die neue Saison?

    Da muss man größten Respekt haben! Denn es war sicher nicht einfach nach der Insolvenz des HC Dresden einen neuen Verein zu gründen und viel schwerer noch zu etablieren. Ich denke, dass der eingeschlagene Weg mit der GmbH und professionellen Leuten an der Spitze der richtige ist. Sportlich glich die letzte Saison ja einer Berg- und Talfahrt. Dennoch hat man aber aus den wenigen fast gesunden Leuten dann noch das Optimale herausgeholt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass der Kader jetzt in der Breite verstärkt wird. Persönlich möchte ich einfach nur verletzungsfrei bleiben. Da habe ich letzte Saison ja zweimal schlechte Erfahrungen machen müssen und aus meinen Fehlern gelernt. Ich habe mir lange Zeit gelassen und alles auskuriert. Deshalb freue ich mich, dass es dann auch bald wieder losgehen wird!

     
      :: SPIELERZUGANG  
      mannschaft1 Erik Schaarschmidt wechselt von Dresden nach Dresden
    Warum in die Ferne schweifen wenn das Gute liegt so nah. Es gibt Vereinswechsel welche ganz normal sind und es gibt Vereinswechsel welche zumindest regional eine gewisse Brisanz haben. Einen eben solchen Wechsel vollzieht Erik Schaarschmidt vom Lokalrivalen HSV Dresden zum HC Elbflorenz 2006. Erik stand auf der Wunschliste der 2006er für die neue Saison mit ganz oben. Und weil er auch auf anderen Wunschlisten ganz weit oben stand (und das schon seit Jahren), ist der Wechsel für den HC natürlich ein besonderer Glücksgriff. Über die Qualität des Spielers Schaarschmidt gibt es kaum Zweifel und die Verpflichtung ist mit anderen darauf ausgerichtet, den Dresdner Aufbau noch stärker zu machen. Das Ziel ist es, ohne Qualitätsverlust Wechseln zu können um so über 60 Minuten am besten eine ganze Saison lang gerade im Aufbau gefährlich zu sein. 103 Tore konnte Erik in der vergangenen Saison zum erfolgreichen Abschneiden des HSV Dresden beitragen. Diese Saison war er auch wieder auf einem guten Weg, bis ihn eine Verletzung im letzten Viertel der Saison zurückwarf. Aufgewachsen ist Erik handballerisch beim HSV Dresden. Hier durchlief er alle Jugendabteilungen. In den letzten Jahren hat er sich mehr und mehr zum absoluten Leistungsträger beim HSV entwickelt. Nicht selten holte er für den HSV die Kohlen aus dem Feuer und bildete mit Tobias Triebel auf der Linke Angriffsseite des HSV eines der besten Duos der Oberliga. Nun soll er für den HC auf Torejagd gehen und mit seiner neuen Mannschaft eine erfolgreiche Saison 2008/2009 bestreiten. Wie bei allen Neuvorstellen auch an Erik ein paar kleine Fragen. Schon vorher Danke für die Antworten.

    Frage: Ganz ehrlich, ein Erik Schaarschmidt nicht mehr beim HSV und dann auch noch beim Stadtrivalen, dass konnte ich mir kaum vorstellen. Ab wann konntest du dir das vorstellen und was sind deine Wechselgründe?

    Ich bin jetzt 25 Jahre alt und habe fast 7 Jahre in der 1. Männermannschaft des HSV gespielt. Ich habe den Verantwortlichen vom HSV viel zu verdanken und ohne ihr Vertrauen hätte ich mich vielleicht nie zu dem Führungsspieler entwickelt, der ich in den letzten Jahren war. Ganz davon abgesehen war und bin ich aber davon überzeugt, dass man sich durch einen Vereinswechsel persönlich aber vor allem auch sportlich weiter entwickeln kann. In den letzten Jahren sind immer wieder Vereine an mich herangetreten und so kam es, dass man sich ganz einfach mit dem Gedanken eines Vereinswechsels auseinandersetzen musste. Es war für mich natürlich keine leichte Entscheidung, da ich mich in meinem alten Verein recht wohl gefühlt habe. Es ist jedoch mein Wunsch in einer jungen und engagierten Mannschaft zu spielen, in der sich jeder für den sportlichen Erfolg zerreist. Ich bin davon überzeugt beim HC Elbflorenz in der kommenden Spielserie eine solche Mannschaft vorzufinden. Das Team des HC hat sich im letzten Jahr in der Oberliga gefestigt und hat sich trotz der vielen Verletzten gut präsentiert. Auch der Verein hat sich weiterentwickelt und es haben professionelle Strukturen Einzug gehalten. Ich denke dies ist ein guter Anfang im Dresdener Handball etwas zu bewegen und da ich ein "Stadtkind" bin, freue ich mich dazu betragen zu können.

    Frage: Die Situation beim HC im nächsten Jahr ist eine etwas andere als die beiden letzten Jahre beim HSV, denn du hast im Aufbau mit Sicherheit stärkere Konkurrenz. Wie willst du dieser Situation begegnen und wo siehst du dich in der nächsten Saison in der Mannschaft?

    Natürlich ist die Situation eine etwas andere als beim HSV und natürlich bin ich mir der stärkeren Konkurrenz bewusst. Ich sehe mich aber als Teamplayer und ein gesunder Konkurrenzkampf kann für den mannschaftlichen Erfolg durchaus von Vorteil sein. Es ist für mich aber keine neue Situation. Ich habe mich schon des Öfteren in meiner Handballkarriere mit sehr guten Spielern messen müssen und habe dabei auch für mich viel Nutzen ziehen können. Weiterhin bin ich ein sehr ehrgeiziger Spieler und durch meine Erfahrung und meine Qualitäten kann es nur mein Ziel sein, der Führungsspieler im linken Rückraum zu werden.

    Frage: Du bist ja für Dresden ein wenig ein Handballexperte. Was hältst du in Zukunft für möglich, wenn es um den Dresdner Handball geht?

    Ja, durchaus interessiere ich mich für den Dresdener Handball und ich kann nur hoffen, dass sich endlich etwas tut. Die Nachwuchsarbeit spielt dabei die entscheidende Rolle. Ich selbst habe von der sehr guten Nachwuchsarbeit vom HSV Dresden profitiert und konnte mein Abitur am Sportgymnasium machen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit 7 mal die Woche zu trainieren. Schulische und sportliche Verpflichtungen wurden damals sehr gut aufeinander abgestimmt. Leider ist es heute nicht mehr so und das, obwohl es genügend Kinder und Jugendliche in dieser Stadt gibt, die Handball spielen wollen. Meiner Meinung nach ist es unumgänglich, dass sich der HSV und der HC Elbflorenz an einen Tisch setzen und gemeinsam versuchen den Handball in Dresden voran zu bringen und alles dafür tun, ihn wieder am Sportgymnasium zu etablieren. Erst wenn man eine breite Basis im Jugendbereich schafft, kann man in der Spitze, im Männerbereich, dauerhaft Erfolg erzielen. Abgesehen davon bin ich überzeugt, dass wir in der Region viele gute, junge Spieler haben, mit denen man durchaus wieder in der Regionalliga spielen könnte, vielleicht in einem gemeinsamen Dresdener Handballverein.